Die Reise des Packesels

Dank meines Dualen Studiums darf ich alle paar Monate umziehen. Dann heißt es (fast) mein gesamtes Hab und Gut über 200km mit Zug, S-Bahn und zu Fuß transportieren. Immer wieder kann ich dabei die Hilfsbereitschaft meiner Mitbürger feststellen… oder eben auch nicht.

Als ich die letzten Male umgezogen bin, haben mich fast nur Männer angesprochen, ob sie mir helfen können. Da bin ich auch mit frisch gewaschenen Haaren, einem Lächeln auf dem Gesicht und ausgeschlafen verreist. Gestern war das anders. Mir wurde NUR von Frauen Hilfe angeboten. Ich war total fertig, hatte meine Haare zu einem einfachen Knoten zusammengefasst und total müde – kein Wunder nach max. 5h Schlaf, weil am Vortag ein Konzert war, und dem Streichen eines Zimmers.

Irgendwie finde ich das schon fast schade. Gestern hatte ich sogar den Eindruck, dass sich der ein oder andere Kerl über mich amüsiert hat. Klar, es muss schon ein nicht gerade alltäglicher Anblick sein, ein Junges Mädchen mit einem Trekkingrucksack, einem Notebookrucksack, einer Kameratasche, einem Stoffbeutel voller Essen und einem Koffer zu sehen. Trotzdem liebe Männerwelt: Genau an solchen Tagen brauchen wir eure Hilfe besonders – nicht, wenn wir nur eine Reisetasche die Treppe runter tragen!  Und Vielen Dank an alle Frauen, die mir gestern ihre Hilfe angeboten haben!

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