DIY LEGO – Dose

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Nachdem sich das Lego-Case nicht gerade als praktisch für den Raspberry Pi herausgestellt hatte, habe ich beschlossen diesem eine neue Hülle zu bestellen. Und was ist aus dem alten Case geworden? Genau! Diese Dose. Aus meinem privatem Lego-Vorrat habe ich noch ein paar Steine dazu genommen, damit die Löcher des Cases verschlossen und aus Stabilitätsgründen alles mit Uhu verklebt. Die Dose ist stabil und mir gefällt sie gut (schön bunt, oder?). Irgendwie würde sie sich auch gut als Geschenkverpackung eignen – vielleicht verpacke ich ja meine Weihnachtsgeschenke in Lego-Dosen 😀

Wie gefällt euch die Dose?

Da nachgefragt wurde, hier noch ein Bild von der Unterseite des Deckels – darauf könnt ihr sehen, wie das Verschließen der Dose funktioniert 😉

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Individuell wohnen (2)

Meine Mini-Kommode kennt ihr ja schon, dass ich mein Bett bemalt habe, wisst ihr auch. Aber ich hab noch einiges mehr gebastelt. Heute geht es um meine wunderbare Magnettafel.

Kennt ihr diese Farben, mit denen man Tafel- oder eben auch Magnetflächen „malen“ kann? Diese wollte ich unbedingt testen und hab mir eine Ladung davon besorgt.

Erstmal habe ich eine Leinwand mit der Tafelfarbe grundiert, damit sie schön schwarz wird. Als Tafel eignet sich die Leinwand aus verschiedenen Gründen jedoch nicht. Zum einen habe ich nur eine Schicht von der Tafelfarbe aufgetragen, was definitiv zu wenig ist und zum anderen ist sie zu nachgiebig um mit Kreide darauf zu schreiben. Deswegen habe ich mir noch ein Stück Holz besorgt, dass ich mehrmals mit der Tafelfarbe gestrichen habe und ich muss sagen, es funktioniert wunderbar und ich bin jetzt um eine Tafel reicher.

Aber zurück zum Thema: der Magnetwand. Als Motiv hab ich mir mal wieder meine Freunde aus Pac-Man ausgesucht. Die Formen habe ich auf einem Karton aufgemalt und sie anschließend ausgeschnitten. Dann begann der wirklich „lustige“ Teil der Arbeit: Schicht Magnetfarbe auftragen, über Nacht trocknen lassen, Schicht Farbe auftragen, trocknen lassen und so weiter und so fort bis der „Magnet-Test“ bestanden wurde und der Magnet nicht einfach von der Fläche abgefallen ist. Damit das ganze nicht einfach langweilig silbrig-grau aussieht, habe ich anschließend noch eine Schicht PLAKA-Farbe aufgetragen.

Der letzte Schritt ging dann schnell: Kleber drauf und auf die Leinwand geklebt. Fertig war meine wundervolle Magnettafel.

Individuell wohnen (1)

Jeder möchte seine Individualität zum Ausdruck bringen, aber trotzdem ist so vieles oft gleichförmig. Wenn jemand gegen den Strom schwimmt mit seinem Stil was Kleidung oder ähnliches betrifft, wird er als Außenseiter abgestempelt und als „nicht normal“ bezeichnet. Irgendwie steht das im Gegensatz und ich habe mir schon vor längerem zur Angewohnheit gemacht, auf so etwas nicht mehr zu hören. Ich bin für richtige Individualität und nicht für diese Pseudo-Einzigartigkeit, die im Moment herrscht.

Ab und an lebe ich meine Kreativität voll aus und verändere Dinge in meiner Umgebung. Und jetzt kam eben meine Einrichtung dran. Unter anderem habe ich mein Bettgestell bunt bemalt und eine „Mini-Kommode“.

Schon vor gefühlten Ewigkeiten habe ich angefangen das Möbelstück zu bemalen, aber irgendwie bin ich wieder davon abgekommen und sie stand ewig halbbemalt in meinem Zimmer (was ziemlich dämlich ausgesehen hat). Jetzt habe ich mich dazu aufgerafft, das Projekt zu vollenden. Et voilà – das ist dabei herausgekommen:

Die Vorderseite soll Pac-Man darstellen, auf den Seiten (im Bild nicht zu sehen) wird Breakout, Tetris und Asteroids dargestellt.

Falls jemand vor hat, sich auch so eine Kommode zu bemalen, der bekommt bei Ikea das Rohmaterial. Zum Bemalen habe ich einerseits Tafelfarbe genommen (wollte ich mal ausprobieren und hatte noch Unmengen davon) und für die farbigen Akzente habe ich PLAKA Farben verwendet. Und was ihr auf eure Mini-Kommode malt, bleibt euch überlassen…

Ein Blick in meine Schmuckschatulle

Wer mich persönlich kennt, durfte vielleicht schon mal eines meiner „Werke“ bewundern. Immer mal wieder habe ich für den ein oder anderen vielleicht seltsam anmutende Ideen wie das Streichen diverser Möbelstücke mit Tafel- und/oder Magnetfarbe (ist echt praktisch, solltet ihr auch machen!).

