Denkanstoß!?!

Da bist du aber die Ausnahme!

Das ist für ein Mädchen aber ungewöhnlich!

In letzter Zeit habe ich diese Aussagen immer wieder gehört. Leider – muss ich sagen. Wieso ist frau eine Ausnahme, wenn frau sich die Haare nicht färbt und wenn frau sich nicht schminkt? Wieso ist es so außergewöhnlich, wenn frau etwas Technisches studiert? Muss frau sich als weibliches Wesen für Klamotten und Schuhe interessieren?

Mir scheint es, als ist die Frauenwelt nur noch eine Barbiewelt. Klar, das ist bis zu einem gewissen Punkt in Ordnung und wahrscheinlich auch gut, aber ist der passende Nagellack wirklich immer das Wichtigste Gesprächsthema? Haben wir nicht viel größere Probleme auf der Welt und sollten uns mehr darum kümmern?

Neues Jahr, neue Erlebnisse

Viele setzen sich jedes Jahr „Gute Vorsätze“, die meistens über das Jahr hinweg wieder in Vergessenheit geraten. Das ist bei mir meist nicht anders. Deswegen hab ich mir dieses Jahr keine großen Gedanken über Vorsätze gemacht. Nur einen hab ich: Jeden Tag in einen Kalender zu schreiben, was mir an dem Tag schön war, mir Freude bereitet hat.

Die Idee kommt ursprünglich nicht von mir. Als ich vor einiger Zeit durch ein paar Geschäfte gebummelt bin, ist mir in einem Buchladen ein besonders dickes Buch aufgefallen. Es war so eine Art Kalender für die nächsten 10 Jahre, wobei eben eine Seite gezehntelt war. Für jedes Jahr eine Zeile. In der dem Buch beiliegenden Beschreibung stand, dass man eben jeden Tag aufschreiben soll, was schön war. Und am Ende hat man auf einer Seite eine Übersicht, was in den letzten 10 Jahren tolles an dem jeweiligen Tag passiert ist. Die Idee fand ich klasse, nur waren mir die 20€ für das Buch zu viel (Könnte unter anderem daran liegen, dass ich den Großteil meiner Bücher in einem modernen Antiquariat erwerbe und so nur sehr selten über 10€ für ein Buch ausgebe…). Folglich habe ich das Buch nicht gekauft.

Aber es ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Es hat mich einfach gereizt, auch so ein Buch anzulegen. Also habe ich mir einen günstigen Kalender für 2012 besorgt und selbst eine Unterteilung in den Kalender gemalt. Zwar ist mein Kalender nicht für die nächsten 10 Jahre ausgelegt, sondern „nur“ für die nächsten 6 Jahre, aber dafür habe ich die Möglichkeit meine eigene Kreativität einzubringen und noch vorhandene Leerseiten selbst zu gestalten. Jetzt muss ich nur noch „durchhalten“ und jeden Tag in den Kalender schreiben…

Jahresrückblick 2011

Anfang des Jahres habe ich mich einer Challenge gestellt: Der Reclam-Challenge. 12 Reclam-Hefte in 12 Monaten lesen – das sollte doch zu schaffen sein… Ich bin gescheitert. Aber das ist nicht weiter tragisch, denn mein Jahr 2011 war super! Hier ein kurzer Überblick:

2011 habe ich…

… meine Schulzeit erfolgreich mit dem Abitur abgeschlossen

… die wohl längsten Ferien meines Lebens gehabt (ca. 6 Monate am Stück)

… 37 Bücher gelesen

… London erkundet

…  2 neue „Heimatstädte“ dazugewonnen

… sehr viele neue Leute kennengelernt und dabei auch einige neue Freunde gefunden

… ein duales Studium begonnen

… und einiges mehr…

Wie war euer 2011?

