2010 – ein Jahr geht zu Ende

Ein kleiner Rückblick über mein Jahr 2010:

  • Musik: Dank meines Bruders habe ich 2010 die Band Disturbed entdeckt. Die Lieder der Band höre ich mittlerweile ständig – eindeutig meine neue Lieblingsband.
  • Bücher: Im Gegensatz zu 2009 habe ich dieses Jahr wenig gelesen. Von den 33 Büchern war mein Favorit  Irisches Tagebuch von Heinrich Böll.
  • Film: Besonders gefreut habe ich mich auf die Verfilmung meines Lieblingshörbuches Ghost. Der Film trägt den Titel Der Ghostwriter und hält sich weitestgehend an die Romanvorlage. Besser gefallen hat mir allerdings Coco Chanel.
  • Internet: „neu“ sind facebook und Blog (s. Mein virtuelles Leben)
  • persönliche Erlebnisse: 2010 habe ich nicht nur einen „alten Bekannten“ wieder getroffen. Gemeinsam mit der Irland-Reise sind die Treffen die Highlights meines Jahres!

Mein virtuelles Leben

An meinen ersten eigenen Computer kann ich mich noch gut erinnern. Es war ein Notebook, dass ich in der 7. Klasse bekam. Schulbedingt war Windows das Betriebssystem. Zuvor hatte ich keinerlei Erfahrung mit diesem Microsoft-Produkt gemacht, da wir daheim einen iMac G3 als Familiencomputer hatten.

Es hat nicht lange gedauert und ich benutzte, wie der Großteil meiner Schulfreunde, den Instant Messenger iCQ. Kurz darauf hatte ich Skype und als die VZ-Netzwerke aufkamen, wurde ich auch dort Mitglied.

Einige Jahre – und soziale Netzwerke – später hat sich mein Nutzungsverhalten etwas geändert:

  • iCQ und Skype sind geblieben;
  • SVZ musste für facebook Platz machen;
  • Twitter und ein Blog sind dazu gekommen.

Gestern habe ich versucht herauszufinden seit wann ich was nutze. Ich bin zu folgenden Ergebnissen gekommen:

Twitter nutze ich schon seit über einem Jahr. Es ist Teil meines Alltags geworden. Immer wenn die Seite „Twitter is over capacity“ erscheint aktualisiere ich die Seite solange bis die neusten Tweets wieder erscheinen. Aus Mangel eines iPhones ö.ä. betreibe ich das (glücklicherweise) nur daheim. Auf twitter möchte (und kann?!?) ich definitiv nicht mehr verzichten!

Gegenüber facebook war ich lange skeptisch. Letztendlich überredete mich ein Freund dem Netzwerk beizutreten und ich habe es nicht bereut. Seit Anfang dieses Jahres bin ich regelmäßig in facebook online und mein VZ-Account ist dabei in Vergessenheit geraten. Irgendwann habe ich diesen dann gelöscht. Er war unnötig und überflüssig geworden.

Meine neuste Errungenschaft im Internet ist definitiv dieser Blog. Da bin ich selbst noch gespannt, wie sich das weiterentwickelt – aber das könnt  ihr ja alle verfolgen!

P.S. Das Windows-Notebook hab ich schon lange nicht mehr – ein MacBook hat es ersetzt!

Schnee en masse

Das Wetter am 24. Dezember hat sich dann doch noch umentschieden: Weiße Weihnachten. Etwas zu weiß für meinen Geschmack.

Am 24. hat mir das noch nicht so viel ausgemacht – ich musste nämlich nicht aus dem Haus. Am 25. sah es dann etwas anders aus. Es hatte die ganze Nacht geschneit und um überhaupt aus dem Haus zu kommen musste man sich den Weg freischaufeln. Mein Hund war regelrecht von den Schneemassen gefangen. Nachdem die Einfahrt vom Schnee befreit und der Hund gerettet waren, stellte sich die Frage aller Fragen: Auto fahren – ja oder nein? Der Schnee meinte es gut und blieb eine Weile „oben“, also ab auf die Straße. Geschwindigkeitsrekord auf der Autobahn: 100 km/h (ungefähr 2 sec.). Niedrigste Geschwindigkeit auf der Autobahn: 50 km/h (ungefähr 20 Minuten). Größte Hürde: sehr steiler Berg. Die Weihnachtsfeier war dafür schön und die Fahrt hatte sich gelohnt!

Hab ich ein Glück, dass ich die nächsten Tage nichts vorhabe! Es schneit nämlich immer noch. Zwar nicht mehr soviel und auch nicht ständig, aber immer wieder. Da bleib ich lieber daheim und schau aus dem Fenster. Getragen von der Hoffnung, dass der viele Schnee bald schmilzt 😉

Frohe Weihnachten!


Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage!

