Kathryn Stockett: Gute Geister

Eigentlich habe ich erst den Film entdeckt bevor ich auf das Buch gestoßen bin. Gesehen habe ich den Film aber noch nicht, sonst hätte ich „Gute Geister“ von Kathryn Stockett wahrscheinlich nicht mal als Buch gekauft.

Die letzten zwei Tage habe ich damit verbracht knapp 600 Seiten regelrecht zu verschlingen. Das Buch ist aus der Sicht von drei Frauen geschrieben: Aibileen und Minny, beides Hausmädchen, und Skeeter, der Tochter eines Baumwollplantagen-Besitzers. Der Roman spielt im Jahre 1962 und es dreht sich um die damalige Rassenproblematik in den USA und insbesondere in Mississippi. Gemeinsam schaffen die drei Frauen eine Veränderung in ihrem Leben, mal besser, mal schlechter, aber es ist auf jeden Fall eine Veränderung. Es gibt Höhen und Tiefen, man kann mit den starken Persönlichkeiten, die dieses Buch bestimmen, mitfiebern.

Eigentlich bin ich ja kein Fan von aktueller Literatur, aber bei diesem Buch muss ich definitiv eine Ausnahme machen. 2009 erschienen wurde „Gute Geister“ bzw. im Originaltitel….  den Rest und neue Posts gibt’s ab jetzt hier: mrsminirobot.de

Internet auf dem Land – ein Brief an einen Anbieter

Heute lasse ich einen guten Freund von mir zu Wort kommen. Er wohnt auf dem Land und hat deswegen Internet per LTE und leider Probleme damit, insbesondere mit seinem Anbieter. Hier ein Brief von ihm an Vodafone – lest ihn durch und teilt ihn, damit auch Leute wie er Internet ohne Volumenbegrenzungen nutzen können!

“ Hallo Vodafone,
nachdem ich mehrmals mit der Kundenhotline geredet habe und auch schon einige Beschwerdebriefe/ -mails an Vodafone gerichtet habe, dachte ich mir folgendes:
Ich probiere es einfach mal auf den öffentlichen Weg via Facebook, vielleicht erreiche ich dann endlich mal mehr als nur 0-8-15-Antworten.
Mein Problem, besser gesagt Ärgernis, ist folgendes:
Ich bin seit nun mehr als 1 ½ Jahren LTE-Nutzer und habe den 21600-Tarif. Seit circa einem halben Jahr bin ich nur noch am fluchen. Ich erreiche extrem selten die Geschwindigkeiten, wofür ich teures Geld bezahle, die „Leitung“ ist instabil und nun ist noch seit August die Bandbreitenbegrenzung aktiv geworden. Damit wären wir schon einmal beim ersten Punkt. Die Bandbreitenbegrenzung ist eine totale Frechheit. Ob es nun in LTE oder dem mobilen Internet ist.
Ich meine, was soll den das? Nur weil man viel macht, oder vielleicht sogar beruflich machen muss wird man bestraft?
Um es mal bildlich darzustellen. Mit den theoretischen 21,6 MBit/Sek die ich laut Vertrag erreichen kann, kann man fast alles machen. Youtube läuft einwandfrei, Facebook funktioniert prima. Onlinebanking, E-Mails abrufen, in der Freizeit surfen, Skype, online zocken und zu guter Letzt noch das gute alte Steam benutzen. Alles kein Problem…bis diese beschisse*** Datenvolumengrenze erreicht ist.
Ganz schnell, quasi von hinten an geschlichen kommt sie, die Geschwindigkeitsreduzierung.
Plötzlich sind es anstatt den super 21,6MBit/Sek nur noch 0,4MBit/Sek und nichts geht mehr.
Youtube-Videos laden nicht mal mehr mit niedrigster Qualität (240p), Facebook braucht gefühlte Stunden um vollständig geladen zu sein, nur mal Mails abrufen wird zu einer Höllenfahrt aus fluchen, schimpfen und sich fragen: „Warum hast du den Sche** nur unterschrieben?!?“, Telefonie über Skype wird fast unmöglich, da man stets abgehackt klingt und Onlinebanking kann man geradeso betreiben. Nun bleibt ja noch ein schon genanntes Beispiel übrig. Das gute alte Steam.
Momentan läuft ja der „Weihnachtssale“ und alles ist schön und gut, bis der Fluch kam.
Ich lade jetzt mittlerweile seit circa 5 Stunden an einem Spiel und habe bis jetzt 58MB von 5,3GB geschafft!! Zum Vergleich:
In der Zeit würde ich es schaffen das Spiel mindestens 3-mal zu downloaden, installieren und an zu spielen…ich glaube damit ist die Reduzierung der Geschwindigkeit verbildlicht.
Auch möchte ich darauf hinweisen, dass die Datenbegrenzung ab August 2012 erst aktiviert wurde.
Vorher lief das LTE einwandfrei, hatte meine volle Geschwindigkeit und keine Probleme mit der Stabilität. Doch wer aufmerksam gelesen hat weiß schon worauf ich hinaus möchte.
Ich erwähnte bereits, dass ich seit circa einem halben Jahr Geschwindigkeitseinbußen habe, das Netz instabil ist und ich nur noch am fluchen bin. Vor 2 Tagen, als ich das mit der Begrenzung erfahren habe, ist mir ein Licht aufgegangen. Ungefähr parallel zu diesem Zeitpunkt fing ja an mein Internet zu spinnen. Und ich bezweifle stark, dass das ein Zufall ist. Ein Arbeitskollege von mir hat nämlich seit diesem Zeitraum dasselbe Problem wie ich!!
Kurz gesagt, macht die Begrenzung wieder raus. Davor lief das LTE spitze…es war schnell, stabil und zuverlässig.
Nun zum zweiten Punkt: DER PREIS!!
Klar will jeder Geld verdienen, aber mal ehrlich…das ist extrem frech.
Man zahlt für eine LTE-Leitung extrem viel Geld und hat nach 15GB (in meinem Fall) eine Drosselung, welche man ganz schnell erreichen kann. Der einzige Ausweg ist dann noch Volumen dazukaufen…aber das kostet mächtig!!

