Kathryn Stockett: Gute Geister

Eigentlich habe ich erst den Film entdeckt bevor ich auf das Buch gestoßen bin. Gesehen habe ich den Film aber noch nicht, sonst hätte ich „Gute Geister“ von Kathryn Stockett wahrscheinlich nicht mal als Buch gekauft.

Die letzten zwei Tage habe ich damit verbracht knapp 600 Seiten regelrecht zu verschlingen. Das Buch ist aus der Sicht von drei Frauen geschrieben: Aibileen und Minny, beides Hausmädchen, und Skeeter, der Tochter eines Baumwollplantagen-Besitzers. Der Roman spielt im Jahre 1962 und es dreht sich um die damalige Rassenproblematik in den USA und insbesondere in Mississippi. Gemeinsam schaffen die drei Frauen eine Veränderung in ihrem Leben, mal besser, mal schlechter, aber es ist auf jeden Fall eine Veränderung. Es gibt Höhen und Tiefen, man kann mit den starken Persönlichkeiten, die dieses Buch bestimmen, mitfiebern.

Eigentlich bin ich ja kein Fan von aktueller Literatur, aber bei diesem Buch muss ich definitiv eine Ausnahme machen. 2009 erschienen wurde „Gute Geister“ bzw. im Originaltitel….  den Rest und neue Posts gibt’s ab jetzt hier: mrsminirobot.de

Kronkorken-Ohrringe

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Letztens habe ich ja aus Plektren Ohrringe gebastelt – und jetzt aus Kronkorken. Nachdem ich letztens Kronkoren mit wunderbaren Motiven (Der Hobbit) gefunden habe, musste ich diese einfach weiterverwenden. Also habe ich mit Hilfe einer dicken Nähnadel und eines Hammers Löcher in die Kronkorken geklopft und anschließend silbernen Draht durch die Löcher gezogen und zu Ringen geformt. Dann habe ich noch Ohrhänger daran befestigt und fertig waren die Ohrringe. 

Welche Kronkorken erkennt ihr? 

Weihnachtszeit in München

Es ist Samstag kurz vor Weihnachten. In der Stadt liegt viel Schnee, aber heute regnet es. Alles ist rutschig, matschig, grau. Aber das hält die Menschenmassen nicht ab sich ins Getümmel zu stürzen.

Ich bin mittendrin. Eigentlich wollte ich nur eben eine neue Hose kaufen gehen – aber letztendlich ist daraus ein kleines Abenteuer geworden. Auf dem Weg zu meinem liebsten Hosenhändler treffe ich auf eine Gruppe von Anonymous – stilecht mit Maske und dazu passend noch Nikolausmützen. Beim ersten Mal vorbeigehen hab ich einen Flyer in die Hand gedrückt bekommen und als ich das zweite Mal (Rückweg) vorbei lief und den Flyer mit den Worten „Den hab ich schon“ ablehnte, hat man mir Gummibärchen geschenkt – richtig freundliche Leute sind das 🙂

Beim Hosen-Kauf habe ich ein Handtuch geschenkt bekommen. Yupiee das erste Weihnachtsgeschenk 🙂 Danach bin ich weiter in die Stadt: erst auf den Mittelaltermarkt am Odeonsplatz. Der Markt ist wirklich zu empfehlen, wirklich schön gemacht und definitiv einen Besuch wert.

München zur Weihnachtszeit ist noch mehr überlaufen als sonst, es ist ein Gedränge in der ganzen Stadt. Das gefällt mir nicht so gut, aber dafür ist das Angebot und die Stimmung in der Stadt super. Außerdem gibt es Ecken, die nicht so voll sind.

Ein schöner Abschluss meines Tages in München war, dass sich ein Kerl gefreut hat, dass ich ihm mit Hilfe meines Smartphones den Weg zur TU erklärt habe. Am Ende hat er sich bestimmt fünf mal bei mir bedankt und mir einen schönen Abend gewünscht. Wenn man der Welt ein Lächeln schenkt, dann kriegt man es auch zurück… In diesem Sinne: Euch allen ein schönes Weihnachtswochenende!

Die Misere mit den Ärzten

„Waren Sie schon mal bei uns?“

„Nein.“

„Dann haben wir erst im Mai wieder freie Termine.“

 

Im Mai bin ich blind. Jedenfalls wenn ich danach gehe, wie sich meine Augen im Moment anfühlen. 

Seit Ewigkeiten war ich nicht mehr beim Arzt. Irgendwie ist es immer das Gleiche: Erst warte ich gefühlte Jahre im Wartezimmer, dann hört sich der Arzt 2 Minuten mein Problem an, „untersucht“ mich und stellt dann fest, dass er keine Ahnung hat. Aber eine Behandlungsmethode hat er trotzdem auf Lager. Deswegen habe ich es immer vor mir her geschoben zum Arzt zu gehen. Jetzt lässt es sich aber nicht mehr vor mir herschieben: meine Augen tun weh und ich brauche Hilfe. 

