Buchempfehlung: Im Durcheinanderland der Liebe

François Lelord ist mit seinen Abenteuern rund um den Psychiater Hektor bekannt geworden. Doch er lässt nicht nur Hektor – der u.a. nach dem Glück und der Liebe sucht – Abenteuer erleben. In seinem 250 Seiten langem Roman „Im Durcheinanderland der Liebe“ schickt er einen Inuk nach Paris und der Leser erfährt viel über die kulturellen Unterschiede. So wundert sich der Inuk insbesondere über die andere Rollenverteilung in der europäischen Großstadt und den ihm vollkommen fremdem Lebensstil.

In dem Buch vergleicht der Inuk immer wieder die europäischen Gepflogenheiten mit denen seines eigenen Volkes. Es stellen sich erstaunliche Unterschiede heraus und der Leser fängt an, sich Gedanken über die hier übliche Rollenverteilung zu machen. Welcher Entwurf ist der richtige/ der bessere? Diese Frage muss allerdings jeder am Ende für sich selbst beantworten…

Mein kindle: eine kleine Zwischenbilanz

Mittlerweile habe ich mein kindle ja schon eine Weile und ich bin wirklich begeistert!

Es war sehr praktisch, dass es zur Weihnachtszeit von amazon eine Aktion gab bei der man jeden Tag ein eBook kostenlos downloaden konnte. Das habe ich genutzt und mein kindle gleich „gefüttert“. Zwischenzeitlich habe ich auch schon drei Bücher auf dem kindle gelesen und es ist echt angenehm. Es ist sehr schonend für die Augen, das Format ist super und ich muss keine großen, schweren Bücher mit mir herumschleppen, wenn ich unterwegs lesen will (z.B. Ulysses ist zum mitnehmen äußerst unpraktisch).

Auch zum Lernen verwende ich das kindle. Meine gesamten Skripte von der Hochschule habe ich auf das Gerät gezogen und so kann ich immer alle Unterlagen dabei haben. Das ist praktisch und spart Platz.

Preis-/Leistung ist bei dem Gerät ja sowieso top und auch die Lederhülle von amazon war noch mit drin. Diese ist auch echt angebracht, weil der kindle so gut geschützt ist und ihm auf Reisen nichts passiert.

Ziemlich beste Freunde

Irgendwie habe ich mich mal wieder ins Kino verirrt. Genau heute Abend. Und es hat sich gelohnt! Am Ende des Abends hatte ich nicht nur Popcorn im Ausschnitt, einen Muppets-Trinkbecher mit Kermitfigur und den Frosch als Kuscheltier, sondern auch noch Muskelkater vom vielen Lachen.

Es lief der Film „Ziemlich beste Freunde“ – eine französische Komödie.

Die Story mal ganz auf den Kern reduziert ist, dass der vom Hals abwärts gelähmte Philippe einen Pfleger sucht und in Driss, einem bereits straffällig gewordenem Mann aus den Banlieues, nicht nur diesen, sondern auch einen guten Freund findet. Driss hat kein Mitleid mit Philippe und macht sogar noch Witze über dessen Behinderung. Er behandelt Philippe wie einen ganz normalen Menschen und genau das wollte Philippe auch. Driss bringt es mit seinen Aussagen und Witzen immer auf den Punkt und dadurch macht es einfach Spaß den Film zu schauen, obwohl eigentlich ein ernstes Thema dahinter steckt. Selten habe ich bei Filmen so gelacht wie bei diesem – also Leute: schaut euch den Film an! Ihr werdet es definitiv nicht bereuen!!!

Den Trailer und weitere Infos findet ihr hier: http://www.ziemlichbestefreunde.senator.de/.

Und noch eine letzte Erkenntnis: Es gibt Schokoladenhersteller, die sogar Kinosäle sponsern…

Buchtipp: Das große little boxes Buch

Eine Aufgabe in meinem Studium ist es eine Website zu erstellen. Das Ergebnis wird am Ende benotet und ich muss auch erklären können, was ich da überhaupt getan habe.
Von HTML und CSS hatte ich bis jetzt recht wenig Ahnung – insbesondere von HTML5 und CSS3 wusste ich noch rein gar nichts. Das Internet bietet mir zwar viele Informationen über CSS und HTML, aber ich muss mir jedes Detail einzeln zusammensuchen und oftmals funktioniert es auch nicht so, wie ich mir das vorstelle.

Zum Glück habe ich tolle Kommilitonen! Einer davon hat mir nach einem mehr oder weniger verzweifelten Tweet einen Link zu einer Website über ein Buch geschickt. Nicht nur generelle Informationen finden sich auf der Seite, sondern auch der gesamte erste Band des Buches. Nachdem ich dort etliches gefunden habe, was ich an Informationen benötigt habe, habe ich beschlossen mir das Buch zuzulegen. Mittlerweile besitze ich die Gesamtausgabe (Titel: „Das große little boxes Buch“), geschrieben von Peter Müller. Es ist mein wichtigstes Handwerkzeug für die Erstellung meiner Website geworden. Der Kauf lohnt sich auf jeden Fall!

Wer sich nun auch für dieses Buch interessiert, kann sich auf http://little-boxes.de/ informieren.

Und noch mal vielen Dank an meinen Kommilitonen, der selbst auch einen wunderbaren Blog betreibt (http://webschale.schalenmodell.de/).

Neues Jahr, neue Erlebnisse

Viele setzen sich jedes Jahr „Gute Vorsätze“, die meistens über das Jahr hinweg wieder in Vergessenheit geraten. Das ist bei mir meist nicht anders. Deswegen hab ich mir dieses Jahr keine großen Gedanken über Vorsätze gemacht. Nur einen hab ich: Jeden Tag in einen Kalender zu schreiben, was mir an dem Tag schön war, mir Freude bereitet hat.

Die Idee kommt ursprünglich nicht von mir. Als ich vor einiger Zeit durch ein paar Geschäfte gebummelt bin, ist mir in einem Buchladen ein besonders dickes Buch aufgefallen. Es war so eine Art Kalender für die nächsten 10 Jahre, wobei eben eine Seite gezehntelt war. Für jedes Jahr eine Zeile. In der dem Buch beiliegenden Beschreibung stand, dass man eben jeden Tag aufschreiben soll, was schön war. Und am Ende hat man auf einer Seite eine Übersicht, was in den letzten 10 Jahren tolles an dem jeweiligen Tag passiert ist. Die Idee fand ich klasse, nur waren mir die 20€ für das Buch zu viel (Könnte unter anderem daran liegen, dass ich den Großteil meiner Bücher in einem modernen Antiquariat erwerbe und so nur sehr selten über 10€ für ein Buch ausgebe…). Folglich habe ich das Buch nicht gekauft.

Aber es ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Es hat mich einfach gereizt, auch so ein Buch anzulegen. Also habe ich mir einen günstigen Kalender für 2012 besorgt und selbst eine Unterteilung in den Kalender gemalt. Zwar ist mein Kalender nicht für die nächsten 10 Jahre ausgelegt, sondern „nur“ für die nächsten 6 Jahre, aber dafür habe ich die Möglichkeit meine eigene Kreativität einzubringen und noch vorhandene Leerseiten selbst zu gestalten. Jetzt muss ich nur noch „durchhalten“ und jeden Tag in den Kalender schreiben…