Grüße aus dem Hier und Jetzt

Die Tage verstreichen und von mir hört man nichts mehr. Wieso? Dafür gibt es eine einfache Erklärung: Prüfungen. Viele Prüfungen.

Mein Duales Studium bringt die ein oder andere Anstrengung mit sich und die Prüfungswoche stellt mich jedes Mal wieder auf’s Neue auf die Probe und bis jetzt hat immer alles ganz gut geklappt. Hoffentlich auch dieses Mal.

Daneben hat sich auch bei meinem „kleinen Freizeitprojekt“ was getan. Irgendwann habe ich euch mal von TeWiS erzählt, dem Podcast den ich mit ein paar Kommilitonen mache. Wir haben die Möglichkeit bekommen, am Studientag (21.11.) unserer Hochschule – der DHBW Stuttgart – in einem Vortrag für uns Werbung zu machen. Von 11.30h bis 12h hoffen wir einen Raum zu füllen und möglichst vielen Studieninteressierten und -anfängern unseren Podcast näher zu bringen.

Deswegen verteilt sich meine Aufregung im Moment auch gleichmäßig auf die „Events“ in dieser Woche. Zwischen vier Prüfungen eingepackt sind Vortrag, Standdienst bei einer Messe und noch die ein oder andere Aufgabe meine Arbeit betreffend. Für mich wird es stressig, spannend und ich erlebe viel Neues.

Am Samstag breche ich dann meine Zelte in Stuttgart ab, denn die Theoriephase hat dann ihr Ende gefunden. Es geht wieder Richtung München – und somit zumindest wieder in mein Heimatbundesland. Die Heimatstadt ist trotzdem noch genauso weit entfernt. Besonders freue ich mich schon auf Tollwood – das ist definitiv meine liebste Veranstaltung in München! Auch steht ein Ausflug nach Salzburg an und was mich ganz besonders freut: endlich sehe ich ein paar gute Freunde wieder! Wobei ich auch einige Leute von hier – Stuttgart – vermissen werde… aber so ist das halt, wenn man ein duales Studium macht.

Aber für euch gilt: Haltet die Augen und Ohren offen! Bald werdet ihr wieder mehr von mir hören!

Mein neuer Buchhändler: eBay

Letztens habe ich meinen ersten Kauf bei eBay getätigt. Zuvor hatte ich zwar Zugriff auf ein eBay-Konto, habe sogar schon mal was verkauft, aber irgendwie hatte ich nie das Bedürfnis meine Waren über diese Shopping-Website zu beziehen.

Anders in diesem Fall. Für eine Vorlesung wurde uns ein Buch empfohlen, dass in der deutschen Version um die 60€ kostet und in der englischen – die für mein Studium angebrachter ist – für knapp 70€. Das war mir doch etwas zu viel und so beschloss ich, mir das Buch zunächst nur auszuleihen.

Aber dann machte mein Mitbewohner die Entdeckung: bei eBay war das Buch für nicht mal 30€ erhältlich! Die englische Ausgabe, dritte Auflage und Versandkosten schon mit einberechnet. Es wurde zudem „Fast Shipping“ versprochen. Und heute kam tatsächlich meine irgendwann letzte Woche bestellte Ausgabe des Buches. Es ist die  „Easten Economy Edition“ und deswegen günstiger – das Paket kam direkt aus Indien. Das Buch schaut gut aus, fast genauso wie die us-amerikanische Ausgabe. Ich freu mich über das gesparte Geld und kann mir davon eventuell noch ein Buch fürs Studium kaufen 🙂

Mal wieder das Thema Studium

Okay, ihr müsst jetzt das Thema Studium noch etwas aushalten. Zu eurem Glück oder Pech – je nachdem wie gerne ihr meine Ausführungen über mein Studium lest… Aufgrund meines Vorlesungsplans bleibt nämlich irgendwie kaum mehr Zeit mehr für normale Beschäftigungen nicht-studienmäßiger Art.

