Studium: Das zweite Semester – eine kleine Zwischenbilanz

Irgendwie mag ich mein Informatik-Studium. Auch wenn ich ab und an am verzweifeln bin, weil ich nicht weiß, wie ich eine Aufgabe schaffen soll, fühle ich mich insgesamt richtig wohl dabei.

Mittlerweile habe ich das erste Semester erfolgreich hinter mich gebracht und stecke mitten in meiner zweiten Theoriephase. Ich habe dazu gelernt und fasse schon seit Beginn der Vorlesungen den Stoff zusammen, so dass ich am Ende nicht in Zeitnot komme. Allerdings sind in diesem Semester auch zwischendurch mehr Aufgaben zu erledigen. Im Moment liegt ein Berg Aufgaben vor mir und ich versuche langsam alles abzuarbeiten. Das kostet zwar viel Zeit und meine Freizeit ist stark begrenzt, aber es macht auch Spaß.

Die Studienfächer im zweiten Semester sind teilweise gleich geblieben – Mathematik, Projektmanagement, Programmieren und Intercultural Communication blieben mir erhalten – und teilweise neu, wie  Algorithmen & Datenstrukturen, Marketing oder Digitaltechnik. In Projektmanagement ist dieses Semester ein Projekt zu planen und durchzuführen, was in Kleingruppen gemacht wird. Drei meiner Kommilitonen und ich entwickeln und produzieren zusammen einen Podcast. Sobald wir die Webseite online haben bzw. die ersten Folgen online stehen, werde ich euch natürlich darüber informieren! Ich bin schon gespannt, wie unser Projekt bei unserer Zielgruppe ankommt und wir damit unser Ziel erreichen – aber da heißt es wohl noch abwarten.

So, das als kleinen Zwischenbericht von mir. Wenn ich mal wieder etwas mehr Zeit habe, gibt es einiges Neues. Mittlerweile hat sich schon das ein oder andere angesammelt, von dem ich euch noch berichten möchte! Also seid gespannt und schaut mal wieder vorbei 😉

 

Eine Informatikstudentin auf Abwegen

30. April. Die Sonne lacht und so lasse ich mich nach draußen locken. Nur: Was fange ich mit dem Rest des Tages an? Kurzerhand rufe ich eine Freundin an und so stolpere ich aus dem Büro in den Hörsaal. Aber nichts technisches oder gar Informatik erwartet mich als Vorlesungsthema – nein, ich sitze in „Geschichte der Philosophie“. Dank des schlechten Wetters ist der Hörsaal natürlich bis zum überquellen voll (nicht).

Zugegebenermaßen habe ich 90%  der Vorlesung nicht so ganz verstanden. Nur Aristoteles, Wien und Bamberg waren mir ein Begriff. Diese ganzen Philosophen sind Meister der Schachtelsätze. Wieso die nicht gleich alles in einen Satz gepackt haben verstehe ich wiederum auch nicht – das hätte auch keinen Unterschied mehr gemacht und sie hätten sich zudem noch zwei Punkte gespart.

Gut, dass ich das ich nicht Philosophie studiere – das Fach finde ich zwar an sich interessant, aber ohne den Lateinunterricht der letzten 8 Jahre ist man wohl aufgeschmissen.

Ein bisschen kann aber sogar ich aus der Vorlesung mitnehmen… auch wenn das wohl nicht die vom Professor gewünschten Erkenntnisse waren… So hat der nette Vortragende vorne am Pult seinen Studenten unter anderem vermittelt, dass es nicht nur eine Variante gibt Geschichte zu vermitteln. Das war jetzt wohl das Sinnvollste, was ich mir gemerkt habe. Meine restlichen „Lernerfolge“ beschränken sich darauf, dass wohl Statuen aus der klassischen Antike bewirken, dass „man sich wie im Schwimmbad fühlt“ oder sich bei den philosophischen Ergüssen des ein oder Anderen sich die Frage stellt: „War es eine Frau, eine Vision oder hatte er einfach Fieber?“ Also das, was er gesehen hat, ist gemeint.

Für mich ist das philosophische Fach wohl nicht das Richtige. Es ist an sich schon interessant, aber für sowas bin ich dann wohl zu zappelig. Und ich finde leider auch immer wieder Dinge, die ich sehr sehr sehr unlogisch finde (weshalb ich sie auch nicht lernen möchte). Ob die Philosophen alle von ihren eignen Thesen überzeugt waren? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen…

Auch das Universitätsstudium wäre wohl nichts für mich. Es ist alles so unpersönlich und ich nenne es mal anstrengend. Knapp zwei Stunden nur zuhören und mitschreiben ist nichts für mich. Deswegen habe ich wohl auch diesen Post während der Vorlesung verfasst…

Lagebericht Studium

Mittlerweile studiere ich schon eine ganze Weile. Das erste Semester nähert sich auch langsam dem Ende. In 3 Wochen schreibe ich meine Prüfungen und hoffentlich geht dabei alles gut.

Was am Anfang noch eher wie ein Spaziergang wirkte, ist mittlerweile ganz schön anstrengend geworden – wie eine Bergwanderung. Aber es ist eine schöne Wanderung. In der Zwischenzeit hat nicht nur der Lernstress begonnen, sondern ich habe bereits den ersten Teil eines assignments abgeben müssen. Nie hätte ich gedacht, dass ich innerhalb von so kurzer Zeit so viel lernen würde – zu meinen Vorlesungen gehören nicht nur Grundlagen der Informatik, Programmieren und Web Engineering, sondern auch BWL, Projektmanagement und Intercultural Communication. Dadurch ist mein Studium sehr vielseitig und es wird nie langweilig.

Allerdings muss ich mich jetzt wirklich reinhängen. Vier Prüfungen innerhalb einer Woche wird bestimmt nicht leicht und immerhin will ich das bestmögliche Ergebnis erreichen.

Damit der Spaß trotzdem nicht zu kurz kommt, habe ich ein kleines Projekt begonnen: Regelmäßig stelle ich Bilder vom Roboter auf Reisen online. Also wenn ihr Lust habt, schaut euch an wo der Kleine schon überall war und was er erlebt hat!