2010 – ein Jahr geht zu Ende

Ein kleiner Rückblick über mein Jahr 2010:

  • Musik: Dank meines Bruders habe ich 2010 die Band Disturbed entdeckt. Die Lieder der Band höre ich mittlerweile ständig – eindeutig meine neue Lieblingsband.
  • Bücher: Im Gegensatz zu 2009 habe ich dieses Jahr wenig gelesen. Von den 33 Büchern war mein Favorit  Irisches Tagebuch von Heinrich Böll.
  • Film: Besonders gefreut habe ich mich auf die Verfilmung meines Lieblingshörbuches Ghost. Der Film trägt den Titel Der Ghostwriter und hält sich weitestgehend an die Romanvorlage. Besser gefallen hat mir allerdings Coco Chanel.
  • Internet: „neu“ sind facebook und Blog (s. Mein virtuelles Leben)
  • persönliche Erlebnisse: 2010 habe ich nicht nur einen „alten Bekannten“ wieder getroffen. Gemeinsam mit der Irland-Reise sind die Treffen die Highlights meines Jahres!

En France…

Die Reise nach Irland, die ich letztens geschildert habe, endete mit einer Übernachtung in Frankreich. In Rouen sollten wir eine Nacht bleiben und uns außerdem am nächsten Morgen eine Kathedrale anschauen. Franzosen habe ich allerdings schon vor dem Betreten des Festlandes getroffen. Auf der Fähre von Wexford nach Cherbourg trafen wir eine Gruppe Franzosen, die wetterbedingt nicht wie geplant mit dem Flugzeug reisen konnte. Wir kamen ziemlich schnell mit den Franzosen ins Gespräch – obwohl wir Französisch sprechen konnten zogen es die Franzosen vor Englisch mit uns zu reden. Der Abend war unterhaltsam – auch wenn sich der ein oder andere das Ende des Abends anders vorgestellt hatte…

In Frankreich angekommen – genau genommen in Rouen – war es schon später am Abend und wir mussten uns noch auf die Suche nach Essen machen. Zum Glück hatten noch ein paar einzelne Dönerbuden offen und wir entschieden uns für Panini.  Die Auswahl war nicht groß (Dönerfleisch oder Käse), aber dafür das Essen sehr lecker.

Wie überall auf der Welt gibt es auch in Frankreich diese eine riesige und jedem bekannte Fastfoodkette. Das Angebot variiert minimal von Land zu Land. In Frankreich gab es dort sogar Mousse au chocolat. Die war unglaublich lecker – obwohl die Preise dort relativ teuer waren – und ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Einen etwas unschönen Zwischenfall gab es dann leider auch noch. Ein paar Franzosen, die schon etwas tiefer ins Glas geschaut hatten, wollten uns in ihre Bar „locken“ und als wir ablehnten wurden sie aggressiv. Der Abschluss des Tages war also leider nicht ganz so schön…

Der Eindruck, den ich von Rouen gewonnen habe, hat bei mir bewirkt, dass ich unbedingt noch einmal länger in Frankreich Urlaub machen und das Land näher erkunden möchte!

Éire

 

Da kommt man nichts ahnend in den Englischunterricht und wird plötzlich an eine wunderbare Reise erinnert.

Aber erst zur Vorgeschichte des Ganzen. Wir lesen zur Zeit Educating Rita. Parallel schauen wir uns die Verfilmung an. Vielleicht hat von euch schon jemand den Film gesehen… auf jeden Fall spielt dieser in Irland! Um genau zu sein studiert die Hauptfigur Rita am Trinity College Dublin.

Im Frühjahr dieses Jahres nahm ich an einer Rundreise durch Irland teil, die mich u.a. nach Dublin führte. Dort konnte ich das Book of Kells bewundern, eine Whiskey-Destillerie besichtigen und natürlich habe ich mir das GUINNESS STOREHOUSE nicht entgehen lassen! Der Ausblick auf Dublin war atemberaubend! Auch das Nachtleben in der Großstadt war ungewöhnlich. Je knapper, desto besser schien der Grundsatz der Damen bei der Wahl der Kleidung gewesen zu sein. Und was die Schuhe betraf, kann man das knapper einfach durch höher ersetzen.

Friedhöfe, verfallene Klöster, Kirchen, Burgen usw. waren ständig zu besichtigen. Als Kontrast zum Grau der Steine bot sich das satte Grün der Insel. Das konnte man auch gut „mitnehmen“ – Kleeblätter, Kobolde und noch mehr grüne Mitbringsel wurden in den vielen Souvenirläden dargeboten. Nachdem der Aufenthalt in Dublin beendet war, konnte ich mein Zimmer in Galway beziehen. Dort gab es genau die gleichen grünen Souvenirs wie in Dublin, aber die Stadt bot ganz andere Reize. Im Gegensatz zu Dublin ist Galway winzig. Man fühlt sich auf Anhieb wohl und heimisch. Die Pubs wirken einladend, überall dringt irische Musik hervor. In Galway habe ich auch meinen Teevorrat erweitert und eine neue Lieblingssorte entdeckt. Leider sind viele der leckeren Tees in Deutschland nicht oder nur schwer erhältlich!

Ein weiterer Stop in Irland war Cork. Etwas abgelegen lag die Jugendherberge, aber trotzdem schaffte man es zu Fuß in die Innenstadt. Da ein Teil unserer Gruppe unbedingt noch shoppen gehen wollte (irgendwo gab es billige Kleidung…), teilten wir uns in zwei Gruppen. Mit zwei Freunden erkundete ich die Stadt. Es gab einen kleinen Park, der mit Sitzgelegenheiten rund um einen Springbrunnen zum Verweilen einlud. Nur ein paar Schritte weiter war ein Pub, in den wir uns begaben nachdem es draußen zu kühl wurde. Das war auch unsere letzte Chance noch einmal die Atmosphäre eines Pubs zu genießen, denn schon am nächsten Tag ging es wieder auf die Fähre Richtung Heimat bzw. zunächst Richtung Frankreich. Über meine Erlebnisse mit den Franzosen berichte ich vielleicht ein anderes Mal….