Mittlerweile hatte ich fast alle Fächer einmal – bis auf Datenbanken . Es ist spannend, was auf mich zukommt und ich bin gespannt, wie ich das alles auf die Reihe kriegen werde. Manchmal glaube ich, dass 24h am Tag für das Studium nicht ausreichen und manchmal denke ich, ich hätte alle Zeit der Welt. Am Ende wird sich herausstellen, was davon richtig war und ich hoffe, dass es irgendwo in der Mitte liegt.

Allerdings muss ich auch mehr oder weniger erschreckende Erfahrungen machen. Vom letzten Studienjahr war ich ein straffes Tempo in den Mathematik-Vorlesungen gewöhnt, es blieb kaum Zeit für Pausen und es war eine Erlösung, wenn die Vorlesung vorbei war und man seinen Kopf wieder frei bekommen hatte. Dieses Semester schaut das ganze eher nach einem Spaziergang aus. Das Tempo hat was von 7. Klasse, wir machen Übungen zwischendurch und jede Stunde mindestens 10 Minuten Pause. Was für ein Leben! Mal schauen, ob das so bleibt…

Ah und bevor ich es vergesse – vor einiger Zeit habe ich euch mal von meinem Kindle erzählt. Schon damals war ich begeistert, weil ich meine ganzen Studienunterlagen darauf packen kann und diese dann kompakt mitnehmen kann. Jetzt, im 3. Semester, wird das Gerät noch hilfreicher – wenn laufend Dozenten in den Raum kommen und Bücher empfehlen, die um die 100€ kosten, dann freut sich der arme Student, wenn man diese als eBook von der Hochschule kostenlos bekommt und sich dadurch sehr viel Geld spart. Damit hat sich die Anschaffung des eBook Readers auf jeden Fall rentiert. Ich bin froh, dass ich meinen Kindle habe!

Beginn des dritten Semesters

An der DHBW ist alles etwas anders. Deshalb hat mein drittes Semester auch schon diese Woche angefangen und ich bin wieder fleißig am lernen. Das zweite Studienjahr unterscheidet sich in einigen Punkten vom ersten. Meine Fächer sind nur noch technischer Natur und es gibt keine Vorlesungen für den Blick über den Tellerrand mehr (wie Intercultural Communication oder BWL).

Aber was für Kurse habe ich dieses Semester überhaupt? Dazu gehört – wie immer – Mathematik, aber auch Software Engineering, Datenbanken, Betriebssysteme, Formale Sprachen und Automaten sowie Netztechnik. Das gibt einen gut gefüllten Vorlesungsplan und bringt viel Arbeit mit sich.

Bis jetzt hatte ich drei verschiedene Fächer und es klingt viel versprechend. Montag morgen hatte ich Netztechnik und der Dozent ist wirklich cool. Er hat auch an der DHBW studiert und uns sofort das Du angeboten. Das macht Spaß und schafft irgendwie gleich eine ganz andere Arbeitsatmosphäre – und er ist gerade Mal 10 Jahre älter als wir. Auch das Fach klingt spannend, aber ich bin noch gespannt, was noch so auf mich zukommt. Die ersten Vorlesungen sind fachlich meist nicht ganz so produktiv wie die folgenden…

Montag Nachmittag folgte dann Formale Sprachen. Da sind wir gleich voll in den Stoff eingestiegen und es erinnert mich stark an Grundlagen der Informatik – okay, das gehört auch alles irgendwie zusammen und zählt zu dem Themengebiet der Theoretischen Informatik.

Und heute, am Dienstag, gab es eine Vorlesung zum Thema Software Engineering. Der Dozent kommt aus Holland, aber die Vorlesung ist auf Englisch. Er konnte uns gleich zu Beginn beruhigen und hat uns mitgeteilt, dass wir statt 18 Übungsaufgaben (benotet), nur 8 machen müssen. Da hatten es unsere Vorgänger schlechter – aber unser Glück, deren Pech. Sein Bewertungsschema ist sehr ausgefeilt und interessant (wir bekommen als Bewertung Smileys und die werden irgendwann in eine Note umgerechnet).

