Wenn man von Apple verapplet wird

Letztens war ich noch begeistert vom Service von Apple an der Genius Bar in Sindelfingen. Leider hat sich dieser Eindruck sich in Schall und Rauch aufgelöst.

Es begann damit, dass ich mein MacBook zur Reparatur abgegeben habe und trotz Termin 45 Minuten auf einen Mitarbeiter warten musste, der das Gerät angenommen hat. Andere Kunden wurden stattdessen gleich von mehreren Mitarbeitern betreut und es standen Verkäufer im Laden herum  – aber alle waren nicht befugt, das Gerät anzunehmen. Terminplanung war da wohl nicht so gut.

Als ich mein MBP nach den versprochenen 3-5 Tagen abgeholt habe, wurde ich zwar höflich aber nicht gerade freundlich behandelt. Man gab mir das MacBook – kein Wort zur Reparatur oder so – und lies mich zahlen. Meine Frage zu meinem iPad wurde schnell abgehandelt (und zwar nicht zufriedenstellend).

Jetzt musste ich leider auch noch feststellen, dass mein MacBook immer noch den Mangel aufweist, weshalb ich es überhaupt zur Reparatur gebracht hatte. Mich hatte schon stutzig gemacht, dass der linke Lüfter ausgetauscht wurde, obwohl die Geräusche von der rechten Seiten kamen, aber ich bin ja nicht der Profi. Die wohl auch nicht.

Ich musste 4 Mal beim Apple Store in Sindelfingen anrufen, um endlich einen Mitarbeiter ans Telefon zu bekommen. Zwei Mal wurde nach der Bandansage einfach aufgelegt. Meine Frage wurde leider nicht beantwortet, der Mitarbeiter hatte keine Ahnung (hat er selbst gesagt) und gemeint, ich solle einen Termin ausmachen und mit den Kollegen an der Genius Bar diskutieren. Er gab widersprüchliche Aussagen von sich und war offensichtlich froh, als er mich los hatte. So einfach wird man mich aber nicht los und ich habe in München angerufen. Da war alles kein Problem. Die Dame, die ich zunächst als Gesprächspartnerin hatte, gab gleich offen zu, dass sie das nicht weiß und hat mich an den entsprechenden Kollegen weiterverbunden.

Endlich bei Apple Care und einem kompetenten Mitarbeiter angelangt half man mir weiter. Nachdem ich gesagt habe, dass ich mit dem Apple Store in Sindelfingen leider nicht zufrieden bin, hat mir der freundliche Mitarbeiter geraten ich solle doch zu einem autorisierten Apple-Provider gehen. Zudem war er erstaunt, dass ich in einem Apple  Store war und man mir nicht helfen konnte. Der Mitarbeiter konnte mir genaue Daten und Fakten nennen und ich habe endlich alles Erfahren, was ich wissen wollte.

Danke an den Apple Store München für die Auskunft! Der Apple Store in Sindelfingen hingegen sollte nachbessern – guter Service geht definitiv anders.

Zwei an einem Tag: iPhone 5 + Apple Store Eröffnung in Sindelfingen

Ich war da. Eigentlich hasse ich Sätze, die mit Ich anfangen, doch in diesem Fall muss ich eine Ausnahme machen. Es war eines der besten Erlebnisse meines Lebens. Ich war dabei als Baden Württembergs erster Apple Store eröffnet wurde.

5.30h. Morgens. Mein Wekcer klingelt und voller Vorfreude quäle ich mich – äh springe ich voller Energie – aus dem Bett. Eigentlich ist es noch viel zu früh um aufzustehen und das Haus zu verlassen, aber bereits eine halbe Stunde später stehe ich in der Kälte und warte auf die U-Bahn, die mich Richtung Stadtmitte und zur S-Bahn nach Sindelfingen brinden soll. Um halb sieben erreiche ich „Stadtmitte“ und treffe dort Felix. Meinen Rucksack kann ich zum Glück bei ihm lassen und so kann ich mit wenig Gepäck Richtung Breuningerland aufbrechen. Felix ist natürlich auch mit dabei.

Gegen 7.30h kommen wir am Breuningerland in Sindelfingen an und müssen nur den deutlich erkennbaren Apple-Fans folgen (iPads, iPhones etc.). Wir betreten durch den Haupteingang das Gebäude – und vor uns befindet sich einen riesige Menschenmenge. Der Apple Store ist nicht zu sehen. Vielleicht ist er ja um die Ecke oder sogar in einem anderen Stockwerk. Das können wir von unserem Standpunkt aus nur erraten.

So viele Menschen vor mir… Nur: Wo ist der Laden?