Arzttermin ausmachen ist aber nicht so einfach. „Vor Weihnachten haben wir nichts mehr. Morgen um 10 vor 2 könnten sie kommen.“ Das ich zur arbeitenden Bevölkerung gehöre scheint niemanden zu interessieren. Die nächste Praxis verweist mich unfreundlich auf freie Termine ab Mai, ein Arzt ist nur für Privatpatienten (was er aber nicht auf seiner Homepage erwähnt, jedenfalls nicht auffindbar). 

Selbst ist die Frau und ich hab mir erstmal Augentropfen besorgt. In der Apotheke um die Ecke meint der Verkäufer, dass ich zum Arzt gehen soll, wenn’s nicht besser wird. Und als ich ihm meine kläglichen Versuche einen Termin auszumachen schildere, meint er nur: „Es ist kurz vor Weihnachten. Da bekommen erstmal die einen Termin, die wirkliche Probleme haben.“ Na danke. 

Tschüß Stuttgart. Hallo München!

Gestern nahm meine Prüfungsphase ein jähes Ende. Nicht gewollt, nicht von mir verschuldet – sondern vom Dozenten. Leider hatte er uns vergessen und deshalb fiel die letzte Prüfung aus. Oder besser ausgedrückt: die Prüfung wurde verschoben. Zeitnah soll sie nachgeschrieben werden.

Da folgt schon das nächste Dilemma. Manche meiner Kommilitonen sind ab Montag im Ausland, andere ab Januar oder Februar für „a semester abroad“. Wie soll da ein für alle passender Termin gefunden werden?!? 

Auch ich packe meine Koffer und verlasse Stuttgart für die nächste Zeit. Mir fällt der Abschied schwer – ich habe hier viele Freunde gefunden und fühle mich dadurch sehr wohl und auch „daheim“. Jetzt wartet auf mich eine andere Großstadt – München, um genau zu sein. 

Irgendwie haben wir gestern noch das Ende der Prüfungsphase gefeiert und auch die ausgefallene Prüfung. Die Party habe ich um kurz vor 12 verlassen, weil meine Koffer noch nicht fertig gepackt waren und der Aufbruch naht. Schweren Herzens verlasse ich nun Stuttgart… und freue mich auf das Wiedersehen mit allen, die ich jetzt mindestens drei Monate nicht mehr sehen werde. Tschüß Stuttgart. Hallo München! 

Ein guter Artikel zu CleanIT… Wir sollten uns die Anonymität und Freiheit des Internets nicht nehmen lassen! Lest bitte den Artikel durch, informiert euch und helft mit Dinge wie diese zu verhindern!

openHPI – Lern was dazu!

Ab 03. September 2012 bietet das Hasso Plattner Institut sogenannte „Interaktive Online-Kurse zur Informationstechnologie“ an. Die Kurse sind kostenlos und man kann sogar am Ende ein Zertifikat bzw. eine Teilnahmebestätigung bekommen (das kommt darauf an, wie gut man war 😀 ).

Der erste stattfindende Kurs geht über das Thema „In-Memory Data Management“ und wird von Prof. Dr. Hasso Plattner angeboten. Um openHPI zu testen, habe ich mich in diesen Kurs eingeschrieben und werde euch am Ende berichten, welche Erfahrungen ich damit gemacht habe.

Was aber hat mich überzeugt, mich bei dem Kurs anzumelden?

Positiv ist auf jeden Fall, dass die Kurse frei von Kosten sind und man am Ende ein Zertifikat oder zumindest eine Teilnahmebestätigung bekommt. Durch kurze Videos – die übrigens aus Uni-Lehrveranstaltungen stammen – und weiterem Material kann sich jeder Teilnehmer die wichtigsten Themen erarbeiten und durch Übungsaufgaben anwenden sowie seine Fähigkeiten testen. In einer Abschlussprüfung kann man schließlich sein Wissen unter Beweis stellen.

Um nicht isoliert zu lernen bietet openHPI verschiedene Möglichkeiten sich mit anderen Teilnehmer abzusprechen. Auf der einen Seite geht es über eine online Plattform und auf der anderen Seite wird man zur Bildung von lokalen Lerngruppen motiviert.

Wer sich jetzt schon dafür interessiert und mitmachen möchte, kann sich hier weitergehend informieren und registrieren. Wer erst wissen möchte, wie das Ganze in der Realität abläuft, der sollte mal wieder vorbeischauen – denn ich halte euch auf jeden Fall über openHPI und meinen Eindruck darüber auf dem Laufenden!

