The Vampire Lestat (Anne Rice)

Vampirgeschichten sind total im Trend. Allerdings bietet die Literatur wesentlich mehr im Bereich Vampire als die aktuell sehr beliebte Liebesgeschichte über die alle Mädels von 12 bis 30 reden. Zum Beispiel „The Vampire Lestat“ von der US-amerikanischen Schriftstellerin Anne Rice.

Anne Rice, Jahrgang 1941, war mit dem Dichter Stan Rice verheiratet. 1976 erschien ihr Debütwerk „Interview with the Vampire“, das ein Bestseller wurde und den Auftakt  zu einer Reihe von Vampirromanen bildete. „The Vampire Lestat“ ist der zweite Teil der sogenannten „Vanpire Chronicles“ und genauso wie der erste Teil ein Bestseller.

In dem Buch erzählt der Vampir Lestat seine Lebensgeschichte. Das Ganze ist in eine Rahmenhandlung gefasst, die darauf basiert, dass der Vampir das über ihn handelnde Buch „Interview with the Vampire“ gelesen hat und sich daraufhin dazu äußern möchte. Er verfasst deshalb selbst seine Biografie.

Ehrlich gesagt sind Vampirromane nicht so mein Fall. Das Buch ist gut geschrieben und die Geschichte ist an sich nicht schlecht, aber es zieht mich nicht in seinen Bann. Das liegt allerdings eindeutig an meinem Büchergeschmack und nicht an der Leistung von Anne Rice. Guten Gewissens kann ich jedem Fan von Romanen mit Vampiren und anderen nicht-menschlichen Wesen das Buch empfehlen!

Internationales Trickfilm Festival Stuttgart ’12

Vom 8. bis 13. Mai wimmelte es auf dem Schlossplatz nur so vor Menschen. Und alle saßen auf dem Gras vor einer riesigen Leinwand. Rundherum waren Stände aufgebaut, die Popcorn und andere Leckereien anboten und so entstand ein richtiges Kino, aber open air. Das beste an der Sache war, dass jeden Tag kostenlos Filme vorgeführt wurden.

Am 12. Mai war ich ab 19h am Schlossplatz und habe mir das Filmprogramm angeschaut. Zunächst fand die Aktion „South Park Original Songs“ bei der zwei Gruppen gegeneinander antraten und die bessere South Park-Fanartikel gewonnen hat. Angetreten ist ein junges Mädel gegen eine 13-köpfige Gruppe von Frauen und hat gewonnen. Im Video findet ihr einen Ausschnitt vom Gesang der 13-köpfigen Gruppe.

Anschließend folgte eine Stunde voller Kurzfilme. Im Video findet ihr auch ein Stück von einem Kurzfilm, den ich sehr gelungen fand. Dieser trug den Titel Mobile und war echt putzig gemacht. Erstaunlich finde ich auch, wie die Filme ganz ohne Sprache auskommen. Lediglich mit Musik und Geräuschen, die die Figuren von sich geben, wird die ganze Stimmung und Geschichte transportiert.

Um 20h kam dann der Film „Cars 2“ aus dem Hause Pixar. Ich kannte den Film noch nicht und war beeindruckt. Wie schon der erste Teil ist er sehr gut und die Story ist fesselnd – für jung und alt! Bis jetzt fand ich alle Pixar Filme super und ich bin definitiv ein Fan! Also wer Cars 2 noch nicht gesehen hat: Anschauen! Es lohnt sich!

Weitere Informationen zum ITFS gibts hier.

Facebook, Twitter und Co.@Politik – eine Podiumsdiskussion

Der 03. Mai 2012 war für mich hauptsächlich ein Tag der Abschiede, aber es war auch ein Tag des Wiedersehens: Abends besuchte ich eine Podiumsdiskussion, veranstaltet von der Hanns-Seidel-Stiftung im Konferenzzentrum München, zum Thema „Facebook, Twitter und Co.@Politik: Veränderte politische Beteiligung und Kommunikation durch Social Media?“ bei der ich viele liebe Menschen, die ich teilweise schon lange nicht mehr gesehen hatte, wiedergetroffen habe.

Die Podiumsteilnehmer waren Tomás Vio Michaelis, Andreas Bachmann, Renate Dodell, Andreas Jungherr, Daniel Michelis und Matthias J. Lange. Zunächst gaben alle sechs ein Eingangsstatement ab. Besonders eindrucksvoll fand ich das Statement von MdL Renate Dodell, das von ihrem Einsatz von facebook und twitter handelte und ihre positive Einstellung den Sozialen Netzwerken gegenüber zeigten. Sie nutzt Social Media gezielt für ihre politische Arbeit, was ich sehr gut finde, und erwähnte zudem, dass der bayrische Landtag twittert.

