DIY LEGO – Dose

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Nachdem sich das Lego-Case nicht gerade als praktisch für den Raspberry Pi herausgestellt hatte, habe ich beschlossen diesem eine neue Hülle zu bestellen. Und was ist aus dem alten Case geworden? Genau! Diese Dose. Aus meinem privatem Lego-Vorrat habe ich noch ein paar Steine dazu genommen, damit die Löcher des Cases verschlossen und aus Stabilitätsgründen alles mit Uhu verklebt. Die Dose ist stabil und mir gefällt sie gut (schön bunt, oder?). Irgendwie würde sie sich auch gut als Geschenkverpackung eignen – vielleicht verpacke ich ja meine Weihnachtsgeschenke in Lego-Dosen 😀

Wie gefällt euch die Dose?

Da nachgefragt wurde, hier noch ein Bild von der Unterseite des Deckels – darauf könnt ihr sehen, wie das Verschließen der Dose funktioniert 😉

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Neues vom RPI

Eine Weile ist es her, dass ich von meinem Raspberry Pi berichtet habe. Aber aus Zeitmangel hab ich seitdem auch recht wenig damit gemacht. Aber, was liegt denn da?!?

 

Genau! Mein Raspbi! Raspbian ist erfolgreich installiert, der SSH Server läuft und ein Case hab ich auch mittlerweile. Heute hab ich dann noch den VNC zum laufen gekriegt und jetzt kann ich den kleinen von meinem MacBook aus steuern. Als nächstes will ich den RPI via Crossover mit meinem Notebook verbinden, so dass ich nicht immer den Router brauche um den Rechner zu nutzen. Wenn das dann soweit läuft, denk ich mir aus, was ich als nächstes damit anstelle.

Zum Case: Ich hab die Anleitung für ein Lego-Case befolgt und muss sagen: es überzeugt mich nicht. Irgendwie sind die Steine zu locker miteinander verbunden und es löst sich ständig irgendwo ein Stein. Werde mir wohl ein anderes Case besorgen, damit der Computer wirklich keinen Schaden nimmt.

So viel zum Zwischenstand in Sachen Raspberry Pi. Mehr in Kürze 😉

Lecker! Koch-Dinkel mit Gemüse, Tofu und Käse

Letztens wollte ich was Neues ausprobieren. Mal etwas anderes Essen als sonst und dabei habe ich ein neues Lieblingsessen gefunden. Das möchte ich euch nicht vorenthalten und hier das Rezept:

 

Für 5 – 6 Personen! 

Zutaten:

  • 500g Koch-Dinkel
  • 1 Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe
  • Tofu
  • 3 Tomaten (am besten Fleischtomaten)
  • 1 Zucchini
  • 1 Aubergine
  • 2 Paprika
  • 250g Zuckerschoten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Pck. Reibekäse

Das Gemüse ist natürlich variabel und durch anderes ersetzbar 😉

  1. Tofu im Saft der Zitrone vermischt mit dem Knoblauch einlegen. Am besten ein paar Stunden ziehen lassen.
  2. Den Koch-Dinkel garen lassen – dieser braucht ca. 45 Minuten und nebenbei kann man dann die restlichen Zutaten vorbereiten.
  3. Tofu mit den Resten der Marinade anbraten bis er außen goldbraun ist und anschließend wieder aus der Pfanne nehmen.
  4. Gemüse (inkl. Zwiebel) klein schneiden und anbraten.
  5. Den Koch-Dinkel unter das Gemüse mischen, und noch etwas weiter braten lassen. Dann den Tofu dazu, damit dieser wieder warm wird.
  6. Käse unterheben und servieren!

Für das Kochen am Besten etwas mehr Zeit einplanen 😉 Es dauert einfach, das ganze Gemüse zu schneiden und den Dinkel zu garen… Aber ich verspreche euch: der Aufwand lohnt sich!

Apples Genius Bar – oder: endlich Antworten auf meinen Fragen

Ehrlich gesagt gehe ich nicht gerne zu Apple Resellern. Irgendwie habe ich bis jetzt nur schlechte Erfahrungen mit diesen gemacht – falsche Informationen, keine Ahnung von der Materie und verschwundene MacBook Pros. Vor guten 3.5 Jahren habe ich mein MacBook Pro tatsächlich mal in die Hände eines Resellers gegeben, um eine Reparatur durchführen zu lassen. Bis auf die Tatsache, dass der Händler mal behauptet hat ich hätte das Gerät nicht abgegeben, dachte ich lief es ganz gut (okay, man sollte auch noch von der Dauer der Reparatur absehen). Nie im Leben hätte ich mir träumen lassen, dass genau diese Reperatur noch mal in mein Gedächtnis gerufen wird – und zwar direkt von Apple.