Sommerakadamie 2012: Internationale Politik und Wirtschaft (HSS)

Letzte Woche bin ich an den schönen Tegernsee gefahren, genauer gesagt nach Wildbad Kreuth. Dem ein oder anderen mag dieser Ort aus den Medien bekannt sein. Von Sonntag bis Freitag wollte ich mich dort Themen rund um die internationale Politik und Wirtschaft widmen.

Da ich schon mehrere Seminare der Hanns-Seidel-Stiftung besucht habe, war ich mit dem allgemeinen Ablauf vertraut, kannte allerdings bis jetzt nur das Bildungszentrum Kloster Banz und das Konferenzzentrum in München. Umso gespannter war ich, endlich mal leibhaftig vor dem Bildungszentrum in Wildbad Kreuth zu stehen. Ich muss zugeben, die Fahrt hat sich gelohnt und ich wurde belohnt. Die Anreise beinhaltete eine kleine Anreise – es musste ein kleiner Berg erklommen werden um schließlich auf eine Ebene in den Bergen zu gelangen auf der Kurbad gelegen ist. Die Ecke ist auf jeden Fall einen Ausflug oder gar eine Reise wert!

Sonntag war Anreisetag und damit nicht mit großen Seminareinheiten belegt. Lediglich eine Kennenlernrunde am Abend und die Einführung in die Thematik standen auf dem Programm. Montag und Dienstag wurden interessanter und brachten interessante Vorträge mit sich. Es ging unter anderem über China, aktuelle Herausforderungen der Internationalen Politik, die Finanz- und Wirtschaftskrise, Globalisierung und die arabische Revolte.

Der Mittwoch brachte viel mit sich. Es stand ein Ausflug nach München auf dem Programm. Zunächst besuchten wir das Europäische Patentamt. Dort wurden wir herzlich empfangen und konnten viel mitnehmen. Sowohl die Vor- als auch die Nachteile von Patenten wurden uns deutlich und die Gründe der Unternehmen Patente anzumelden oder es eben gerade nicht zu tun klar.

Nach einem kurzen Zwischenstopp beim „Amerika Haus“, das uns mit einer unglaublichen Foto- und Comicausstellung beeindruckte, ging es weiter zur Vereinigung der bayrischen Wirtschaft. Dort wurde das Thema „Exportmacht Bayern – Chancen und Risiken der Globalisierung“ behandelt.

Danach ging es wieder zurück ins Bildungszentrum und um den Abend ausklingen zu lassen, sprangen ein paar Seminarteilnehmer abends noch in den Tegernsee.

Donnerstag wurde anhand eines Planspiels das Thema Global Governance veranschaulicht, was ein guter Ansatz war und Abwechslung zu dem sonst durch Vorträge und Diskussionen geprägten Seminaralltag brachte. Auch am Ende des Planspiels fiel es uns nicht leicht unsere Rollen abzulegen…

Freitag war leider schon wieder Abreisetag und eine Woche voller Highlights lag hinter mir. Wenn ich nächstes Jahr wieder Zeit habe, werde ich wieder an der Sommerakademie teilnehmen – denn ich konnte nicht nur viel Wissen mit nach Hause nehmen, sondern auch zahlreiche Kontakte und ein paar neue Freundschaften!

TeWiS

Hinter TeWiS steckt ein Projekt, das ich zusammen mit vier Kommilitonen gestartet habe. Wir produzieren regelmäßig Podcastfolgen und veröffentlichen diese unter anderem auf unserer Homepage

Gerade stehe ich kurz vor der Prüfungsphase, mein Tagesablauf besteht nur noch aus Lernen und Schlafen. Und Essen – manchmal. TeWiS ist im Moment noch ein benotetes Projekt – ab Dienstag ist es unser „Hobby“. Dann haben die drei Jungs und ich unsere Ergebnisse bis dahin abgegeben und machen nur noch aus Spaß weiter. Trotzdem bringt es Abwechslung – es macht Spaß nicht nur theoretisch zu arbeiten, sondern auch mal ein wirkliches Ergebnis zu haben. 

Heute ist die 0. Folge des Podcasts online gegangen und es soll auch noch die erste Folge folgen. Ich bin gespannt, wie der Podcast bei euch ankommt und würde mich freuen, wenn ihr mal reinhört! Es geht um das Duale Studium – die Art des Studierens, die auch ich gewählt habe. Es ist schade, dass sehr viele Leute noch keinerlei Ahnung haben, was das eigentlich genau ist und wir wollen diese Informationen kompakt liefern. 

Also klickt heute noch auf die Webseite zu Tewis – dem Podcast über das duale Studium und hinterlasst einen Kommentar, damit wir wissen, ob es euch gefällt! Viel Spaß beim reinhören!