Und damit die erste Woche nicht zu vorlesungslastig wird, bin ich heute mit meinen zwei Mitbewohnern und noch ein paar Leuten zum Weindorf in Stuttgart gegangen. Da gibt es – wer vermutet es schon?!? – ganz viel Wein und schwäbische Spezialitäten. Mich erinnert das alles an einen Weihnachtsmarkt nur mit Wein statt Weihnachtsmännern. War ein ganz netter Abend (bis auf den Teil, dass meine Strumpfhose beim Rennen zur Bahn fast abhanden gekommen ist. Nur so als Tipp an die Mädels: Kauft euch niemals Feinstrumpfhosen, die auf Hüfthöhe aufhören – die rutschen nur -.-).

Ja, soweit meine ersten zwei Tage an der Hochschule. Mehr interessante Dinge aus meinem Studentenleben irgendwann demnächst… oder so

Studium: Das zweite Semester – eine kleine Zwischenbilanz

Irgendwie mag ich mein Informatik-Studium. Auch wenn ich ab und an am verzweifeln bin, weil ich nicht weiß, wie ich eine Aufgabe schaffen soll, fühle ich mich insgesamt richtig wohl dabei.

Mittlerweile habe ich das erste Semester erfolgreich hinter mich gebracht und stecke mitten in meiner zweiten Theoriephase. Ich habe dazu gelernt und fasse schon seit Beginn der Vorlesungen den Stoff zusammen, so dass ich am Ende nicht in Zeitnot komme. Allerdings sind in diesem Semester auch zwischendurch mehr Aufgaben zu erledigen. Im Moment liegt ein Berg Aufgaben vor mir und ich versuche langsam alles abzuarbeiten. Das kostet zwar viel Zeit und meine Freizeit ist stark begrenzt, aber es macht auch Spaß.

Die Studienfächer im zweiten Semester sind teilweise gleich geblieben – Mathematik, Projektmanagement, Programmieren und Intercultural Communication blieben mir erhalten – und teilweise neu, wie  Algorithmen & Datenstrukturen, Marketing oder Digitaltechnik. In Projektmanagement ist dieses Semester ein Projekt zu planen und durchzuführen, was in Kleingruppen gemacht wird. Drei meiner Kommilitonen und ich entwickeln und produzieren zusammen einen Podcast. Sobald wir die Webseite online haben bzw. die ersten Folgen online stehen, werde ich euch natürlich darüber informieren! Ich bin schon gespannt, wie unser Projekt bei unserer Zielgruppe ankommt und wir damit unser Ziel erreichen – aber da heißt es wohl noch abwarten.

So, das als kleinen Zwischenbericht von mir. Wenn ich mal wieder etwas mehr Zeit habe, gibt es einiges Neues. Mittlerweile hat sich schon das ein oder andere angesammelt, von dem ich euch noch berichten möchte! Also seid gespannt und schaut mal wieder vorbei 😉

 

Girls‘ Day

Schon seit einigen Jahren findet einmal im Jahr der so genannte Girls‘ Day statt. Ziel ist es Mädchen an technische Berufe, die auf den MINT-Fächern basieren, heranzuführen.

In meiner Schulzeit habe ich selbst ein paar Mal an solchen Aktionen teilgenommen und Einblicke in verschiedene Unternehmen und technische Berufe erhalten.

Letzte Woche, am 26.4.2012, war ich wieder am Girls‘ Day beteiligt, aber diesmal „auf der anderen Seite“. Als duale Studentin stellte ich zehn Schülerinnen das Duale Studium im Bereich Angewandte Informatik und Wirtschaftsinformatik vor. Die mal mehr, mal weniger interessierten Schülerinnen stellten einige Fragen und die ein oder Andere zeigte auch wirkliches Interesse.

Sogar die Erkenntnis, dass ein technisches Studium nicht das Richtige ist, stellt einen Mehrwert für die Mädchen dar. Denn es ist noch immer am Wichtigsten, dass das Studium und insbesondere der Beruf Freude bereitet.