Mal ehrlich Vodafone, warum bestraft ihr uns auf dem Land? Ich habe das Gefühl, ihr nutzt es richtig aus, dass wir keine andere Möglichkeit haben.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist extrem schlecht und ich rate hiermit JEDEM, der sich Internet holen möchte und Alternativen zu LTE hat folgendes:
NEHMT DIE ALTERNATIVE! Alles ist besser als LTE!!

Bitte teilt diesen Beitrag, dass möglichst viele Personen ihn sehen. An alle die auch LTE haben und so denken wie ich, fühlt euch frei hier eure Meinung zu veröffentlichen. Über Mitstreiter würde ich mich freuen.
Vielleicht erreichen wir gemeinsam etwas indem wir alle sagen:

„Vodafone, nimm die Begrenzung raus und lass uns frei surfen.Denn mit LTE macht surfen keinen Spaß! Auch wir auf dem Land haben das Recht auf Internet ohne Datenvolumenbegrenzung!“  „

Kronkorken-Ohrringe

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Letztens habe ich ja aus Plektren Ohrringe gebastelt – und jetzt aus Kronkorken. Nachdem ich letztens Kronkoren mit wunderbaren Motiven (Der Hobbit) gefunden habe, musste ich diese einfach weiterverwenden. Also habe ich mit Hilfe einer dicken Nähnadel und eines Hammers Löcher in die Kronkorken geklopft und anschließend silbernen Draht durch die Löcher gezogen und zu Ringen geformt. Dann habe ich noch Ohrhänger daran befestigt und fertig waren die Ohrringe. 

Welche Kronkorken erkennt ihr? 

Weihnachtszeit in München

Es ist Samstag kurz vor Weihnachten. In der Stadt liegt viel Schnee, aber heute regnet es. Alles ist rutschig, matschig, grau. Aber das hält die Menschenmassen nicht ab sich ins Getümmel zu stürzen.

