Tollwood

Es gibt eine Veranstaltung in München, die einfach „meins“ ist. Einmal im Sommer und einmal im Winter jedes Jahres gibt es das Tollwood – ein Festival bei dem es um umweltbewusstes und faires Handeln geht.

Dienstag hat das Winterfestival angefangen und ich war zur Eröffnung natürlich sofort zugegen. Es gibt leckeres Bio-Essen, einen Markt der Ideen und andere Kulturen zu entdecken. Dieses Mal ist das Thema „Strom aufwärts“ und soll einen Aufruf darstellen. Einen Aufruf für Mut und Engagement.

In unserer heutigen Welt ist Mut und Engagement gefragt und Tollwood bietet die Möglichkeit wenigstens etwas Engagement zu zeigen. An Ständen vom Kinderhilfswerk oder Unicef kann man Spenden bzw. Waren zur Unterstützung der Organisationen erwerben. Es gibt Stände, die über die aktuelle Situation in Israel aufklären und Unterschriftensammlungen gegen die Delphinjagd in Japan. Man kann außergewöhnliche Dinge erwerben, z.B. Baobab-Pulver zur Nahrungsergänzung oder Lederwaren aus Indien.

Tollwood bietet jedem Menschen die Möglichkeit etwas Gutes zu tun – und wenn es unbewusst passiert. Ich jedenfalls mag Tollwood und man wird mich noch das ein oder andere Mal dort antreffen können. Und vielleicht höre ich mir auch mal einen Vortrag dort an – denn auch das ist geboten…

Tschüß Stuttgart. Hallo München!

Gestern nahm meine Prüfungsphase ein jähes Ende. Nicht gewollt, nicht von mir verschuldet – sondern vom Dozenten. Leider hatte er uns vergessen und deshalb fiel die letzte Prüfung aus. Oder besser ausgedrückt: die Prüfung wurde verschoben. Zeitnah soll sie nachgeschrieben werden.

Da folgt schon das nächste Dilemma. Manche meiner Kommilitonen sind ab Montag im Ausland, andere ab Januar oder Februar für „a semester abroad“. Wie soll da ein für alle passender Termin gefunden werden?!? 

Auch ich packe meine Koffer und verlasse Stuttgart für die nächste Zeit. Mir fällt der Abschied schwer – ich habe hier viele Freunde gefunden und fühle mich dadurch sehr wohl und auch „daheim“. Jetzt wartet auf mich eine andere Großstadt – München, um genau zu sein. 

Irgendwie haben wir gestern noch das Ende der Prüfungsphase gefeiert und auch die ausgefallene Prüfung. Die Party habe ich um kurz vor 12 verlassen, weil meine Koffer noch nicht fertig gepackt waren und der Aufbruch naht. Schweren Herzens verlasse ich nun Stuttgart… und freue mich auf das Wiedersehen mit allen, die ich jetzt mindestens drei Monate nicht mehr sehen werde. Tschüß Stuttgart. Hallo München! 

Grüße aus dem Hier und Jetzt

Die Tage verstreichen und von mir hört man nichts mehr. Wieso? Dafür gibt es eine einfache Erklärung: Prüfungen. Viele Prüfungen.

Mein Duales Studium bringt die ein oder andere Anstrengung mit sich und die Prüfungswoche stellt mich jedes Mal wieder auf’s Neue auf die Probe und bis jetzt hat immer alles ganz gut geklappt. Hoffentlich auch dieses Mal.

Daneben hat sich auch bei meinem „kleinen Freizeitprojekt“ was getan. Irgendwann habe ich euch mal von TeWiS erzählt, dem Podcast den ich mit ein paar Kommilitonen mache. Wir haben die Möglichkeit bekommen, am Studientag (21.11.) unserer Hochschule – der DHBW Stuttgart – in einem Vortrag für uns Werbung zu machen. Von 11.30h bis 12h hoffen wir einen Raum zu füllen und möglichst vielen Studieninteressierten und -anfängern unseren Podcast näher zu bringen.

Deswegen verteilt sich meine Aufregung im Moment auch gleichmäßig auf die „Events“ in dieser Woche. Zwischen vier Prüfungen eingepackt sind Vortrag, Standdienst bei einer Messe und noch die ein oder andere Aufgabe meine Arbeit betreffend. Für mich wird es stressig, spannend und ich erlebe viel Neues.