Seit einiger Zeit gibt es auch einen Boys‘ Day. Immerhin ist es nicht nur wichtig Frauen in männerdominierte Berufe zu bringen, sondern auch Männer in frauentypische Berufe. Diese Entwicklung ist wichtig, denn nur so entsteht eine wirkliche Gleichberechtigung. Jeder Beruf sollte gleichermaßen von Männern und Frauen ausgeübt werden können.

Eine Informatikstudentin auf Abwegen

30. April. Die Sonne lacht und so lasse ich mich nach draußen locken. Nur: Was fange ich mit dem Rest des Tages an? Kurzerhand rufe ich eine Freundin an und so stolpere ich aus dem Büro in den Hörsaal. Aber nichts technisches oder gar Informatik erwartet mich als Vorlesungsthema – nein, ich sitze in „Geschichte der Philosophie“. Dank des schlechten Wetters ist der Hörsaal natürlich bis zum überquellen voll (nicht).

Zugegebenermaßen habe ich 90%  der Vorlesung nicht so ganz verstanden. Nur Aristoteles, Wien und Bamberg waren mir ein Begriff. Diese ganzen Philosophen sind Meister der Schachtelsätze. Wieso die nicht gleich alles in einen Satz gepackt haben verstehe ich wiederum auch nicht – das hätte auch keinen Unterschied mehr gemacht und sie hätten sich zudem noch zwei Punkte gespart.

Gut, dass ich das ich nicht Philosophie studiere – das Fach finde ich zwar an sich interessant, aber ohne den Lateinunterricht der letzten 8 Jahre ist man wohl aufgeschmissen.

Ein bisschen kann aber sogar ich aus der Vorlesung mitnehmen… auch wenn das wohl nicht die vom Professor gewünschten Erkenntnisse waren… So hat der nette Vortragende vorne am Pult seinen Studenten unter anderem vermittelt, dass es nicht nur eine Variante gibt Geschichte zu vermitteln. Das war jetzt wohl das Sinnvollste, was ich mir gemerkt habe. Meine restlichen „Lernerfolge“ beschränken sich darauf, dass wohl Statuen aus der klassischen Antike bewirken, dass „man sich wie im Schwimmbad fühlt“ oder sich bei den philosophischen Ergüssen des ein oder Anderen sich die Frage stellt: „War es eine Frau, eine Vision oder hatte er einfach Fieber?“ Also das, was er gesehen hat, ist gemeint.

Für mich ist das philosophische Fach wohl nicht das Richtige. Es ist an sich schon interessant, aber für sowas bin ich dann wohl zu zappelig. Und ich finde leider auch immer wieder Dinge, die ich sehr sehr sehr unlogisch finde (weshalb ich sie auch nicht lernen möchte). Ob die Philosophen alle von ihren eignen Thesen überzeugt waren? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen…

Auch das Universitätsstudium wäre wohl nichts für mich. Es ist alles so unpersönlich und ich nenne es mal anstrengend. Knapp zwei Stunden nur zuhören und mitschreiben ist nichts für mich. Deswegen habe ich wohl auch diesen Post während der Vorlesung verfasst…

Sprachen etwas anders lernen

Dank meiner Hochschule hatte ich die Möglichkeit eine kostenlose Lizenz für Rosetta Stone zu erhalten. Das Angebot hab ich (natürlich) war genommen und mich für Chinesisch entschieden. Das wollte ich sowieso schon länger lernen. Mittlerweile hab ich das Lernprogramm schon ein paar Wochen getestet und muss sagen, es überzeugt mich irgendwie nicht.

Das Konzept von Rosetta Stone ist – wenn man es einfach erklärt – Sprachen so zu lernen, wie ein Kleinkind sie lernt. Also ohne Übersetzungen, sondern nur anhand von Bildern und Sätzen in der jeweiligen Sprache.