Bei einem Blick aus dem Fenster sehe ich leider nur schmelzenden Schnee und einen grauen, düsteren Himmel. Hoffentlich ist das bei euch anders und ihr genießt eine weiße Weihnacht 😉

Collagen

Vor ungefähr einem Jahr bekam Herta Müller den Nobelpreis für Literatur verliehen. Im Rahmen meiner Facharbeit habe ich mich näher mit der Schriftstellerin auseinandergesetzt und bin dabei auf eines ihrer Hobbys gestoßen: die „Sprachbastelei“ – so bezeichnet sie es selbst. Sie schneidet Worte aus Zeitungstexten aus und „bastelt“ dann aus diesen neue Texte. Teilweise baut sie die postkartengroßen Collagen in ihre Romane ein. Auch auf andere Arten veröffentlichte sie ihre kleinen Sprachkunstwerke, z.B. als Tapete, Postkarte oder ganzes Buch.

Nach Herta Müllers Aussage bekommt man durch das Formulieren mit den Zeitungswörtern ein besseres Sprachgefühl. Das hat mein Interesse geweckt und ich wollte die „Sprachbastelei“ selbst ausprobieren! Also hab ich erst einmal aus etlichen Zeitungen Wörter ausgeschnitten. Das war auf Dauer ziemlich anstrengend, aber irgendwann hatte ich einen ganzen Stapel Wörter mit denen ich das Projekt fortsetzen konnte! Dann habe ich mir (logischerweise) einen Klebestift geschnappt, um neue Sätze zu bilden. Hört sich erstmal relativ leicht an, aber wenn man in seinem Zeitungswörterberg keine Ordnung hat ist man ziemlich lange mit Suchen beschäftigt. Viel Sinnvolles ist bei meinem Versuch noch nicht herausgekommen… Auf dem Bild oben könnt ihr eines meiner kleinen Werke „bewundern“!

En France…

Die Reise nach Irland, die ich letztens geschildert habe, endete mit einer Übernachtung in Frankreich. In Rouen sollten wir eine Nacht bleiben und uns außerdem am nächsten Morgen eine Kathedrale anschauen. Franzosen habe ich allerdings schon vor dem Betreten des Festlandes getroffen. Auf der Fähre von Wexford nach Cherbourg trafen wir eine Gruppe Franzosen, die wetterbedingt nicht wie geplant mit dem Flugzeug reisen konnte. Wir kamen ziemlich schnell mit den Franzosen ins Gespräch – obwohl wir Französisch sprechen konnten zogen es die Franzosen vor Englisch mit uns zu reden. Der Abend war unterhaltsam – auch wenn sich der ein oder andere das Ende des Abends anders vorgestellt hatte…

In Frankreich angekommen – genau genommen in Rouen – war es schon später am Abend und wir mussten uns noch auf die Suche nach Essen machen. Zum Glück hatten noch ein paar einzelne Dönerbuden offen und wir entschieden uns für Panini.  Die Auswahl war nicht groß (Dönerfleisch oder Käse), aber dafür das Essen sehr lecker.

Wie überall auf der Welt gibt es auch in Frankreich diese eine riesige und jedem bekannte Fastfoodkette. Das Angebot variiert minimal von Land zu Land. In Frankreich gab es dort sogar Mousse au chocolat. Die war unglaublich lecker – obwohl die Preise dort relativ teuer waren – und ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Einen etwas unschönen Zwischenfall gab es dann leider auch noch. Ein paar Franzosen, die schon etwas tiefer ins Glas geschaut hatten, wollten uns in ihre Bar „locken“ und als wir ablehnten wurden sie aggressiv. Der Abschluss des Tages war also leider nicht ganz so schön…

Der Eindruck, den ich von Rouen gewonnen habe, hat bei mir bewirkt, dass ich unbedingt noch einmal länger in Frankreich Urlaub machen und das Land näher erkunden möchte!

Das 1. Türchen

Weihnachten naht. Dieses Jahr fehlt auch nichts bei der vorweihnachtlichen Stimmung. Schon seit Wochen stehen die Lebkuchen in den Regalen, Weihnachtsmusik schallt aus allen Ecken und Schnee gibt es zur Genüge.

Zum allerersten Mal habe ich keinen Adventskalender. Er würde mir nicht nur die verbleibenden Tage bis zum heiligen Fest anzeigen, sondern auch auf die nahende Facharbeitsabgabe aufmerksam machen. Die ist nämlich genau einen Tag vorher, am 23. Dezember. Im Gegensatz zu den vorherigen Abiturjahrgängen kann man dann aber in aller Ruhe die Weihnachtsferien genießen. Meine Hauptbeschäftigung wird lesen sein, denn dazu bin ich seit Wochen nicht mehr gekommen! Ich freue mich schon auf Werke von Kafka, Updike, James Joyce und Co.

Ein wunderbares Buch für kalte Wintertage ist z.B. Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli von Andrew Sean Greer. Die Geschichte handelt von einem Mann, der alt auf die Welt kommt und als Kind stirbt. Die Thematik haben bereits mehrere Autoren behandelt und auch Hollywood verwertete sie schon, trotzdem ist das Buch die Lektüre wert. In der Vorweihnachtszeit ist das Lesen sowieso besonders gemütlich – Plätzchen, Tee oder Glühwein, der Blick in die Winterlandschaft, …

Euch allen wünsche ich eine schöne, ruhige und behagliche Adventszeit!