Tomás Vio Michaelis berichtete von seiner Heimat Chile und dem Fall Camila Vallejo – der Anführerin der Studentenbewegung in Chile und Mitglied der Juventudes Comunistas de Chile (Jugendverband der Kommunistischen Partei Chiles). Diese reagierte nicht auf die Tweets von Yoani Sánchez – der Autorin des ersten unzensierten Blogs aus Kuba (Generación Y) – und deren Einladung zu einem gemeinsamen Gespräch.

Auch Andreas Jungherr von der Universität Bamberg und Prof. Dr. Michaelis brachten interessante Aspekte in die Diskussion ein, wie zum Beispiel, dass immer mehr ältere Menschen facebook beitreten und es beispielsweise passiert, dass die eigene Mutter mit der Ex-Freundin befreundet ist. Michaelis stellte dem Publikum zudem die Frage: „Wer von Ihnen hat noch einen Wecker, mit dem man nicht telefonieren kann?“. Er spielte damit auf die zunehmende Anzahl der Smartphones und deren starke Einbindung in den Alltag an. Jungherr hingegen meint, dass viel von der Aufregung um die sozialen Medien in zehn Jahren verschwunden sein wird und wir gelernt haben werden, besser damit umzugehen.

Andreas Bachmann vom BR erläuterte ein neues Projekt des Bayrischen Fernsehens. Am 14. Mai startet um die Rundshow, eine Sendung bei dem die Zuschauer beim Fernsehen beteiligt werden sollten und das typische Sender – Empfänger – Modell aufgebrochen wird. So werden Studiogäste per Skype zugeschalten und die Zuschauer können per twitter u.ä. ihre Meinung live während der Sendung kund tun. Weitere Infos findet ihr hier.

Matthias J. Lange lieferte ein sehr eindrucksvolles und kurzweiliges Statement. Er sagt, es sei nicht alles immer weiß oder schwarz – die Welt sei grau. Außerdem fragte er in die Runde, wer früher einen C64 hatte und erzählte davon, dass man auch schon früher auf dem Pausenhof Daten illegal getauscht hatte – und zwar die Spiele für den Computer. In der anschließenden Diskussion fügte er noch hinzu, dass die Frage nach Datenschutz ein deutsches Thema sei, aber ein wichtiges. Des Weiteren ist Medienkompetenz wichtig und Datenschutz ergibt sich daraus, deshalb ist es unabdingbar Schülern von Anfang an diese Kompetenz zu vermitteln.

Die Veranstaltung konnte schon fast als twitter – Treffen und die twitterwall war stets gefüllt, auch dank der Podiumsteilnehmer bzw. um genau zu sein eines Podiumsteilnehmers :). Die Resonanz auf die Veranstaltung war insgesamt sehr positiv und auch ich kann mich dem nur anschließen. Am Ende des Abends war allerdings der Akku meines Smartphones leer…

VCFe 13.0 – Vintage Computer Festival 2012

Es hört sich schon vom Titel her nach einem Nerd-Treffen an. Und es ist irgendwie auch eins. Aber ein super phänomenales!

Dank Twitter hab ich von diesem Festival erfahren und war sofort begeistert. Da keiner mitwollte bzw. -konnte, bin ich kurzerhand alleine hingefahren (ohne mir große Gedanken zu machen).

Zum Glück habe ich die Halle schnell gefunden, da es weder weit von der S-Bahn-Haltestelle noch zu versteckt war. Okay, die Schilder habe ich übersehen, aber die zwei Kerle vor mir nicht 😀

Als ich die Halle betreten hatte ist mir aufgefallen, dass es wohl nicht so ganz die frauentypische Beschäftigung am Wochenende ist auf ein Vintage Computer Festival zu gehen. Das war mir aber irgendwie egal und so fing ich an mir einen Überblick zu verschaffen, was es denn so alles zu sehen gab. Damit ihr auch etwas davon habt, hier eine kleine Auswahl:

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Wie ihr sehen könnt, war der Roboter auch dabei 🙂

Es war super, wie viele verschiedene Computer man nicht nur anschauen sondern auch anfassen konnte (man die Funktionalität der einzelnen Ausstellungsstücke durchaus auf die Probe stellen durfte). Besonders aufgefallen bei der Ausstellung sind mir zum einen die vielen alten Apple-Computer, der Next – Computer, die Ausstellung zu Hewlett-Packard und die Geräte von Robotron. Die Aussteller waren immer gerne dazu bereit einem ihre Geräte und deren Funktionsweise zu erklären und so habe ich einiges neues dazugelernt.

