Handarbeiten – was mal gesagt werden muss

Eines meiner Hobbies ist Basteln. Ich erschaffe gerne neue Dinge und es ist wunderbar etwas individuelles, eigenes zu haben. Ihr konntet ja schon meine Malkünste bewundern, was Minikommoden betrifft. Neuerdings habe ich beschlossen, dass ich Stricken möchte. Also habe ich mir Nadeln besorgt und Wolle und im Internet eine Anleitung angeschaut. Kann ja nicht so schwer sein, dachte ich. Aber da habe ich mich geirrt. Meine ersten Versuche habe ich wieder aufgetrennt und noch immer schaffe ich es nicht, wirklich ein gleichmäßiges Stück zu stricken. Mein Schal wird halt jetzt ein Individualisten-Schal, der nicht so perfekt ist.

Was aber viel wichtiger ist: Hut ab, wenn ich die ganzen Frauen sehe, die Socken etc. stricken. Oder sogar Pullover. Und das ganze schaut dann auch noch so perfekt aus! Es ist nicht so einfach, wie es ausschaut und hiermit spreche ich jedem meine Hochachtung aus, der irgendwas Handarbeitsmäßiges voll drauf hat. In der heutigen Zeit ist das nicht mehr selbstverständlich, weil es sich großteils nur noch um Wissen dreht – deswegen mein Aufruf an alle: zeigt den Leuten, die noch etwas handfestes erschaffen, dass ihr deren Arbeit achtet und das diese auch sehr viel Wert ist! Denn was nützt uns das ganze Wissen, wenn wir nichts mehr produzieren oder erschaffen können…

Raspberry Pi – jetzt hab ich auch einen

Mitte/Ende Juli kam endlich die lang ersehnte Mail – jetzt durfte ich auch endlich einen bestellen. Einen Raspberry Pi. Aber mich schreckte die Aussage „Lieferzeit ca. 11 Wochen“ ab und ich bestellte nicht. Das diese Entscheidung sehr schlau war, hat sich mittlerweile herausgestellt. Mein Mitbewohner hat nämlich bestellt – und seinen RPI noch immer nicht geliefert bekommen.

Als vor zwei bis drei Wochen ein Kommilitone fragte, ob jemand an einer Sammelbestellung interesse hätte, entschied ich mich doch noch einen RPI zu bestellen. Auch in diesem Fall habe ich mit einer Lieferzeit von mehreren Wochen gerechnet, aber diesmal handelte es sich nur um ein paar Tage. Es wurden also einige Mini-Computer bestellt und letzten Freitag hielt ich meinen endlich in den Händen.

Allerdings kann man alleine mit der Platine nicht viel anfangen und muss sich erst Zubehör beschaffen. Zusätzlich zu dem 36.55€ teuren RPI besorgte ich mir noch eine Speicherkarte, um darauf das Betriebssystem zu installieren. Mein Handyladegrät konnte als Netzteil verwendet werden, LAN-Kabel, Tastatur und Maus waren auch im Haus. Also das Ganze am Fernseher meiner Eltern angeschlossen und den Installationsprozess gestartet. Alles funktionierte wunderbar und mein Raspberry Pi läuft jetzt.

Als nächstes baue ich dem RPI ein Case, dann werde ich mich wohl um das ein oder andere Zubehör kümmern. WLAN wäre z.B. schön zu haben oder mehr Speicher – aber das hat alles ja noch Zeit…

 

Büchereien, die Zweite – oder es geht auch anders

Letztens habe ich euch von der Stuttgarter Bücherei berichtet, aber nicht nur die Großstädter können etwas andere Büchereien bauen. Aber seht selbst:

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Dieses Prachtobjekt ist der ganze Stolz einer kleinen oberfränkischen Gemeinde. Zwischen Fachwerkhäusern und anderen alt(modisch)en Häusern steht dieses goldene Werk. Es ist die neue Gemeindebücherei, die auf drei Stockwerken ein recht beschauliches Angebot beherbergt – jedenfalls im Gegensatz zum Stuttgarter Bücherknast.

Mal schauen, was für außergewöhnliche Büchereien mir in Zukunft noch so begegnen werden….

Zwei an einem Tag: iPhone 5 + Apple Store Eröffnung in Sindelfingen

Ich war da. Eigentlich hasse ich Sätze, die mit Ich anfangen, doch in diesem Fall muss ich eine Ausnahme machen. Es war eines der besten Erlebnisse meines Lebens. Ich war dabei als Baden Württembergs erster Apple Store eröffnet wurde.