Scheinbar stehen wir an einem sehr günstigen Platz, denn wir kommen relativ schnell vorwärts, während wir den ein oder anderen, den wir bereits im Bus gesehen hatten, irgendwann nur noch schwer in der Menge hinter uns ausmachen können. Als wir fast direkt vor der Absperrung stehen, die nicht nur von einem Security bewacht wird, ruft ein Apple Mitarbeiter (so einer im blauen T-Shirt) laut: „Wer will KEIN iPhone kaufen?“. Wir fühlten uns direkt angesprochen und von den wenigen Leuten, die auf diese Frage hin ihre Hand heben, wählt er vier aus. Unter anderem Felix und mich. Also durften wir unter der Absperrung durch und ich war endlich aus der Menschenmenge, die für mich langsam zur Bedrohung wurde, raus. Ein Blick zurück zeigte unglaublich viele Menschen, die noch warten mussten. Aber für uns kam der Store immer näher.

Die Security hat alle Hände voll zu tun

Die wartende Menge – die erste Hürde haben wir überwunden

Ein paar von den ausgewählten Leuten bekamen irgendwelche bunten Karten in die Hand. Wir hatten keine – aber darauf legen wir erstmal keinen Wert. Dann kommt ein weiterer Mitarbeiter und führt uns zur Rolltreppe. „Die mit den blauen Karten wollten ein iPhone – ihr stellt euch an dieser Schlange an und die mit den pinken Karten kommen mit mir mit. Die Kärtchen müsst ihr dann beim Security abgeben.“, verkündet ihr am Ende der Treppe. „Entschuldigung, wir haben keine Karten bekommen. Aber wir wurden von Ihrem Kollegen ausgewählt, dass wir zum Store dürfen.“ Der Apple-Typ schaut uns verwirrt an. Dann greift er zu seinem Funkgerät und fragt bei seinem Kollegen nach. Wir haben Angst, dass wir weggeschickt werden. Doch es geht alles gut und wir dürfen auch ohne Karten weiter. Der Security weißt uns den Weg. Neben uns befindet sich eine weitere Schlange wartender Menschen – Menschen, die sich ein iPhone 5 kaufen möchten. Und wir laufen daran vorbei und stehen plötzlich direkt vor dem Apple Store. Irgendwie war ich zuvor der Meinung, ich müsste jetzt auch noch eine Weile anstehen – umso größer war also meine Überraschung.

Endlich: der Apple Store

Und dann war ich drin. Nein, bei so einer Eröffnung läuft man nicht einfach in den Laden. Man geht immer zu zweit durch ein Spalier von Mitarbeitern des Stores, wird bejubelt, Highfives hier und da, wird fotografiert und gefilmt. Und man bekommt ein T-Shirt. Ein wundervolles Gefühl! Man wird gefeiert, weil man einen Laden betritt! Felix und ich laufen in den Laden, schauen uns um, machen Fotos und plötzlich hören wir eine Stimme hinter uns: „Halt Stopp“. Erst dachte ich, es wäre schon wieder etwas schief gelaufen, aber es ist nur ein freundlicher Mitarbeiter, der wissen will ob wir Hilfe brauchen oder so. Wir lehnen dankend ab, immerhin kennen wir uns mit Apple Stores schon aus, aber seinen Hinweis, wo das neue iPhone zu finden ist, nehmen wir natürlich dankend an. Also schauen wir das neue iDevice an, drehen eine Runde durch den Laden und dann machen wir uns wieder auf den Weg Richtung Innenstadt. Immerhin haben wir um 9.15h Vorlesung, aber durch unseren kleinen Ausflug in das Stuttgarter Umland verpassen wir leider die erste halbe Stunde. Und nun – nach Vorlesungsende – bin ich mit meinem Rucksack, meinem Apple-Store-Eröffnungs-T-Shirt und meinem auf iOs 6 geupdateten iPad in Richtung Heimat unterwegs.

Das iPhone 5 und Robi

Impressionen vom Store

Das Begrüßungskomitee

Größenvergleich alt (schwarz) gegen neu (weiß) …

Der Store von Innen

Die Genius-Bar. Man beachte die aufgebahrten iPhones

Ich war also dabei – bei der Apple Store Eröffnung in Sindelfingen! Und das T-Shirt wird mich immer daran erinnern…

VCFe 13.0 – Vintage Computer Festival 2012

Es hört sich schon vom Titel her nach einem Nerd-Treffen an. Und es ist irgendwie auch eins. Aber ein super phänomenales!

Dank Twitter hab ich von diesem Festival erfahren und war sofort begeistert. Da keiner mitwollte bzw. -konnte, bin ich kurzerhand alleine hingefahren (ohne mir große Gedanken zu machen).