Eigentlich interessiere ich mich überhaupt nicht für Mode. Soll doch einfach jeder anziehen, was ihm (oder ihr) gefällt und gut ists. Normalerweise schreibe ich deswegen auch nicht über Mode oder Schmuck, aber heute mache ich mal eine Ausnahme. Gestern habe ich nämlich zu später Stunde noch Ohrringe gebastelt, die ich euch nicht vorenthalten will! Dabei habe ich sogar den Imkerbedarf meines Vaters verwendet. Okay, war nur der Draht für die Rähmchen…

Und hier sind sie:

Die Ohrringe oben sind zwei gefilzte Äpfel, die ich mit einer kleinen Metallkette an den Ohrhängern befestigt habe.

Die Ohrringe unten bestehen aus selbstgestanzten Plektren (PICKMASTER) für dich ich alte Plastikkarten verwendet habe (Bahncard etc.). Auch diese habe ich mit kleinen Metallringen an den Ohrhängern festgemacht.

Was haltet ihr von den Ohrringen?

Neues Jahr, neue Erlebnisse

Viele setzen sich jedes Jahr „Gute Vorsätze“, die meistens über das Jahr hinweg wieder in Vergessenheit geraten. Das ist bei mir meist nicht anders. Deswegen hab ich mir dieses Jahr keine großen Gedanken über Vorsätze gemacht. Nur einen hab ich: Jeden Tag in einen Kalender zu schreiben, was mir an dem Tag schön war, mir Freude bereitet hat.

Die Idee kommt ursprünglich nicht von mir. Als ich vor einiger Zeit durch ein paar Geschäfte gebummelt bin, ist mir in einem Buchladen ein besonders dickes Buch aufgefallen. Es war so eine Art Kalender für die nächsten 10 Jahre, wobei eben eine Seite gezehntelt war. Für jedes Jahr eine Zeile. In der dem Buch beiliegenden Beschreibung stand, dass man eben jeden Tag aufschreiben soll, was schön war. Und am Ende hat man auf einer Seite eine Übersicht, was in den letzten 10 Jahren tolles an dem jeweiligen Tag passiert ist. Die Idee fand ich klasse, nur waren mir die 20€ für das Buch zu viel (Könnte unter anderem daran liegen, dass ich den Großteil meiner Bücher in einem modernen Antiquariat erwerbe und so nur sehr selten über 10€ für ein Buch ausgebe…). Folglich habe ich das Buch nicht gekauft.

Aber es ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Es hat mich einfach gereizt, auch so ein Buch anzulegen. Also habe ich mir einen günstigen Kalender für 2012 besorgt und selbst eine Unterteilung in den Kalender gemalt. Zwar ist mein Kalender nicht für die nächsten 10 Jahre ausgelegt, sondern „nur“ für die nächsten 6 Jahre, aber dafür habe ich die Möglichkeit meine eigene Kreativität einzubringen und noch vorhandene Leerseiten selbst zu gestalten. Jetzt muss ich nur noch „durchhalten“ und jeden Tag in den Kalender schreiben…

Collagen

Vor ungefähr einem Jahr bekam Herta Müller den Nobelpreis für Literatur verliehen. Im Rahmen meiner Facharbeit habe ich mich näher mit der Schriftstellerin auseinandergesetzt und bin dabei auf eines ihrer Hobbys gestoßen: die „Sprachbastelei“ – so bezeichnet sie es selbst. Sie schneidet Worte aus Zeitungstexten aus und „bastelt“ dann aus diesen neue Texte. Teilweise baut sie die postkartengroßen Collagen in ihre Romane ein. Auch auf andere Arten veröffentlichte sie ihre kleinen Sprachkunstwerke, z.B. als Tapete, Postkarte oder ganzes Buch.

Nach Herta Müllers Aussage bekommt man durch das Formulieren mit den Zeitungswörtern ein besseres Sprachgefühl. Das hat mein Interesse geweckt und ich wollte die „Sprachbastelei“ selbst ausprobieren! Also hab ich erst einmal aus etlichen Zeitungen Wörter ausgeschnitten. Das war auf Dauer ziemlich anstrengend, aber irgendwann hatte ich einen ganzen Stapel Wörter mit denen ich das Projekt fortsetzen konnte! Dann habe ich mir (logischerweise) einen Klebestift geschnappt, um neue Sätze zu bilden. Hört sich erstmal relativ leicht an, aber wenn man in seinem Zeitungswörterberg keine Ordnung hat ist man ziemlich lange mit Suchen beschäftigt. Viel Sinnvolles ist bei meinem Versuch noch nicht herausgekommen… Auf dem Bild oben könnt ihr eines meiner kleinen Werke „bewundern“!