5.30h. Morgens. Mein Wekcer klingelt und voller Vorfreude quäle ich mich – äh springe ich voller Energie – aus dem Bett. Eigentlich ist es noch viel zu früh um aufzustehen und das Haus zu verlassen, aber bereits eine halbe Stunde später stehe ich in der Kälte und warte auf die U-Bahn, die mich Richtung Stadtmitte und zur S-Bahn nach Sindelfingen brinden soll. Um halb sieben erreiche ich „Stadtmitte“ und treffe dort Felix. Meinen Rucksack kann ich zum Glück bei ihm lassen und so kann ich mit wenig Gepäck Richtung Breuningerland aufbrechen. Felix ist natürlich auch mit dabei.

Gegen 7.30h kommen wir am Breuningerland in Sindelfingen an und müssen nur den deutlich erkennbaren Apple-Fans folgen (iPads, iPhones etc.). Wir betreten durch den Haupteingang das Gebäude – und vor uns befindet sich einen riesige Menschenmenge. Der Apple Store ist nicht zu sehen. Vielleicht ist er ja um die Ecke oder sogar in einem anderen Stockwerk. Das können wir von unserem Standpunkt aus nur erraten.

So viele Menschen vor mir… Nur: Wo ist der Laden?

Scheinbar stehen wir an einem sehr günstigen Platz, denn wir kommen relativ schnell vorwärts, während wir den ein oder anderen, den wir bereits im Bus gesehen hatten, irgendwann nur noch schwer in der Menge hinter uns ausmachen können. Als wir fast direkt vor der Absperrung stehen, die nicht nur von einem Security bewacht wird, ruft ein Apple Mitarbeiter (so einer im blauen T-Shirt) laut: „Wer will KEIN iPhone kaufen?“. Wir fühlten uns direkt angesprochen und von den wenigen Leuten, die auf diese Frage hin ihre Hand heben, wählt er vier aus. Unter anderem Felix und mich. Also durften wir unter der Absperrung durch und ich war endlich aus der Menschenmenge, die für mich langsam zur Bedrohung wurde, raus. Ein Blick zurück zeigte unglaublich viele Menschen, die noch warten mussten. Aber für uns kam der Store immer näher.

Die Security hat alle Hände voll zu tun

Die wartende Menge – die erste Hürde haben wir überwunden

Ein paar von den ausgewählten Leuten bekamen irgendwelche bunten Karten in die Hand. Wir hatten keine – aber darauf legen wir erstmal keinen Wert. Dann kommt ein weiterer Mitarbeiter und führt uns zur Rolltreppe. „Die mit den blauen Karten wollten ein iPhone – ihr stellt euch an dieser Schlange an und die mit den pinken Karten kommen mit mir mit. Die Kärtchen müsst ihr dann beim Security abgeben.“, verkündet ihr am Ende der Treppe. „Entschuldigung, wir haben keine Karten bekommen. Aber wir wurden von Ihrem Kollegen ausgewählt, dass wir zum Store dürfen.“ Der Apple-Typ schaut uns verwirrt an. Dann greift er zu seinem Funkgerät und fragt bei seinem Kollegen nach. Wir haben Angst, dass wir weggeschickt werden. Doch es geht alles gut und wir dürfen auch ohne Karten weiter. Der Security weißt uns den Weg. Neben uns befindet sich eine weitere Schlange wartender Menschen – Menschen, die sich ein iPhone 5 kaufen möchten. Und wir laufen daran vorbei und stehen plötzlich direkt vor dem Apple Store. Irgendwie war ich zuvor der Meinung, ich müsste jetzt auch noch eine Weile anstehen – umso größer war also meine Überraschung.

Endlich: der Apple Store

Und dann war ich drin. Nein, bei so einer Eröffnung läuft man nicht einfach in den Laden. Man geht immer zu zweit durch ein Spalier von Mitarbeitern des Stores, wird bejubelt, Highfives hier und da, wird fotografiert und gefilmt. Und man bekommt ein T-Shirt. Ein wundervolles Gefühl! Man wird gefeiert, weil man einen Laden betritt! Felix und ich laufen in den Laden, schauen uns um, machen Fotos und plötzlich hören wir eine Stimme hinter uns: „Halt Stopp“. Erst dachte ich, es wäre schon wieder etwas schief gelaufen, aber es ist nur ein freundlicher Mitarbeiter, der wissen will ob wir Hilfe brauchen oder so. Wir lehnen dankend ab, immerhin kennen wir uns mit Apple Stores schon aus, aber seinen Hinweis, wo das neue iPhone zu finden ist, nehmen wir natürlich dankend an. Also schauen wir das neue iDevice an, drehen eine Runde durch den Laden und dann machen wir uns wieder auf den Weg Richtung Innenstadt. Immerhin haben wir um 9.15h Vorlesung, aber durch unseren kleinen Ausflug in das Stuttgarter Umland verpassen wir leider die erste halbe Stunde. Und nun – nach Vorlesungsende – bin ich mit meinem Rucksack, meinem Apple-Store-Eröffnungs-T-Shirt und meinem auf iOs 6 geupdateten iPad in Richtung Heimat unterwegs.

