Ein Robo auf Reisen: London (1)

Am späten Nachmittag sollte es losgehen. 17.30h wurden die Motoren des Busses angelassen und wir setzten uns in Bewegung. Für mich war die Fahrt eine ziemlich wackelige Angelegenheit:

Die Fahrt war lang – die Nacht dafür umso kürzer (als Roboter braucht man ja glücklicherweise nicht so viel Schlaf…). Jede Minute stieg die Vorfreude und als wir endlich Calais erreichten konnte ich zum Glück die Passkontrolle umgehen – man hatte mich übersehen.

Die Fähre fuhr sehr früh am Morgen und obwohl es verboten war, blieb ich im Bus. Meine Reisekollegen – inklusive meiner Mitbewohnerin – gingen auf die oberen Decks. Leider verpasste ich den wunderbaren Blick auf die beleuchteten Häfen von Calais und von Dover bei Nacht. Nach etwas über einer Stunde erreichten wir schließlich die Insel. Unser erster Halt war eine Raststätte bei der wir ausgiebig frühstückten. Obwohl ein „full English Breakfast“ im Angebot war, entschied ich mich für Cornflakes. Dazu gab es eine Tasse „Earl Grey“ mit Milch und Zucker – mmh war das lecker!

Nach dem ausgiebigen Frühstück ging es weiter – London war nur noch ca. 1h Fahrt entfernt. Zwischen 8 und 9 Uhr erreichten wir die Metropole. Das Hotel war leider nicht so einfach zu finden, wie erhofft. Zum Glück war die Baustelle, die wir schließlich zu sehen bekamen, nur vor der Tür:

Unsere Zimmer konnten wir aufgrund der Tageszeit noch nicht beziehen. Die Koffer durften aber abgestellt werden und dann ging die Entdeckungsreise los!

Mit der U-Bahn fuhren wir zunächst Richtung Westminster. Das House of Parliament und Big Ben wollten bestaunt werden. 

Danach ging es weiter zu den Horseguards, dem Buckingham Palace (dort fand just in dem Moment als wir vorbei liefen der Wachwechsel statt), Trafalgar Square und gegen Mittag erreichten wir dann Picadilly Circus. Wir hatten alle einen gewaltigen Hunger und suchten nach einem passenden Restaurant. Rund um uns herum waren nur Restaurants über unserem Preisniveau – 16 Pfund für eine Portion fish and chips ist doch etwas viel. Zufällig sprach uns aber ein junger Mann an, der uns einen Flyer in die Hand drückte. Wir landeten in einem kleinen Lokal, das gerade 4 oder 5 Tische hatte. 2 Gänge für 6.90 – „The Cellar Bistro“ ist wahrlich super! Nach dem leckeren Essen erwarteten uns in London noch viele Sehenswürdigkeiten – davon berichte ich euch morgen 😉

 

 

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2 Kommentare zu “Ein Robo auf Reisen: London (1)

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