Studentenleben – Abenteuer Wohnung

Wenn man sich dazu entschließt nicht daheim zu bleiben und gemütlich im Hotel Mama zu residieren während man studiert, sondern in die weite Welt zieht (= in eine andere Stadt), dann braucht man logischerweise ein neues Dach über dem Kopf.
Da ich ja in zwei Städten lebe wegen meines Dualen Studiums, habe ich gleich zwei neue Bleiben gebraucht. In der einen Stadt stellte das formal erstmal kein Problem dar: ich habe mich für das Studentenwohnheim beworben und da auch ein Zimmer bekommen. Die Wohnungssuche in der zweiten Stadt hat sich dann allerdings komplizierter gestaltet. Studentenwohnheime kamen da nicht in Frage, weil ich dort nicht als Student gelte (ich arbeite ja „nur“ in dieser Stadt). Aber das Glück war auf meiner Seite und ich habe relativ schnell eine günstige Wohnung gefunden.

Dann kam der 1. September und ich durfte die „Wunschtüte Studentenwohnheim“ öffnen. Schock meines Lebens. Ich bin zwar nicht in einer Luxusvilla aufgewachsen, aber der Unterschied war doch deutlich. Mit 3 anderen sollte ich mir von nun an Bad, Klo und Küche teilen – grundsätzlich kein Problem. Nur leider war Putzen in der Wohnung lange Zeit ein Fremdwort gewesen. Glücklicherweise hat sich das Problem mittlerweile größtenteils gelöst (nur der fehlende Staubsauger und der Teppichboden sind noch keine gute Kombination).

Einen Monat später konnte ich dann auch noch meine kleine Wohnung in der Nähe meines Arbeitsplatzes (=andere Stadt als das Studentenwohnheim) beziehen. Mein eigenes kleines Reich!

Nachdem ich in jedem der beiden Domizile mittlerweile gute 2 Wochen verbracht habe (ja, das ist jetzt nicht sooo lange), kann ich einen ersten Vergleich anstellen. Alles hat Vor- und Nachteile… logisch! Obwohl ich eigentlich ein Mensch bin (oder vll war?!?), der es eher ruhig mag, ist mir in meiner Wohnung aufgefallen, dass einfach die Mitbewohner fehlen. Wenn ich im Studiheim mein Zimmer verlassen habe, lief mir des Öfteren jemand über den Weg und manchmal hat sich Abends sogar noch ein nettes Gespräch ergeben. Dafür ist es in meiner Wohnung ordentlicher, sauberer und ich kann alles tun und lassen wann ich will (duschen, kochen,…).

Auf alle Fälle freue ich mich auf die nächsten 3 Studienjahre und finde das Leben weg von zu Hause ganz angenehm – auch wenn ich mich erst an alles gewöhnen musste (insbesondere ans Studiheim)!

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