Am Samstag breche ich dann meine Zelte in Stuttgart ab, denn die Theoriephase hat dann ihr Ende gefunden. Es geht wieder Richtung München – und somit zumindest wieder in mein Heimatbundesland. Die Heimatstadt ist trotzdem noch genauso weit entfernt. Besonders freue ich mich schon auf Tollwood – das ist definitiv meine liebste Veranstaltung in München! Auch steht ein Ausflug nach Salzburg an und was mich ganz besonders freut: endlich sehe ich ein paar gute Freunde wieder! Wobei ich auch einige Leute von hier – Stuttgart – vermissen werde… aber so ist das halt, wenn man ein duales Studium macht.

Aber für euch gilt: Haltet die Augen und Ohren offen! Bald werdet ihr wieder mehr von mir hören!

Zwei in einer Woche: Das Schwergewicht und Skyfall

Manchmal gehe ich monatelang gar nicht ins Kino. Diese Woche war ich gleich zwei Mal. Wieso? Ganz einfach: es waren zwei besondere Begebenheiten, die mich ins Kino lockten.

Die erste trug den Namen „Wake Up Kino“ und der Name war Programm: früh um 6h fing der Film an. Also stand ich um 4.45h auf, machte mich fertig und eine knappe Stunde später saß ich mit Croissant in der Hand und drei meiner Kommilitonen im Kino-Saal.

Das Niveau des Films war der Uhrzeit entsprechend, aber das fand ich gut. „Das Schwergewicht“ ist ein Film von und mit Kevin James in dem es darum geht, dass ein Lehrer für den Erhalt des Musik-Unterrichts anfängt bei Mixed-Material-Arts-Kämpfe anzutreten. Die Story zeigt schon, dass es hier nicht um anspruchsvolle Unterhaltung geht. Es gibt keine komplexen Zusammenhänge oder ähnliches, aber dafür bringt der Film irgendwie Charme mit sich und ich habe viel gelacht. Als Start in den Tag war der Film perfekt und auch in der anschließend folgenden Mathematik-Vorlesung musste ich noch mehrmals an den Film zurückdenken und schmunzeln. Also wer auf der Suche nach einfacher, lustiger Unterhaltung ist, ist mit diesem Film gut bedient.

Gestern Abend lockte Skyfall mich ins Kino. Ein neuer James Bond – da musste ich einfach rein! Irgendwie habe ich mich mit Daniel Craig als James Bond noch nicht so ganz angefreundet – er macht seinen Job gut und Skyfall ist ein sehr guter Film, aber in meiner Vorstellung hat der typische Bond immer noch dunkle Haare und ist ein typischer Brite. Aber vielleicht bin ich da etwas antiquiert und ich habe mich im Gegensatz zu Bond nicht weiterentwickelt… Trotzdem ist der Film sehr lohnend, die Story ist gut und vom Lied von Adele habe ich noch immer einen Ohrwurm. Etwas mehr als 2h hat der Film gedauert und der Spannungsbogen des Films lies die Zeit wie im Flug vergehen. Mir hat’s gefallen und der Film ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert!

Wenn man von Apple verapplet wird

Letztens war ich noch begeistert vom Service von Apple an der Genius Bar in Sindelfingen. Leider hat sich dieser Eindruck sich in Schall und Rauch aufgelöst.

Es begann damit, dass ich mein MacBook zur Reparatur abgegeben habe und trotz Termin 45 Minuten auf einen Mitarbeiter warten musste, der das Gerät angenommen hat. Andere Kunden wurden stattdessen gleich von mehreren Mitarbeitern betreut und es standen Verkäufer im Laden herum  – aber alle waren nicht befugt, das Gerät anzunehmen. Terminplanung war da wohl nicht so gut.

Als ich mein MBP nach den versprochenen 3-5 Tagen abgeholt habe, wurde ich zwar höflich aber nicht gerade freundlich behandelt. Man gab mir das MacBook – kein Wort zur Reparatur oder so – und lies mich zahlen. Meine Frage zu meinem iPad wurde schnell abgehandelt (und zwar nicht zufriedenstellend).

Jetzt musste ich leider auch noch feststellen, dass mein MacBook immer noch den Mangel aufweist, weshalb ich es überhaupt zur Reparatur gebracht hatte. Mich hatte schon stutzig gemacht, dass der linke Lüfter ausgetauscht wurde, obwohl die Geräusche von der rechten Seiten kamen, aber ich bin ja nicht der Profi. Die wohl auch nicht.