Richtig viel Spaß gemacht hat auch das Real Life Pong. Dazu gibt es sogar ein Video:

Auf alle Fälle kann ich euch empfehlen nächstes Jahr mal beim VCFe (27. – 28. April 2013) vorbeizuschauen. Weitere Infos gibt’s hier: VCFe

Girls‘ Day

Schon seit einigen Jahren findet einmal im Jahr der so genannte Girls‘ Day statt. Ziel ist es Mädchen an technische Berufe, die auf den MINT-Fächern basieren, heranzuführen.

In meiner Schulzeit habe ich selbst ein paar Mal an solchen Aktionen teilgenommen und Einblicke in verschiedene Unternehmen und technische Berufe erhalten.

Letzte Woche, am 26.4.2012, war ich wieder am Girls‘ Day beteiligt, aber diesmal „auf der anderen Seite“. Als duale Studentin stellte ich zehn Schülerinnen das Duale Studium im Bereich Angewandte Informatik und Wirtschaftsinformatik vor. Die mal mehr, mal weniger interessierten Schülerinnen stellten einige Fragen und die ein oder Andere zeigte auch wirkliches Interesse.

Sogar die Erkenntnis, dass ein technisches Studium nicht das Richtige ist, stellt einen Mehrwert für die Mädchen dar. Denn es ist noch immer am Wichtigsten, dass das Studium und insbesondere der Beruf Freude bereitet.

Seit einiger Zeit gibt es auch einen Boys‘ Day. Immerhin ist es nicht nur wichtig Frauen in männerdominierte Berufe zu bringen, sondern auch Männer in frauentypische Berufe. Diese Entwicklung ist wichtig, denn nur so entsteht eine wirkliche Gleichberechtigung. Jeder Beruf sollte gleichermaßen von Männern und Frauen ausgeübt werden können.

Kundenservice – manchmal leider ein Fremdwort

Es gibt so ein großes schwedisches Möbelhaus, das von sehr günstigen bis etwas teurere Möbel so ungefähr alles im Angebot hat. Dem ein oder anderen Produkt ist die nicht gerade sehr lange Haltbarkeit bereits in der Möbelausstellung anzusehen, bei anderen Einrichtungsgegenständen geht man schon aufgrund des Preises von einer längeren Lebensdauer aus.

Auch ich habe meine bescheidene kleine Wohnung am Rande einer Großstadt mit Möbeln aus vebendiesem Möbelhaus ausgestattet – schon alleine, weil es für den studentischen Geldbeutel noch gut machbar ist. Allerdings habe ich mich nicht für die günstigste Variante von allem entschieden, sondern die nennen wir es mal mittlere Preisklasse gewählt. Nun war ich bis jetzt auch sehr zufrieden – nur mein Bettsofa hatte leider einen Verarbeitungsfehler und so ist eine Latte des Lattenrostes nach nur einem Dreivierteljahr (wovon ich über die Hälfte nicht in der Wohnung war) kaputt gegangen. Also wendete ich mich an den Kundenservice. Natürlich habe ich es nicht eingesehen für die Hotline viel Geld zu zahlen und habe per Mail Kontakt aufgenommen. Es dauerte auch nicht allzu lange bis ich eine Antwort erhielt. Die hätten sie sich aber auch sparen können – der Großteil der Antwort war eine Standardvorlage, die auf jede Anfrage anwendbar war und der Rest waren ein paar hinzugefügte Standardsätze. Mir wurde geraden in das nächstgelegene Möbelhaus gehen und es reicht natürlich aus nur das defekte Teil mitzubringen. Wie ich die Latte allerdings aus dem schon montiert gekauften Lattenrost kriege wollten sie mir nicht verraten – aber ich kann ja die Servicehotline anrufen. Logisch, da verdienen sie dran im Gegensatz zum Mailsupport bei dem der Kunde nicht pro Minute bis zu 42ct. zahlen muss. Ich bin enttäuscht – entweder man bietet einen vernünftigen Mailsupport an oder man lässt es ganz. So kostet es den Kunden nur Zeit und letztendlich muss er doch die Hotline anrufen. Also bitte liebe Händler: Keine nichtssagenden Standardantworten bei Mailanfragen mehr!