Das iPhone 5 und Robi

Impressionen vom Store

Das Begrüßungskomitee

Größenvergleich alt (schwarz) gegen neu (weiß) …

Der Store von Innen

Die Genius-Bar. Man beachte die aufgebahrten iPhones

Ich war also dabei – bei der Apple Store Eröffnung in Sindelfingen! Und das T-Shirt wird mich immer daran erinnern…

40m nach oben – und der Schlossplatz liegt zu deinen Füßen

Gestern – am Tag des Handwerks – fand auf dem Stuttgarter Schlossplatz Aktion statt bei der sich viele Unternehmen präsentiert haben. Dort konnte man einiges entdecken und außergewöhnliche Sachen erleben. So war es zum Beispiel möglich, sich mit einem Kran in einer Gondel 40 Meter in die Luft heben zu lassen und einen außergewöhnlichen Blick auf Stuttgart werfen. Ich habe die Chance genutzt und dabei ein Fotos gemacht, die ihr jetzt bestaunen könnt:

Mit der Gondel gings weit nach oben

 

Blick durch den Boden der Gondel

Die Königsstraße in klein

Der Schlossplatz aus 40m Höhe

Das Schloss und im Hintergrund die Stadt

Kurzbesuch in einer anderen Welt

Im Frühjahr war ich beim VCFe – und im Herbst (also jetzt) beim Tag der offnen Tür des Shackspace, dem Stuttgarter Hackerspace. Zwei Nerdtreffen, die unterschiedlicher nicht sein könnte, aber trotzdem unglaublich viele Gemeinsamkeiten hatten.

Man könnte sagen, der Shackspace ist ein Schuppen voller Verrückter, die sich und das ganze Gebäude über kurz oder lang in die Luft jagen werden. Oder aber man betrachtet die Innovationskraft und Kreativität, die an diesem Ort vorherrscht. Ein Sammelsurium an unglaublichen Dingen bildet den Rahmen und mittendrin einige Leute, die daraus Neues bauen. Es gibt alles, was man sich an technischem Spielzeug nur vorstellen kann. Server, Oszilloskope, ein Aufnahmestudio, Platinen, Lötkolben, eine Drehbank – die Liste ist unendlich fortführbar. Wie genau man an einen Industrielüfter oder eine alte Telefonzelle kommt, weiß ich nicht, aber auch das gibt es dort. Einen Platinendrucker haben die Jungs und Mädels vom Shackspace oder einen Staubsauger, den sie aus drei kaputten Exemplaren zusammengesetzt haben.

Im ganzen Gebäude herrscht eine ausgewogene Mischung aus Chaos und Kreativität – Wände sind bemalt, es fliegt überall Technik rum und ein paar alte Sofas schaffen Gemütlichkeit.

Als ich heute am Shackspace ankam – irgendwo in einem Teil Stuttgarts in dem ich noch nie zuvor war – wurde ich herzlich empfangen und man hat mir gleich alles erklärt. Man kümmert sich dort um Besucher und die fühlen sich deshalb sofort wie zu Hause.

Mich hat der Kurzbesuch im Shackspace begeistert! Vielleicht wiederhole ich ihn irgendwann – und komme zum Beispiel zum nächsten Tag der offenen Tür. Und auf jeden Fall empfehle ich allen dort mal vorbeizuschauen – bei den Kreativen Bastlern vom Hackerspace Stuttgart.

Selbstversuch Vegetarier

Wir – die Menschen – sind den (anderen?!?) Tieren überlegen, wird uns immer wieder vermittelt. Wir haben Moralempfinden, sind geistig überlegen und werden von unserem Gewissen gequält. Das klingt alles schön und gut – nur haben wir dadurch nicht eine größere Verpflichtung unserer Umwelt gegenüber?

