Fliegenpilz mit Salz und Pfeffer

Kennt ihr die britischen Teekannen, die die Form eines Toasters, eines Cupcakes oder sogar des BigBens haben?

Die Briten lassen sich nicht lumpen und es gibt noch mehr Dinge in außergewöhnlichen Formen. Letztens habe ich Folgendes entdeckt:

Die Fliegenpilze sehen nicht nur schön aus, sondern haben auch einen praktischen Nutzen: Es sind Salz- und Pfefferstreuer.

Mir gefallen sie und in Zukunft werden sie bei mir auf dem Esstisch zu finden sein!

Vom Bleistift in Stein

Manche Menschen legen sich bei Kleidung auf eine bestimmte Marke fest – ich tue es u.a. bei Bleistiften.

In Stein werden seit nunmehr 250 Jahren Bleistifte von Faber-Castell hergestellt. Genau genommen sind es mittlerweile nicht nur Blei-, sondern auch Buntstifte, Kugelschreiber, Füllfederhalter und einiges mehr.

Die Familiengeschichte der Faber-Castell ist zudem beeindruckend: Einst begründete ein Schreiner das Unternehmen und im Laufe der Zeit ist dieses weltweit bekannt geworden (und die Familie reich…)

Nur jeden dritten Sonntag im Monat öffnet das Schloss in Stein seine Pforten: Es ist das Schloss Faber-Castell.

Leider darf man im Inneren des Schlosses nicht fotografieren und ich muss euch die schön gestalteten Räume vorenthalten. Aber zumindest von außen kann ich es euch zeigen:

Schloss

Ein Highlight der Führung durch das Anwesen war definitiv das Herrenbad. Zwar war das Damenbad farblich eher mein Geschmack, aber mit dem sehr seltsam anmutenden „Duschkäfig“ im Herrenbad konnte es doch nicht mithalten. Sehr alt und doch modern – Der Käfig bot dem Nutzer ein tolles Duschvergnügen; von allen Seiten wurde er aus Düsen mit Wasser bespritzt. Heute kann eine solche Vorrichtung weniger käfigartig gelöst werden, allerdings muss man sich so eine Dusche auch erstmal leisten können!

Wäre ich noch ein Kind, würde ich mir definitiv das riesige Puppenhaus aus dem Spielzimmer der Kinder wünschen.

Ansonsten hat das Schloss die mehr oder weniger „typischen“ Räume – vom Empfangszimmer über die Räume zur Repräsentation bis zu den privaten Gemächern ist alles vorhanden und wunderschön hergerichtet und gestaltet. Auch die Außenanlage ist eines Blickes zu würdigen, denn es findet sich u.a. dieses Kunstwerk dort:

Ein Besuch des Schloss Faber-Castell lohnt sich auf alle Fälle!

Wer sich zudem für Geschichte und Herstellung von Bleistiften interessiert, kann mit dem Kombiticket nicht nur das Schloss, sondern auch das Museum „Alte Miene“ besichtigen.

Abschließend lädt der Shop im Gärtnerhaus zum Einkaufen ein. Dort gibt es Sonderangebote und Rabatte, die sehr verlockend sind und vielleicht verliebt sich ja auch manch einer in ein Produkt, wie ich mich in den Füllhalter AMBITION Birnbaum – leider steht der bis jetzt aber nur auf meiner Wunschliste…

Reclam-Challenge: Kabale und Liebe

Nein, ich habe die Reclam-Challenge nicht vergessen. In der letzten Zeit bin ich bloß nicht dazu gekommen, von den gelesen Werken zu berichten. Schon vor einer Weile habe ich Schillers Kabele und Liebe gelesen.

„Zutaten“ des Werkes:

  • Liebe
  • unüberwindbare Standesunterschiede
  • Intrigen
  • der tragischen Tod der zwei Hauptpersonen

Ergebnis: ein Drama des Sturm und Drang

Schiller wird meistens als Dichter und Dramatiker der Weimarer Klassik angesehen, doch er hat bereits in der Epoche des Sturm und Drang wichtige Werke der Weltliteratur verfasst. Sein drittes Drama stellt gleichzeitig das letzte der Epoche des Sturm und Drang dar und trägt den Titel „Kabale und Liebe“. Ursprünglich war allerdings der Titel „Louise Millerin“ vorgesehen.

Kurz gesagt geht es in dem aus 5 Akten bestehenden Drama um Luise Miller und Ferdinand von Walter, die sich ineinander verliebt haben. Durch niederträchtige Intrigen (= Kabalen) wird die leidenschaftliche Liebe zerstört und das Stück endet mit dem Tod von Luise und Ferdinand.

Wie jedes andere Werk Schillers ist auch „Kabale und Liebe“ durchaus lesenswert – vorausgesetzt man liest gerne Dramen. Wie immer steckt im Drama mehr als nur eine Liebesgeschichte. Zum Beispiel werden Standesunterschiede und insbesondere   -grenzen zwischen Adel und Bürgertum thematisiert. Diese Problematik trifft zwar nicht mehr direkt auf die heutige Zeit zu, allerdings geht es auch um Intrigen und ihre Auswirkungen – ein mehr oder weniger zeitloses Thema.

Wer also gerne Dramen liest und Schiller und Goethe mag, der wird auch dieses Drama mögen!

Frühling lässt sein blaues Band…

… wieder flattern durch die Lüfte (Mörike)

In meinem Zimmer sah es noch nicht nach Frühling aus – kein Wunder: meine ganzen blühenden Pflanzen haben den Winter leider nicht überlebt. Das Grünzeug allerdings schon…

Also habe ich meine jetzt wiedergewonnene freie Zeit dafür genutzt im Blumengeschäft nach neuen Farbklecksen für mein Fensterbrett zu suchen. Das Ergebnis:

Laut Schild ist das eine Echeverie oder „Grüne Perle“. Die Blätter kriegen angeblich bei genügend Sonne eine ins rosa/lila gehende Färbung. Hoffentlich klappt das – wenn nicht, hab ich halt eine Grünpflanze mehr…

Die Farbe der Blüten finde ich einfach schön und zu meiner lila Wand passen sie zudem.

Kennt ihr schon lebende Steine? Die gibt es in ganz verschiedenen „Ausführungen“ und das ist eine davon. Ab jetzt stehen diese „Steine“ bei mir auf dem Schreibtisch!

Und hier meine letzte Errungenschaft! Die Pflanze fühlt sich an wie ein Kissen und die kleinen orangenen Früchte schauen irgendwie verlockend aus… aber essen sollte man die wohl eher nicht.

Bis zum nächsten Winter ist – zum Glück! – noch viel Zeit und hoffentlich bringe ich dann alle meine Pflanzen gut über den Winter …