Prinzipiell finde ich diese Art des Lernens eine gute Idee, nur funktioniert es bei mir leider nicht so ganz. Für das Lernen neuer Vokabeln, insbesondere von Substantiven, mag die Variante super funktionieren, aber bei der Grammatik komme ich da nicht mit. Mir wird nicht klar, was die einzelnen Sätze wirklich bedeuten, auch wenn ich Teile oder einzelne Wörter verstehe. Ich kann mir irgendwie auch nicht vorstellen, dass sich das noch ändern wird… Deswegen habe ich beschlossen, auf mein altes Schulbuch zurückzugreifen. In der 11. Klasse hatte ich ein halbes Jahr lang freiwillig Chinesisch als Wahlfach. Zwar nur eine Schulstunde pro Woche, aber ein paar Grundlagen konnte ich mitnehmen. Zu dem Buch gibt es auch noch zwei Übungshefte, so dass ich auch die chinesischen Schriftzeichen erlernen kann – die sind mir nämlich auch sehr wichtig und gehen mir bei Rosetta Stone etwas ab. Immerhin will ich die Sprache irgendwann nicht nur sprechen, sondern auch lesen und schreiben können!

Rosetta Stone ist somit für mich keine Option eine Sprache vollkommen neu zu lernen. Jedenfalls was Chinesisch betrifft. Eventuell eignet es sich für andere Sprachen mehr – für Sprachen, die der eigenen Muttersprache ähnlicher sind und nicht auch noch vollkommen andere Schriftzeichen verwenden. Vielleicht probiere ich das Sprachlernprogramm irgendwann noch mal mit einer anderen Sprache aus, aber Chinesisch werde ich auf die „klassische“ Art und Weise erlernen.

Internet World Messe und Kongress 2012

Dieses Jahr hatte ich die Chance die Internet World Messe und den dazugehörigen Kongress zu besuchen. Das ganze fand vom 27. bis zum 28. März 2012 in der ICM München statt. Das Thema der Messe und des Kongresses war E-Commerce und da ich mich beruflich / durch das Studium gerade mit dem Thema (indirekt) beschäftige, war es eine gute Möglichkeit etwas dazuzulernen.

Am 27.3. konnte ich nicht teilnehmen, weil ich an diesem Tag noch ein Seminar zum Konfliktlösung hatte, aber am 28.3. nutzte ich die Gelegenheit und hörte mir einige Vorträge an.

Um 9h begannen die Veranstaltungen und mein erstes Ziel waren Vorträge zum Thema „Online Marketing“. Die Referenten kamen dabei aus verschiedenen größeren und kleineren Unternehmen, wie z.B. von der Deutschen Post, Duden, helpster.de und responsys sowie von der TU München. Wichtig beim Online Marketing sind die Conversion Rate (CR) und die CpO (Cost per Order), welche den Erfolg der Marketingmaßnahmen messen. So kommt für das eine Unternehmen der Einsatz von Social Media in Frage, weil sich die Nutzung dieses Channels für das Unternehmen lohnt. Für andere Unternehmen lohnt sich es evtl. aber nicht…

Nach dem – übrigens sehr leckeren – Mittagessen ging es mit Vorträgen zum Themengebiet „Customer Experience Management – Der Kunde im Fokus“ weiter. Dabei konnte ich erfahren, wie man Payback zur Kundenbindung einsetzen kann. Es bringt nicht viel „nur“ das Payback-Logo auf seiner Seite zu haben – der Kunde muss immer wieder auf das Bonusprogramm hingewiesen werden (am besten auf jeder Produktseite). Aufwendige Punktstaffelungen, z.B. nach Einkaufssumme, sind zu kompliziert und haben keinen oder einen nur sehr geringen Effekt auf das Kaufverhalten des Kunden. Besser ist es Online Shop des Monats zu sein – das bewirkt ungefähr 3x so viele Bestellungen wie in anderen Monaten. Des Weiteren ist es wichtig Kontakt zum Kunden zu haben, z.B. durch Chat, FAQs, Telefonhotline und Foren. Kunden machen auch manchmal indirekt Werbung für ein Unternehmen und aus eigenem Interesse heraus – z.B. wenn sie auf Youtube Videos veröffentlichen, die eine Anleitung beinhalten, wie man ein Fotobuch erstellt. Auch wichtig ist es, dem Kunden Kaufempfehlungen bereitzustellen – aber nur solange er dies auch wünscht. Beispielsweise werden alte Suchen gespeichert und beim nächsten Besuch auf der Seite passende Produkte vorgeschlagen.

