Éire

 

Da kommt man nichts ahnend in den Englischunterricht und wird plötzlich an eine wunderbare Reise erinnert.

Aber erst zur Vorgeschichte des Ganzen. Wir lesen zur Zeit Educating Rita. Parallel schauen wir uns die Verfilmung an. Vielleicht hat von euch schon jemand den Film gesehen… auf jeden Fall spielt dieser in Irland! Um genau zu sein studiert die Hauptfigur Rita am Trinity College Dublin.

Im Frühjahr dieses Jahres nahm ich an einer Rundreise durch Irland teil, die mich u.a. nach Dublin führte. Dort konnte ich das Book of Kells bewundern, eine Whiskey-Destillerie besichtigen und natürlich habe ich mir das GUINNESS STOREHOUSE nicht entgehen lassen! Der Ausblick auf Dublin war atemberaubend! Auch das Nachtleben in der Großstadt war ungewöhnlich. Je knapper, desto besser schien der Grundsatz der Damen bei der Wahl der Kleidung gewesen zu sein. Und was die Schuhe betraf, kann man das knapper einfach durch höher ersetzen.

Friedhöfe, verfallene Klöster, Kirchen, Burgen usw. waren ständig zu besichtigen. Als Kontrast zum Grau der Steine bot sich das satte Grün der Insel. Das konnte man auch gut „mitnehmen“ – Kleeblätter, Kobolde und noch mehr grüne Mitbringsel wurden in den vielen Souvenirläden dargeboten. Nachdem der Aufenthalt in Dublin beendet war, konnte ich mein Zimmer in Galway beziehen. Dort gab es genau die gleichen grünen Souvenirs wie in Dublin, aber die Stadt bot ganz andere Reize. Im Gegensatz zu Dublin ist Galway winzig. Man fühlt sich auf Anhieb wohl und heimisch. Die Pubs wirken einladend, überall dringt irische Musik hervor. In Galway habe ich auch meinen Teevorrat erweitert und eine neue Lieblingssorte entdeckt. Leider sind viele der leckeren Tees in Deutschland nicht oder nur schwer erhältlich!

Ein weiterer Stop in Irland war Cork. Etwas abgelegen lag die Jugendherberge, aber trotzdem schaffte man es zu Fuß in die Innenstadt. Da ein Teil unserer Gruppe unbedingt noch shoppen gehen wollte (irgendwo gab es billige Kleidung…), teilten wir uns in zwei Gruppen. Mit zwei Freunden erkundete ich die Stadt. Es gab einen kleinen Park, der mit Sitzgelegenheiten rund um einen Springbrunnen zum Verweilen einlud. Nur ein paar Schritte weiter war ein Pub, in den wir uns begaben nachdem es draußen zu kühl wurde. Das war auch unsere letzte Chance noch einmal die Atmosphäre eines Pubs zu genießen, denn schon am nächsten Tag ging es wieder auf die Fähre Richtung Heimat bzw. zunächst Richtung Frankreich. Über meine Erlebnisse mit den Franzosen berichte ich vielleicht ein anderes Mal….

Kundenservice ist nicht gleich Kundenservice

Jede Firma möchte so viele Artikel wie möglich verkaufen. Leider will aber nicht jede Firma ihren Kunden so schnell wie möglich helfen, sollte ein Mangel am Produkt auftreten.

Negativ aufgefallen sind mir bisher besonders Computerhersteller. Die versprochene Reparaturdauer von 2 Wochen wurde nur selten eingehalten. Eine Nachfrage nach dem Status war nur möglich, wenn man ewig am Telefon ausharrte bis man endlich einen Kundenberater ans Telefon bekam. Das Lied oder den Text der Warteschleife, dem man eine gefühlte Ewigkeit zuhören musste, kann man letztendlich fast auswendig.

Einmal ist es mir sogar passiert, dass mein Gerät nicht mehr auffindbar war. Erst auf mehrmalige Nachfrage wurde es wieder gefunden. Zu oft wird auch nach nicht vorhanden Nummern von fehlenden Artikel gefragt, z.B. für Kleinteile eines Bastelsets.

Aber es gibt auch positive Beispiele für Kundenservice. Einige Verlage schicken ohne zu Zögern Ersatz, sollte ein Buch Mängel irgendeiner Art aufweisen. Oder bei Apple – dort wird das defekte Gerät nicht irgendwohin geschickt und ist vollkommen aus den Augen des Eigentümers, sondern man bringt es zu einem Händler. Man weiß also genau, wer das Gerät hat und wo es sich befindet. Um nach dem Fortschritt der Reparatur zu fragen, muss man keine Warteschleifen ertragen und man hat zudem noch die Möglichkeit sich direkt im Geschäft zu informieren.

Schön wäre es, wenn alle Unternehmen einen Kundenservice bieten würden, der den Kunden eine einfache und schnelle Reklamation möglich macht!

Brügge

Anfang dieses Jahres hatte ich die Möglichkeit diese wunderschöne belgische Stadt zu erkunden. Da das allerdings nur ein sehr kurzer Besuch war (ca. 1 Stunde), habe ich mich umso mehr gefreut, als am Sonntag ein Film im Fernsehen lief, der in ebendieser Stadt spielte. So konnte ich neue Seiten von Brügge kennenlernen und mich an meinen kurzen Aufenthalt dort erinnern.

Zunächst kamen mir die engen Gassen und das Kopfsteinpflaster in den Sinn. Beeindruckender und der Grund des Zwischenstopps in Brügge war der Beginenhof. Von außen wirkte es mit dem dort breiter werdenden Fluss und den Schwänen bereits einladend, doch betrat man den Hof erst einmal durch das Tor, an dem sich die Besucherströme stauten, befand man sich in einer Oase der Ruhe inmitten der sonst belebten Stadt. Eine große Blumenwiese wurde von schlichten, weißen Häusern umrahmt. Nur die Kirche hob sich farblich ab.

Die Eindrücke, die ich bei meinem Kurzbesuch in Brügge gewonnen habe, bevor es weiter nach Seebrügge zur Fähre Richtung England ging, bewirken,dass ich die Stadt noch einmal in Ruhe und mit viel Zeit besichtigen möchte. Außerdem warten noch die Pralinen darauf probiert zu werden – dazu hatte die Zeit leider nicht gereicht…

Der Erste…

Erste Einträge sind immer schwierig. Ich weiß noch, wie ich meinen ersten Tweet verfassen wollte. Minutenlang starrte ich gebannt auf meinen Bildschirm, der Kopf leer. Jetzt twittere ich schon einige Zeit regelmäßig und es geht fast automatisch. Bevor ich eine Tätigkeit ausführe, teile ich dies der Welt über Twitter mit.

Nicht nur Twitter gehört zu meinen Alltag, sondern auch Facebook und Co. Um meine „Sammlung“ zu vervollständigen, habe ich mich jetzt entschlossen auch zu bloggen. Mit dem Gedanken hatte ich schon länger gespielt und nach einem interessanten Gespräch heute wurde das Ganze in die Tat umgesetzt. Et voilà, hier ist mein erster Blog(eintrag). Eine kleine Premiere also…