Heute bin ich zum Apple Store nach Sindelfingen gefahren. Gestern hatte ich noch einen Termin zur Beratung an der Genius Bar ausgemacht. Mir gefällt die Atmosphäre im Apple Store und die Stühle bei den Genies sind auch wirklich bequem… aber nun zum wirklich Wichtigen. Kaum angekommen, wurde ich freundlich empfangen und durfte sogleich Platz nehmen bis der nächste Mitarbeiter frei war. Der hat sich dann gleich mal entschuldigt, weil er vorher noch einem anderen Kunden geholfen hat. Super finde ich auch, dass man sich bei Apple gegenseitig duzt – das macht die ganze Sache noch angenehmer. Auf jeden Fall hat mir der freundliche Mitarbeiter gleich geholfen, sich mein Problem angehört und überprüft wie gut es meinem Schatz  Notebook geht. Er hat – genauso wie ich – vermutet, dass bei mir ein Lüfter etwas kaputt ist und mir gleich gesagt, was eine Reparatur kostet. Da mein Akku ganz schön, sagen wir mal verbraucht, ist, hat er mir auch gleich Ersatz angeboten und mir auch gesagt, dass ich auch ein Fremdprodukt kaufen könnte, aber aufpassen soll (Explosionsgefahr und so). Mir hat der Service gefallen, weil der Mitarbeiter freundlich war, mir geholfen wurde und mir verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt wurden.

Aber was hat das jetzt mit der damaligen Reparatur zu tun? Hier des Rätsels Lösung: Damals wurde eine Hardware Komponente ausgetauscht und danach muss man die Serial Number neu zuweisen. Das hat der Reseller natürlich nicht gemacht. Als dann heute der Apple Genius das Hardware-Analyse-Tool laufen lassen wollte, kam erst mal fett auf dem Bildschirm, dass das System keine Seriennummer hat. Verwunderte Blicke auf meiner Seite, Verwunderung auf seiner Seite. Zum Glück konnte dieses kleine Problem sogleich gelöst werden, die Seriennummer wurde eingetippt und bestätigt. Dem laufenden System macht es wohl nichts aus, so ohne Serial Number zu sein, aber bei Reparaturen hätte ich Probleme kriegen können. Na danke aber auch.

Zum Glück weiß ich jetzt, wo ich echten Service finde. In Zukunft gebe ich mein MacBook nur noch in die wirklich qualifizierten Hände der Apple Genies an der Genius Bar!

Veröffentlicht in Apple

Bachelorette – oder: Schlimmer geht’s nicht mehr

Gestern Abend wollte ich einfach nur einen schönen Film sehen und dabei den Tag ausklingen lassen. Blöderweise bin ich dazu in die Sneak Preview eines örtlichen Kinos gegangen und wurde leider enttäuscht.

Bis jetzt hatte ich bei den Filmen in den Sneaks immer Glück. Alle waren einigermaßen gut und zumindest nicht so schlecht, dass man es nicht ertragen konnte. Gestern war das anders. Es wurde der Film Bachelorette gezeigt (OV) und nach einer halben Stunde war es einfach des guten zu viel. Die Handlung war weder mitreisend noch fesselnd, es war einfach langweilig und grausam.

Mitbekommen habe ich von der Handlung so viel: Da gibt es vier Freundinnen, eine wird heiraten. Am Vorabend der Hochzeit machen sie Party, dann wird die etwas fülligere Braut von einem Stripper beleidigt und verzieht sich schlecht gelaunt. Die anderen drei Frauen feiern weiter, wobei sie versuchen zu zweit das Hochzeitskleid der Braut anzuziehen. Sie passen rein, aber – oh Wunder – zerreißen es dabei. Also rennen sie nachts und unter Drogeneinfluss durch die Großstadt und versuchen das Kleid zu reparieren bzw. ein neues zu kriegen.

Meiner Meinung nach sagt das schon alles aus. Die Umsetzung des Ganzen kam mir nicht besser vor als die Handlung selbst und ich war froh, als ich den Kinosaal verlassen hatte. So einen Film sollte sich keiner antun müssen!

Wenn ich mal Kinder habe…

Wetten, ihr habt das früher auch gedacht? Und den Satz je nach Alter anders beendet. Mag in der Grundschule noch der sehnlichste Wunsch nach so viel Schokolade, wie man möchte da gewesen sein oder nach einem neuen Comic-Heft mit super tollem Zubehör, entwickelt es sich schnell zu den coolsten Klamotten, die man nicht bekommen hat oder einem neuen Spiel für die Spielekonsole.