Ich musste 4 Mal beim Apple Store in Sindelfingen anrufen, um endlich einen Mitarbeiter ans Telefon zu bekommen. Zwei Mal wurde nach der Bandansage einfach aufgelegt. Meine Frage wurde leider nicht beantwortet, der Mitarbeiter hatte keine Ahnung (hat er selbst gesagt) und gemeint, ich solle einen Termin ausmachen und mit den Kollegen an der Genius Bar diskutieren. Er gab widersprüchliche Aussagen von sich und war offensichtlich froh, als er mich los hatte. So einfach wird man mich aber nicht los und ich habe in München angerufen. Da war alles kein Problem. Die Dame, die ich zunächst als Gesprächspartnerin hatte, gab gleich offen zu, dass sie das nicht weiß und hat mich an den entsprechenden Kollegen weiterverbunden.

Endlich bei Apple Care und einem kompetenten Mitarbeiter angelangt half man mir weiter. Nachdem ich gesagt habe, dass ich mit dem Apple Store in Sindelfingen leider nicht zufrieden bin, hat mir der freundliche Mitarbeiter geraten ich solle doch zu einem autorisierten Apple-Provider gehen. Zudem war er erstaunt, dass ich in einem Apple  Store war und man mir nicht helfen konnte. Der Mitarbeiter konnte mir genaue Daten und Fakten nennen und ich habe endlich alles Erfahren, was ich wissen wollte.

Danke an den Apple Store München für die Auskunft! Der Apple Store in Sindelfingen hingegen sollte nachbessern – guter Service geht definitiv anders.

Stuttgart Nacht

Lange ist es her, dass ich etwas von mir habe hören lassen. Momentan bleibt mir nur wenig Zeit zum durchatmen und den Großteil des Tages verbringe ich mit Arbeiten für das Studium und die nächste Praxisphase meines dualen Studiums. Manchmal weiß ich nicht, wie ich alles auf die Reihe kriegen soll, aber trotzdem sind Auszeiten sehr wichtig.

Eine solche Auszeit hat mir die Stuttgart Nacht geliefert. Am 20. Oktober fand diese Nacht der Nächte statt und es bot sich ein Abend voller Kultur und am Ende auch Party.

Was ist die Stuttgart Nacht überhaupt? An diesem Abend bzw. in dieser Nacht – nämlich von 19 – 2h – wurden über 500 Aktionen/Veranstaltungen angeboten, die man besuchen konnte. Kaufte man sein Ticket bereits im Vorverkauf konnte man für 14€ eine Nacht lang Stuttgart erobern. An der Abendkasse musste man 2€ mehr bezahlen, aber auch dieser Preis war für das Angebot voll und ganz in Ordnung. Von Theater, über Autorenlesungen, Tanzvorführungen und -kurse bis zu Kochvorführungen und Konzerten gab es alles an diesem Abend.

Natürlich bin ich nicht alleine an diesem Abend losgezogen und so machten wir uns zu zweit auf den Weg. Zunächst ging es zu Budzillus. Budzillus ist eine Musikgruppe, die sehr verrückte und sehr gute Musik macht. Es war ein super Einstieg in den Abend und gerne wäre ich länger geblieben. Aber wir hatten viel vor. Als nächstes wollten wir ins Theater – wollten, weil wir das Theater leider nicht gefunden haben (Stuttgart ist groß…) und dadurch die Vorführung leider verpasst haben. Danach, also nach dieser Irrfahrt, ging es zu einer Operette bzw. einer Vorführung, wie Darsteller an die Umsetzung einer Operette rangehen. Das war sehr interessant und ein Einblick, den man wahrlich nicht allzu oft erleben wird.

Nach der Operette wartete eine Vorführung von Chocolatiers. Schokoladenverkostung inklusive (yamyam, das war lecker). Um den Abend noch abzurunden ging es nachts gegen 1h los Richtung Fernsehturm und so konnten wir die Stadt von oben bei Nacht  bewundern. Und weil der Tag noch jung war, rundeten wir die Stuttgart Nacht noch mit etwas Party ab.

Insgesamt war es für mich ein rundum gelungener Abend. Wenn möglich, werde ich auch nächstes Jahr an der Stuttgart Nacht teilnehmen – es ist definitiv ein Event, dass man sich nicht entgehen lassen sollte!

Noch ein paar Eindrücke gibt es hier: http://www.stuttgartnacht.de/