Die „Fleischproduktion“ ist stark umstritten – Tiere auf viel zu wenig Raum zusammengepfercht, Fütterung von Antibiotika (oder auch nicht) und Quälereien von Tieren gehen immer wieder durch die Presse. Immer wieder hört man grausame Geschichten über den Umgang mit unseren Fleischlieferanten – die Tiere werden immer weniger als Lebewesen und immer mehr als reiner Genusslieferant des Menschen angesehen. Und das Wichtigste: Hauptsache billig.

Ich habe keine Ahnung, wie es in Realität um die Tierhaltung steht – immer hin habe ich es noch nie selbst gesehen. Aber weil mich die ganzen Nachrichten irgendwie verstören und mir Fleisch (vielleicht auch deswegen) immer weniger schmeckt, habe ich einen Versuch gestartet:  fleischlos leben.

Seit knapp einem viertel Jahr – genau seit meinem 20. Geburtstag – habe ich kein Fleisch mehr gegessen. Am Anfang war es schwierig, ich musste allen erklären wieso ich auf einmal kein Fleisch mehr konsumiere und durfte mir den ein oder anderen blöden Spruch anhören. Aber mittlerweile habe ich mich an mein fleischloses Dasein gewöhnt und auch meine Umwelt hat es akzeptiert.

Leider sind mir schon zu Beginn meines Selbstversuches einige Nachteile aufgefallen: in Restaurants ist die Auswahl an vegetarischem Essen oft gering und manchmal auch gar nicht vorhanden. So bei der Kirchweih in meinem fränkischen Heimatdorf – da gab es sogar den Salat nur mit Wurst inklusive. In so einem Fall ist dann Do-it-Yourself gefragt und man muss sich sein Essen aus den Beilagen selbst zusammenstellen.

Insgesamt bin ich aber froh, dass ich momentan vegetarisch lebe. Ich fühle mich wohl und irgendwie habe ich den Eindruck, dass ich motivierter bin – insbesondere motivierter mich zu bewegen. Regelmäßige Spaziergänge gehören jetzt zu meinem Alltag. Und es gibt so vielfältige Möglichkeiten vegetarisch zu kochen – einfach wundervoll auf was für Rezepte man plötzlich stößt! Schaut euch doch auch mal um – mit Gemüse zu kochen kann so vielseitig sein…

DVD-Tipps – eine bunte Mischung aus allem

In der letzten Zeit habe ich ein paar schöne Filme gesehen – und die möchte ich euch nicht vorenthalten! Es sind ein paar schöne Filme und ein paar außergewöhnliche… auf jeden Fall sind alle sehenswert!

 

Odette Toulemonde

Der Film handelt von Odette Toulemonde, einer „Allerwelts-Frau“, die das beste aus ihrem Leben macht. Sie wirkt zufrieden, arbeitet in einem Kaufhaus und bewundert die Romane des Schriftstellers Balsan. Als dieser in eine Depression fällt und plötzlich für Odettes Tür steht (sie hatte ihm zuvor einen Brief geschrieben) und für ein paar Tage bei ihr wohnen möchte, nimmt sie sich seiner an…

Der Film ist außergewöhnlich und besonders. Er ist märchenhaft und macht gute Laune – wie viele französische Filme! Und Éric-Emmanuel Schmitt hat damit unter Beweis gestellt, dass er nicht nur wunderbar schreiben, sondern auch sehr schöne Filme drehen kann!

 

Melinda und Melinda

Ein Woody Allen Film. Das sagt eigentlich schon alles aus. Woody Allen macht nämlcih wunderbare Filme – also auf jeden Fall anschauen!

Ausgangspunkt der Handlung ist eine Anekdote, die auf von den Teilnehmer eines Abendessens auf zweierlei Weisen interpretiert wird. Einmal als Tragödie, einmal als Komödie – und so entstehen von einem Ausgangspunkt aus zwei unterschiedliche Geschichten.

 

Wasser für die Elefanten 

Es gibt da so einen Schauspieler, der in vielen Filmen eine sehr helle, glitzernde Haut hat und von vielen kleinen Mädchen angehimmelt wird. Und dann gibt es diesen Film mit Reese Whiterspoon und ebendiesem Schauspieler, der einfach nur wunderbar ist. Es ist eine traurige und irgendwie auch schöne Geschichte, die sich um einen Zirkus und ein großes Unglück dreht und die in einen wunderbaren Rahmen als Anfang und Ende gepackt ist.