Ich bin mittendrin. Eigentlich wollte ich nur eben eine neue Hose kaufen gehen – aber letztendlich ist daraus ein kleines Abenteuer geworden. Auf dem Weg zu meinem liebsten Hosenhändler treffe ich auf eine Gruppe von Anonymous – stilecht mit Maske und dazu passend noch Nikolausmützen. Beim ersten Mal vorbeigehen hab ich einen Flyer in die Hand gedrückt bekommen und als ich das zweite Mal (Rückweg) vorbei lief und den Flyer mit den Worten „Den hab ich schon“ ablehnte, hat man mir Gummibärchen geschenkt – richtig freundliche Leute sind das 🙂

Beim Hosen-Kauf habe ich ein Handtuch geschenkt bekommen. Yupiee das erste Weihnachtsgeschenk 🙂 Danach bin ich weiter in die Stadt: erst auf den Mittelaltermarkt am Odeonsplatz. Der Markt ist wirklich zu empfehlen, wirklich schön gemacht und definitiv einen Besuch wert.

München zur Weihnachtszeit ist noch mehr überlaufen als sonst, es ist ein Gedränge in der ganzen Stadt. Das gefällt mir nicht so gut, aber dafür ist das Angebot und die Stimmung in der Stadt super. Außerdem gibt es Ecken, die nicht so voll sind.

Ein schöner Abschluss meines Tages in München war, dass sich ein Kerl gefreut hat, dass ich ihm mit Hilfe meines Smartphones den Weg zur TU erklärt habe. Am Ende hat er sich bestimmt fünf mal bei mir bedankt und mir einen schönen Abend gewünscht. Wenn man der Welt ein Lächeln schenkt, dann kriegt man es auch zurück… In diesem Sinne: Euch allen ein schönes Weihnachtswochenende!

Salzburg im Winter

Gestern ging es mit dem Zug über die deutsche Grenze nach Österreich. Ein Besuch des Salzburger Weihnachtsmarktes mit ein paar Freunden stand auf dem Plan.

Bis zu diesem Tag war ich noch nie in Salzburg und deswegen sehr gespannt auf die Stadt. Ich wurde nicht enttäuscht. Salzburg ist wunderschön, alte Häuser, kleine Gassen, Kaffeehäuser und Mozartkugeln überall.

Es war bitter kalt und hat den ganzen Tag geschneit. Als wir ankamen hatte ich erstmal Hunger und so begaben wir uns zunächst in eine Wirtschaft. Kaum hatte ich die Speisekarte in der Hand musste ich feststellen, dass es entweder Gerichte mit Fleisch oder Süßspeisen gab. Da ersteres gar nicht auf meinem Speiseplan vorkommt und letzteres nicht gerade zu meinen Lieblingsspeisen gehört, habe ich dem Kellner gesagt, dass ich erstmal eine Portion Pommes möchte. Dem ist erstmal die Kinnlade runtergeklappt (ist ihm wohl vorher noch nicht mehr passiert…), aber als ich dann noch einen Topfenstrudel für danach orderte, antwortete er schmunzelnd: „Das kriegen wir hin.“

Die Pommes waren gut, aber der Topfenstrudel wesentlich besser. Kann ich jedem nur empfehlen zu probieren! Der Kellner hatte seinen Spaß und machte jedes Mal beim Vorbeikommen einen Scherz.

Danach haben wir die Stadt erkundet. Mein persönliches Highlight war der Laden mit den Blechrobotern – da hab ich gleich mal meine Sammlung erweitert! Dann gab es Schokoladen-Läden (Zotter), Konditoreien und ganz viele andere kleine Läden. Richtig schön da!

Der Weihnachtsmarkt ist mitten in der Stadt und einige Kirchen drum herum. Diese haben wir uns auch gleich angeschaut und es ist wahrlich beeindruckend, was diese Stadt zu bieten hat!

Zum Abschluss des Tages ging es noch in ein Café und es gab sehr leckeren Kuchen. Durchgefroren wie wir waren, erfreuten wir uns besonders an Kaffee und heißer Schokolade.

Salzburg im Winter gefällt mir. Wie wohl Salzburg im Sommer ist?!?

