Reclam-Challenge: Iphigenie auf Tauris

Goethe verwendete als Grundlage für sein Werk Iphigenie auf Tauris einen antiken Stoff. Seine Vorlage war Euripides‘ Werk Iphigenie bei den Taurern. Zunächst hatte Goethe sein Werk in Prosaform verfasst, doch während seiner Italienreise dichtete er es in ein Versdrama um.

Die Göttin Diana hat das Leben von Iphigenie gerettet. Seitdem dient Iphigenie der Göttin als Priesterin auf Tauris. Sie sehnt sich trotz ihrer Dankbarkeit gegenüber Diana immer mehr zurück in ihre Heimat. Von Thoas, der König von Tauris, und seinem Volk wird Iphigenie hoch angesehen, besonders in ihrer Tätigkeit als Priesterin. Trotzdem möchte Thoas, dass Iphigenie seine Frau wird und damit ihre Priestertätigkeit, die mit ihrer Jungfräulichkeit verbunden ist, aufgibt. Diese lehnt ab, woraufhin er den alten Brauch, dass jeder Fremde, der auf Tauris kommt, der Göttin Diana geopfert wird, wieder einführt. Iphigenie hatte es zuvor geschafft, dass alle Fremden begnadigt wurden. Zufällig wurden gerade zu dieser Zeit zwei Unbekannte am Ufer festgenommen. Iphigenie soll die Opferung vorbereiten, doch die zwei Männer sind „alte Bekannte“ von ihr.

Das Ende kann sich jeder denken, der mit der Literatur der Weimarer Klassik vertraut ist. Goethe konzipierte sein Werk nach den klassischen Regeln. Das Stück ist sehr lesenswert – allerdings sollte man zum besseren Verständnis der Handlung Hintergrundwissen an griechischer Mythologie haben. Die nötigen Informationen kann man sich aber auch (genauso wie ich) aus dem Netz holen…

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