 

Der letzte schöne Herbsttag

Ein etwas anderer Film – es wird viel geredet und die Handlung basiert größtenteils auf den Monologen und Dialogen. Es ist definitiv ein sehr tiefsinniger Film, der sich mit Beziehungen auseinandersetzt und ob zwei gegensätzliche Menschen zusammenpassen oder nicht. Und der ein oder andere mag vielleicht durch den Film ein paar neue Erkenntnisse gewinnen…

 

Mein Name ist Bach

In diesem Film geht es um das Zusammentreffen von Bach mit dem jungen Friedrich II. Der Film ist interessant und gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingsfilmen, aber irgendwie ist er auch eine gute und nicht zu flache Unterhaltung und deswegen durchaus lohnenswert.

 

Fleisch ist mein Gemüse

Der Film ist super. Irgendwie durchgeknallt, irgendwie seltsam (da redet ein Reh mit einem Menschen über dessen Leben) und irgendwie genial. Es ist ein gewisser Witz vorhanden und die Geschichte ist auf jeden Fall sehr amüsant. Eine lustige Abendunterhaltung!

 

Individuell wohnen (2)

Meine Mini-Kommode kennt ihr ja schon, dass ich mein Bett bemalt habe, wisst ihr auch. Aber ich hab noch einiges mehr gebastelt. Heute geht es um meine wunderbare Magnettafel.

Kennt ihr diese Farben, mit denen man Tafel- oder eben auch Magnetflächen „malen“ kann? Diese wollte ich unbedingt testen und hab mir eine Ladung davon besorgt.

Erstmal habe ich eine Leinwand mit der Tafelfarbe grundiert, damit sie schön schwarz wird. Als Tafel eignet sich die Leinwand aus verschiedenen Gründen jedoch nicht. Zum einen habe ich nur eine Schicht von der Tafelfarbe aufgetragen, was definitiv zu wenig ist und zum anderen ist sie zu nachgiebig um mit Kreide darauf zu schreiben. Deswegen habe ich mir noch ein Stück Holz besorgt, dass ich mehrmals mit der Tafelfarbe gestrichen habe und ich muss sagen, es funktioniert wunderbar und ich bin jetzt um eine Tafel reicher.

Aber zurück zum Thema: der Magnetwand. Als Motiv hab ich mir mal wieder meine Freunde aus Pac-Man ausgesucht. Die Formen habe ich auf einem Karton aufgemalt und sie anschließend ausgeschnitten. Dann begann der wirklich „lustige“ Teil der Arbeit: Schicht Magnetfarbe auftragen, über Nacht trocknen lassen, Schicht Farbe auftragen, trocknen lassen und so weiter und so fort bis der „Magnet-Test“ bestanden wurde und der Magnet nicht einfach von der Fläche abgefallen ist. Damit das ganze nicht einfach langweilig silbrig-grau aussieht, habe ich anschließend noch eine Schicht PLAKA-Farbe aufgetragen.

Der letzte Schritt ging dann schnell: Kleber drauf und auf die Leinwand geklebt. Fertig war meine wundervolle Magnettafel.

Individuell wohnen (1)

Jeder möchte seine Individualität zum Ausdruck bringen, aber trotzdem ist so vieles oft gleichförmig. Wenn jemand gegen den Strom schwimmt mit seinem Stil was Kleidung oder ähnliches betrifft, wird er als Außenseiter abgestempelt und als „nicht normal“ bezeichnet. Irgendwie steht das im Gegensatz und ich habe mir schon vor längerem zur Angewohnheit gemacht, auf so etwas nicht mehr zu hören. Ich bin für richtige Individualität und nicht für diese Pseudo-Einzigartigkeit, die im Moment herrscht.

Ab und an lebe ich meine Kreativität voll aus und verändere Dinge in meiner Umgebung. Und jetzt kam eben meine Einrichtung dran. Unter anderem habe ich mein Bettgestell bunt bemalt und eine „Mini-Kommode“.

Schon vor gefühlten Ewigkeiten habe ich angefangen das Möbelstück zu bemalen, aber irgendwie bin ich wieder davon abgekommen und sie stand ewig halbbemalt in meinem Zimmer (was ziemlich dämlich ausgesehen hat). Jetzt habe ich mich dazu aufgerafft, das Projekt zu vollenden. Et voilà – das ist dabei herausgekommen:

Die Vorderseite soll Pac-Man darstellen, auf den Seiten (im Bild nicht zu sehen) wird Breakout, Tetris und Asteroids dargestellt.

Falls jemand vor hat, sich auch so eine Kommode zu bemalen, der bekommt bei Ikea das Rohmaterial. Zum Bemalen habe ich einerseits Tafelfarbe genommen (wollte ich mal ausprobieren und hatte noch Unmengen davon) und für die farbigen Akzente habe ich PLAKA Farben verwendet. Und was ihr auf eure Mini-Kommode malt, bleibt euch überlassen…