Zum Glück habe ich die Halle schnell gefunden, da es weder weit von der S-Bahn-Haltestelle noch zu versteckt war. Okay, die Schilder habe ich übersehen, aber die zwei Kerle vor mir nicht 😀

Als ich die Halle betreten hatte ist mir aufgefallen, dass es wohl nicht so ganz die frauentypische Beschäftigung am Wochenende ist auf ein Vintage Computer Festival zu gehen. Das war mir aber irgendwie egal und so fing ich an mir einen Überblick zu verschaffen, was es denn so alles zu sehen gab. Damit ihr auch etwas davon habt, hier eine kleine Auswahl:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wie ihr sehen könnt, war der Roboter auch dabei 🙂

Es war super, wie viele verschiedene Computer man nicht nur anschauen sondern auch anfassen konnte (man die Funktionalität der einzelnen Ausstellungsstücke durchaus auf die Probe stellen durfte). Besonders aufgefallen bei der Ausstellung sind mir zum einen die vielen alten Apple-Computer, der Next – Computer, die Ausstellung zu Hewlett-Packard und die Geräte von Robotron. Die Aussteller waren immer gerne dazu bereit einem ihre Geräte und deren Funktionsweise zu erklären und so habe ich einiges neues dazugelernt.

Richtig viel Spaß gemacht hat auch das Real Life Pong. Dazu gibt es sogar ein Video:

Auf alle Fälle kann ich euch empfehlen nächstes Jahr mal beim VCFe (27. – 28. April 2013) vorbeizuschauen. Weitere Infos gibt’s hier: VCFe

Mein virtuelles Leben

An meinen ersten eigenen Computer kann ich mich noch gut erinnern. Es war ein Notebook, dass ich in der 7. Klasse bekam. Schulbedingt war Windows das Betriebssystem. Zuvor hatte ich keinerlei Erfahrung mit diesem Microsoft-Produkt gemacht, da wir daheim einen iMac G3 als Familiencomputer hatten.

Es hat nicht lange gedauert und ich benutzte, wie der Großteil meiner Schulfreunde, den Instant Messenger iCQ. Kurz darauf hatte ich Skype und als die VZ-Netzwerke aufkamen, wurde ich auch dort Mitglied.

Einige Jahre – und soziale Netzwerke – später hat sich mein Nutzungsverhalten etwas geändert:

  • iCQ und Skype sind geblieben;
  • SVZ musste für facebook Platz machen;
  • Twitter und ein Blog sind dazu gekommen.

Gestern habe ich versucht herauszufinden seit wann ich was nutze. Ich bin zu folgenden Ergebnissen gekommen:

Twitter nutze ich schon seit über einem Jahr. Es ist Teil meines Alltags geworden. Immer wenn die Seite „Twitter is over capacity“ erscheint aktualisiere ich die Seite solange bis die neusten Tweets wieder erscheinen. Aus Mangel eines iPhones ö.ä. betreibe ich das (glücklicherweise) nur daheim. Auf twitter möchte (und kann?!?) ich definitiv nicht mehr verzichten!

Gegenüber facebook war ich lange skeptisch. Letztendlich überredete mich ein Freund dem Netzwerk beizutreten und ich habe es nicht bereut. Seit Anfang dieses Jahres bin ich regelmäßig in facebook online und mein VZ-Account ist dabei in Vergessenheit geraten. Irgendwann habe ich diesen dann gelöscht. Er war unnötig und überflüssig geworden.

Meine neuste Errungenschaft im Internet ist definitiv dieser Blog. Da bin ich selbst noch gespannt, wie sich das weiterentwickelt – aber das könnt  ihr ja alle verfolgen!

P.S. Das Windows-Notebook hab ich schon lange nicht mehr – ein MacBook hat es ersetzt!

Kundenservice ist nicht gleich Kundenservice

Jede Firma möchte so viele Artikel wie möglich verkaufen. Leider will aber nicht jede Firma ihren Kunden so schnell wie möglich helfen, sollte ein Mangel am Produkt auftreten.

Negativ aufgefallen sind mir bisher besonders Computerhersteller. Die versprochene Reparaturdauer von 2 Wochen wurde nur selten eingehalten. Eine Nachfrage nach dem Status war nur möglich, wenn man ewig am Telefon ausharrte bis man endlich einen Kundenberater ans Telefon bekam. Das Lied oder den Text der Warteschleife, dem man eine gefühlte Ewigkeit zuhören musste, kann man letztendlich fast auswendig.

Einmal ist es mir sogar passiert, dass mein Gerät nicht mehr auffindbar war. Erst auf mehrmalige Nachfrage wurde es wieder gefunden. Zu oft wird auch nach nicht vorhanden Nummern von fehlenden Artikel gefragt, z.B. für Kleinteile eines Bastelsets.

Aber es gibt auch positive Beispiele für Kundenservice. Einige Verlage schicken ohne zu Zögern Ersatz, sollte ein Buch Mängel irgendeiner Art aufweisen. Oder bei Apple – dort wird das defekte Gerät nicht irgendwohin geschickt und ist vollkommen aus den Augen des Eigentümers, sondern man bringt es zu einem Händler. Man weiß also genau, wer das Gerät hat und wo es sich befindet. Um nach dem Fortschritt der Reparatur zu fragen, muss man keine Warteschleifen ertragen und man hat zudem noch die Möglichkeit sich direkt im Geschäft zu informieren.

Schön wäre es, wenn alle Unternehmen einen Kundenservice bieten würden, der den Kunden eine einfache und schnelle Reklamation möglich macht!