„Wenn ich mal Kinder habe, dürfen sie alles machen, was sie wollen“ oder „Wenn ich mal Kinder habe, kriegen sie alles was sie sich wünschen“ denke und sage ich schon lange nicht mehr. Mittlerweile hab ich die Schule abgeschlossen und studiere. Dementsprechend haben sich meine Ansichten entwickelt bzw. geändert. Jetzt denke ich so etwas wie „Meine Kinder erziehe ich zur Selbstständigkeit“ und „Mein Kind wird kein Smartphone kriegen bis es dieses oder jenes Alter erreicht hat“. Irgendwie bin ich mittlerweile auf die böse Seite der Erwachsenen gerutscht, aber irgendwie kann ich die Entscheidungen meiner Eltern auch besser nachvollziehen. Das liegt daran, dass mir der Ernst des Lebens bewusst geworden ist, die Gefahren und Schwierigkeiten, aber auch die Chancen. Klar bin ich noch jung, aber stehe mit einem Fuß schon mitten im „Erwachsenen-Leben“ – dem Leben in dem alles Ernst ist. Ich werde mein Bestes geben, dass ich die Tür der Kindheit, in der das Leben noch eine gewisse Leichtigkeit und Unbeschwertheit hatte (jedenfalls großteils…) nie ganz zuschlagen lasse, damit die Freude und der Spaß am und im Leben nicht verloren gehen.

Meine Kinder werden bestimmt auch irgendwann mal sagen „Wenn ich mal Kinder habe…“ und vielleicht werde ich eine wirklich strenge Mutter, aber hoffentlich werden auch sie irgendwann wissen, wieso das ein oder andere nicht geht. Noch wichtiger ist nur, dass ich die richtigen Entscheidungen treffe – denn das Schlimmste wäre wohl, wenn das Leben der Kinder schon zu dem der Erwachsenen wird. Erwachsen sind wir immerhin noch lange genug…

Ein guter Artikel zu CleanIT… Wir sollten uns die Anonymität und Freiheit des Internets nicht nehmen lassen! Lest bitte den Artikel durch, informiert euch und helft mit Dinge wie diese zu verhindern!

Geocaching – ein Nerd-Hobby?!?

Zumindest früher – heute ist es wohl eher ein Trend-Hobby. Gestern habe auch ich mich mal auf die Suche nach den versteckten Dosen und Boxen in meiner Umgebung gemacht und einige gefunden.

Gegen 15h bin ich zusammen mit einem Kumpel aufgebrochen und habe mich auf die Suche gemacht. Er verfolgt das Hobby schon länger und hat mir alles erklärt. Eigentlich ist es recht einfach: man sucht sich auf http://www.geocaching.com Caches in seiner Umgebung heraus, lädt sich die GPS-Koordinaten runter und sucht dann die entsprechenden Orte mit Hilfe eines GPS-Geräts (Smartphone geht auch). Dort ist dann ein Cache versteckt, den man finden muss – das kann auch Klettern oder Graben beinhalten.

Am Anfang waren die Verstecke für mich vollkommen unsichtbar und ich war erstaunt, wie schnell mein Kumpel die Caches gefunden hatte. Immerhin sind diese meist gerade mal so groß wie eine Filmdose (okay, um genau zu sein ist es meistens eine Filmdose). Das Döschen macht man auf, trägt sich ins Logbuch ein und versteckt es wieder. Manchmal sind es auch größere Boxen und darin befindet sich dann nicht nur das Logbuch sondern auch Kleinzeug, dass man gegen gleichwerte Dinge tauschen kann.

Das Cache suchen alleine hat schon Spaß gemacht, aber noch besser wurde es, als wir unterwegs andere Cacher getroffen haben und dann die Runde mit diesen weitergegangen sind Es gab also zum Spaziergang und der Suche auch noch neue Bekanntschaften und nette Gespräche dazu.

Irgendwie ist es zwar relativ sinnlos seinen Namen auf Papier zu schreiben und irgendwo zu verstecken, aber dafür sieht man mehr von seiner Umgebung und ist an der frischen Luft. Mir hat es Spaß gemacht und vielleicht begebe ich mich ja tatsächlich mal wieder auf die Suche nach den kleinen Boxen. Denn sie sind mitten unter uns…

Mein neuer Buchhändler: eBay

Letztens habe ich meinen ersten Kauf bei eBay getätigt. Zuvor hatte ich zwar Zugriff auf ein eBay-Konto, habe sogar schon mal was verkauft, aber irgendwie hatte ich nie das Bedürfnis meine Waren über diese Shopping-Website zu beziehen.

Anders in diesem Fall. Für eine Vorlesung wurde uns ein Buch empfohlen, dass in der deutschen Version um die 60€ kostet und in der englischen – die für mein Studium angebrachter ist – für knapp 70€. Das war mir doch etwas zu viel und so beschloss ich, mir das Buch zunächst nur auszuleihen.

Aber dann machte mein Mitbewohner die Entdeckung: bei eBay war das Buch für nicht mal 30€ erhältlich! Die englische Ausgabe, dritte Auflage und Versandkosten schon mit einberechnet. Es wurde zudem „Fast Shipping“ versprochen. Und heute kam tatsächlich meine irgendwann letzte Woche bestellte Ausgabe des Buches. Es ist die  „Easten Economy Edition“ und deswegen günstiger – das Paket kam direkt aus Indien. Das Buch schaut gut aus, fast genauso wie die us-amerikanische Ausgabe. Ich freu mich über das gesparte Geld und kann mir davon eventuell noch ein Buch fürs Studium kaufen 🙂