Anschließend hörte ich mir Vorträge zum Thema „Mobile Commerce“ an. Mobile Commerce ist ein immer wichtiger werdendes Thema und immer mehr Kunden kaufen von unterwegs ein. Auffälligerweise sind es die iPhone User, die am meisten unterwegs online shoppen, aber auch Android User sind dabei stark vertreten. Aufgrund dieser Entwicklungen wird es für Unternehmen immer wichtiger auch einen Mobile Shop zu haben und somit auch neue Zielgruppen zu erreichen.

Das Ende der Konferenz war eine Keynote-Session zum Thema „Erfolgsfaktoren im E-Commerce – Was der Kunde wirklich will“. Dabei habe ich erfahren, dass zu den Erfolgsfaktoren im E-Commerce unter anderem der Versand einer Bestellbestätigung und die Verfügbarkeitsanzeige gehören.

Insgesamt war es ein sehr interessanter Tag für mich und ich bin froh, dass ich die Möglichkeit nutzen konnte am Kongress teilzunehmen. Und bin ich auch schon auf die nächste Theoriephase vorbereitet – dann habe ich nämlich Marketing als Fach und kann vielleicht mein Wissen aus den Vorträgen mit den Anderen teilen.

Konflikte – ein unvermeidbarer Teil des Alltags

Konflikte hat jeder. Egal ob Konflikte mit sich selbst, also Gewissenskonflikte, mit seinen Eltern, seinem Partner oder auf der Arbeit – sie treten immer wieder auf und lassen sich auf Dauer nicht vermeiden.

Anfang dieser Woche hatte ich die Möglichkeit im Rahmen eines Seminars mich mit dem Thema etwas auseinanderzusetzen. Nicht nur in Form von Theorie wurde dabei das Thema vermittelt, sondern gerade durch praktische Übungen die Auseinandersetzung mit Konflikt und Konfliktlösung gefördert. Leider (?!?) gibt es kein Patentrezept zur Lösung von Konflikten, aber eine Sache sollte man immer beachten: jeder Mensch reagiert anders auf bestimmte Aussagen und somit sind Missverständnisse vorprogrammiert. Es ist wichtig, dass man dem Anderen zuhört und sich dessen Meinung zur Thematik des Problems anhört. Das ist nicht nur ein Zeichen von Respekt, sondern auch die Chance Konflikte vielleicht schneller als gedacht aus der Welt zu schaffen.

Damit hängt auch das Wissen um die eigene Wirkung auf Andere zusammen. Deshalb haben wir am Ende der zwei Tage einen Test zur Selbst- und Fremdwahrnehmung gemacht. Bei mir hat die Selbst- und Fremdwahrnehmung weitestgehend übereingestimmt, aber manch Anderer hat die ein oder andere Überraschung erlebt und neue Dinge über sich erfahren.

Eine weitere wichtige Erkenntnis während des Seminars war, dass man weiter kommt, wenn man Zusammenarbeitet und nicht jeder für sich alleine. Außerdem können so Konflikte vermieden werden, weil durch die Möglichkeit des Rückfragens und der Hilfe durch Kollegen viele Probleme erst gar nicht auftreten.

Also Leute: Arbeitet zusammen und werdet euch eurer Wirkung auf den Rest der Welt bewusst! Dann kann es gut sein, dass ihr euch den ein oder anderen Konflikt spart. Ein Leben ohne Konflikte wird es leider nie geben… aber vielleicht ist das ja auch gut so