Familienausflug mit meinem kind(le)

Fortsetzung. Noch immer der 08. Dezember 2011. Gegen 12.00h. Die Vorlesung ist endlich vorbei. Sofort eile ich zurück nach Hause – kaum angekommen, reiße ich meinen Rucksack regelrecht auf und packe das kindle aus. Hektisch fahre ich mein MacBook hoch und stecke das kindle per USB-Kabel an. Die Anzeige auf dem Display ändert sich und ein neues Laufwerk erscheint auf meinem Desktop. Gut vorbereitet wie ich bin, kann ich das Gerät sofort mit ebooks und pdfs „füttern“. Der erste Test ist nur noch einen Mausklick entfernt: „Laufwerk auswerfen“ und los geht das Erlebnis!

Entsetzt muss ich feststellen, dass noch nicht alle Funktionen nutzbar sind. Das Problem ist schnell ausfindig gemacht: mein Kindle muss noch registriert werden. Per Wifi. Blöd, wenn man kein WLAN hat… Kurzentschlossen packe ich mein kindle ein und mache mich auf den Weg Richtung Innenstadt. Irgendwo muss ich doch ins Internet kommen. Erste Station: Hochschule. Leider ist das kindle mit dem VPN-Zugang überfordert und die Registrierung schlägt fehl. Also weiter. Nächste Station: Hugendubel. Möglichst unauffällig versuche ich mich in dem Buchladen (ist das nicht irgendwie… passend?!?) mit dem freien WLAN-Netz zu verbinden. Erst scheinen auch hier meine Versuche fehlzuschlagen – doch dann habe ich Erfolg. Mein kindle verbindet sich erfolgreich und die Registrierung ist abgeschlossen. Mit letzter Kraft halte ich mich zurück, dass kindle nicht sofort ausgiebig zu testen. Das traue ich mich dann doch nicht. Irgendwie habe ich ein schlechtes Gewissen – in einen Bücherladen zu gehen, um am Ende ein Gerät zu benutzen, dass den Bücherladen überflüssig macht… Aber was soll’s! Zeiten ändern sich! Glücklich verlasse ich den Laden und kaum sitze ich in der Bahn Richtung Wohnheim ziehe ich mein kleines kind(le) aus der Tasche…

Hier endet zunächst die Geschichte über mein kind(le). Seitdem zwei Tage später auch eine passende Hülle für das kindle per Post bei mir ankam ist es mein ständiger Begleiter. Skripte und Bücher für das Studium sind damit genauso leicht und platzsparend transportiert wie die Lektüre für die S-Bahn-Fahrt. Des Weiteren konnte ich schon viel Aufsehen mit meinem kleinen Begleiter erregen. Gestern, zum Beispiel, hat mein kind(le) seine ersten Worte von sich gegeben. Leider war das mitten in der Vorlesung, weshalb ich nicht gerade erfreut war (obwohl es der Dozent scheinbar nicht bemerkt hat). Leider wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht, wie ich es zum Schweigen bringen kann…

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