Euch allen wünsche ich einen guten Rutsch! Bis 2012 😉

2010 – ein Jahr geht zu Ende

Ein kleiner Rückblick über mein Jahr 2010:

  • Musik: Dank meines Bruders habe ich 2010 die Band Disturbed entdeckt. Die Lieder der Band höre ich mittlerweile ständig – eindeutig meine neue Lieblingsband.
  • Bücher: Im Gegensatz zu 2009 habe ich dieses Jahr wenig gelesen. Von den 33 Büchern war mein Favorit  Irisches Tagebuch von Heinrich Böll.
  • Film: Besonders gefreut habe ich mich auf die Verfilmung meines Lieblingshörbuches Ghost. Der Film trägt den Titel Der Ghostwriter und hält sich weitestgehend an die Romanvorlage. Besser gefallen hat mir allerdings Coco Chanel.
  • Internet: „neu“ sind facebook und Blog (s. Mein virtuelles Leben)
  • persönliche Erlebnisse: 2010 habe ich nicht nur einen „alten Bekannten“ wieder getroffen. Gemeinsam mit der Irland-Reise sind die Treffen die Highlights meines Jahres!

Schnee en masse

Das Wetter am 24. Dezember hat sich dann doch noch umentschieden: Weiße Weihnachten. Etwas zu weiß für meinen Geschmack.

Am 24. hat mir das noch nicht so viel ausgemacht – ich musste nämlich nicht aus dem Haus. Am 25. sah es dann etwas anders aus. Es hatte die ganze Nacht geschneit und um überhaupt aus dem Haus zu kommen musste man sich den Weg freischaufeln. Mein Hund war regelrecht von den Schneemassen gefangen. Nachdem die Einfahrt vom Schnee befreit und der Hund gerettet waren, stellte sich die Frage aller Fragen: Auto fahren – ja oder nein? Der Schnee meinte es gut und blieb eine Weile „oben“, also ab auf die Straße. Geschwindigkeitsrekord auf der Autobahn: 100 km/h (ungefähr 2 sec.). Niedrigste Geschwindigkeit auf der Autobahn: 50 km/h (ungefähr 20 Minuten). Größte Hürde: sehr steiler Berg. Die Weihnachtsfeier war dafür schön und die Fahrt hatte sich gelohnt!

Hab ich ein Glück, dass ich die nächsten Tage nichts vorhabe! Es schneit nämlich immer noch. Zwar nicht mehr soviel und auch nicht ständig, aber immer wieder. Da bleib ich lieber daheim und schau aus dem Fenster. Getragen von der Hoffnung, dass der viele Schnee bald schmilzt 😉

Frohe Weihnachten!


Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage!

Bei einem Blick aus dem Fenster sehe ich leider nur schmelzenden Schnee und einen grauen, düsteren Himmel. Hoffentlich ist das bei euch anders und ihr genießt eine weiße Weihnacht 😉

Das 1. Türchen

Weihnachten naht. Dieses Jahr fehlt auch nichts bei der vorweihnachtlichen Stimmung. Schon seit Wochen stehen die Lebkuchen in den Regalen, Weihnachtsmusik schallt aus allen Ecken und Schnee gibt es zur Genüge.

Zum allerersten Mal habe ich keinen Adventskalender. Er würde mir nicht nur die verbleibenden Tage bis zum heiligen Fest anzeigen, sondern auch auf die nahende Facharbeitsabgabe aufmerksam machen. Die ist nämlich genau einen Tag vorher, am 23. Dezember. Im Gegensatz zu den vorherigen Abiturjahrgängen kann man dann aber in aller Ruhe die Weihnachtsferien genießen. Meine Hauptbeschäftigung wird lesen sein, denn dazu bin ich seit Wochen nicht mehr gekommen! Ich freue mich schon auf Werke von Kafka, Updike, James Joyce und Co.

Ein wunderbares Buch für kalte Wintertage ist z.B. Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli von Andrew Sean Greer. Die Geschichte handelt von einem Mann, der alt auf die Welt kommt und als Kind stirbt. Die Thematik haben bereits mehrere Autoren behandelt und auch Hollywood verwertete sie schon, trotzdem ist das Buch die Lektüre wert. In der Vorweihnachtszeit ist das Lesen sowieso besonders gemütlich – Plätzchen, Tee oder Glühwein, der Blick in die Winterlandschaft, …

Euch allen wünsche ich eine schöne, ruhige und behagliche Adventszeit!