Die Misere mit den Ärzten

„Waren Sie schon mal bei uns?“

„Nein.“

„Dann haben wir erst im Mai wieder freie Termine.“

 

Im Mai bin ich blind. Jedenfalls wenn ich danach gehe, wie sich meine Augen im Moment anfühlen. 

Seit Ewigkeiten war ich nicht mehr beim Arzt. Irgendwie ist es immer das Gleiche: Erst warte ich gefühlte Jahre im Wartezimmer, dann hört sich der Arzt 2 Minuten mein Problem an, „untersucht“ mich und stellt dann fest, dass er keine Ahnung hat. Aber eine Behandlungsmethode hat er trotzdem auf Lager. Deswegen habe ich es immer vor mir her geschoben zum Arzt zu gehen. Jetzt lässt es sich aber nicht mehr vor mir herschieben: meine Augen tun weh und ich brauche Hilfe. 

Arzttermin ausmachen ist aber nicht so einfach. „Vor Weihnachten haben wir nichts mehr. Morgen um 10 vor 2 könnten sie kommen.“ Das ich zur arbeitenden Bevölkerung gehöre scheint niemanden zu interessieren. Die nächste Praxis verweist mich unfreundlich auf freie Termine ab Mai, ein Arzt ist nur für Privatpatienten (was er aber nicht auf seiner Homepage erwähnt, jedenfalls nicht auffindbar). 

Selbst ist die Frau und ich hab mir erstmal Augentropfen besorgt. In der Apotheke um die Ecke meint der Verkäufer, dass ich zum Arzt gehen soll, wenn’s nicht besser wird. Und als ich ihm meine kläglichen Versuche einen Termin auszumachen schildere, meint er nur: „Es ist kurz vor Weihnachten. Da bekommen erstmal die einen Termin, die wirkliche Probleme haben.“ Na danke. 

Das Geheimnis des Glücks

Glück suchen viele. Doch meistens ist es in den kleinen Dingen des Lebens versteckt. Ein Buch, das glücklich macht – zumindest für die Dauer des Lesens, trägt den Titel  „Der Geschichtenerzähler oder das Geheimnis des Glücks“. Joel ben Izzy erzählt darin auf herzergreifende Weise seine eigene Geschichte. Es geht um einen Geschichtenerzähler, der sein wichtigstes Arbeitsmittel verliert: die Stimme.

In vierzehn Kapiteln geht es um Freud und Leid in seinem Leben. Jedes beginnt mit einer Geschichte. Manche dieser kleinen Erzählungen sind traurig, manche fröhlich, manche machen Mut, manche nehmen diesen. Das Buch zeigt, dass man die Hoffnung nie verlieren sollte, denn was als Leid erscheint kann sich als Glück erweisen und umgekehrt. Mir hat das Buch eine grauenvolle Zugfahrt versüßt – und die Verspätung hat bewirkt, dass ich alle 200 Seiten während der Fahrt lesen konnte.

Jedem von euch kann ich das Buch nur empfehlen. Es ist eine leichte Lektüre und definitiv geeignet für einen Winterabend am Kamin.

Joel ben Izzy, Der Geschichtenerzähler oder das Geheimnis des Glücks, HERDER spektrum, ISBN: 978-3-451-05597-3

Von Nürnberg nach München mit der Bahn: Eine Odysee

Langsam tänzeln die Schneeflocken in Richtung Boden. Die Welt schaut aus, wie mit Zuckerguss überzogen. Bei solchen Wetterverhältnissen freut man sich immer besonders auf Bahnfahrten. Immerhin ist die Bahn ja schon immer für ihre Pünktlichkeit bekannt.

Gestern befand ich mich in dieser Situation und dachte zunächst, dass alles gut gehen wird. Aber irgendwie wurde ich die Befürchtung einer Katastrophe nicht los. Und tatsächlich: der erste Teil der Wegstrecke klappte wunderbar, dann will ich in Nürnberg schnell umsteigen und was passiert?!? Der Zug hat ca. 60(!) Minuten Verspätung. Es war spät, dunkel, kalt und ich müde. Das hat gleich mal die Stimmung gehoben. Zudem hatte ich Zugbindung.

Kurz wägte ich ab, ob ich meinen Mund halte und einfach auf den Zug warte oder ob ich mich beschweren gehe. Nachdem ich mittlerweile im Beschweren so supergut geworden bin (Freitag erfolgreich mein iPad wegen eines Kratzers im Display getauscht), habe ich mich für diese zweite Variante entschieden.

Der Bahnmitarbeiter war schon sichtlich genervt ob des Zugchaos. Irgendwie hat er mir Leid getan und ich war freundlich zu ihm – er nur bedingt zu mir. Hat aber eindeutig nicht an mir, sondern an der Bahn gelegen. Nach dieser Aktion bin ich jetzt mit ohne Zugbindung und einem Ausdruck der möglichen Verbindungen in der Hand wieder Richtung Gleise gelaufen. Nach einem kurzen Abstecher auf das Bahnhofsklo, um dort meinen Handyakku zu laden und meine Eltern mal vorzuwarnen, dass sie mich evtl. noch eine Nacht aushalten müssen, habe ich mich ins Abenteuer gestürzt.

Es war nämlich nicht so, dass die restlichen Züge pünktlich gewesen wären. Wäre ja zu schön gewesen… Der nächste Zug fuhr nur mit einem Wagen (Mitfahren nicht garantiert), der darauf Folgende hatte einen technischen Schaden und ist gleich ganz ausgefallen. Als Ersatzzug haben sie einen IC geschickt (Mitfahren nicht garantiert).

Gut, ich stehe also am sehr überfüllten Gleis und warte auf den Ein-Wagen-ICE. Als dieser dann mit etwas Verspätung in den Bahnhof einrollt, stürzen sich die Menschenmassen auf die Zugtüren. Irgendwie habe ich das Mitfahren schon abgeschrieben, aber ich hatte Glück. Nicht nur mit rein gepasst habe ich, sondern auch einen Sitzplatz ergattert. Wieso traut sich eigentlich niemand in die Abteile?

Als ein Schaffner vorbeikam und meine Fahrkarte kontrollierte, wies ich ihn auf die Anmerkung seines Kollegen am Bahnschalter auf der Rückseite der Fahrkarte hin. Er entgegnete mir nur: „Heute schau ich nicht mal mehr nach“.

Am Ende meiner Reise war ich dann doch noch in München angelangt und hatte mein Buch zu Ende gelesen. Mit einem Schmunzeln im Gesicht, da ich immer wieder an die Worte des Schaffners denken musste, schlief ich an diesem Abend besonders gut ein. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass die nächsten Bahnfahrten wieder reibungslos klappen….

Tollwood

Es gibt eine Veranstaltung in München, die einfach „meins“ ist. Einmal im Sommer und einmal im Winter jedes Jahres gibt es das Tollwood – ein Festival bei dem es um umweltbewusstes und faires Handeln geht.

Dienstag hat das Winterfestival angefangen und ich war zur Eröffnung natürlich sofort zugegen. Es gibt leckeres Bio-Essen, einen Markt der Ideen und andere Kulturen zu entdecken. Dieses Mal ist das Thema „Strom aufwärts“ und soll einen Aufruf darstellen. Einen Aufruf für Mut und Engagement.

In unserer heutigen Welt ist Mut und Engagement gefragt und Tollwood bietet die Möglichkeit wenigstens etwas Engagement zu zeigen. An Ständen vom Kinderhilfswerk oder Unicef kann man Spenden bzw. Waren zur Unterstützung der Organisationen erwerben. Es gibt Stände, die über die aktuelle Situation in Israel aufklären und Unterschriftensammlungen gegen die Delphinjagd in Japan. Man kann außergewöhnliche Dinge erwerben, z.B. Baobab-Pulver zur Nahrungsergänzung oder Lederwaren aus Indien.

Tollwood bietet jedem Menschen die Möglichkeit etwas Gutes zu tun – und wenn es unbewusst passiert. Ich jedenfalls mag Tollwood und man wird mich noch das ein oder andere Mal dort antreffen können. Und vielleicht höre ich mir auch mal einen Vortrag dort an – denn auch das ist geboten…