Ein Robo auf Reisen: London (3)


Am Sonntag Morgen machten wir zunächst eine Stadtrundfahrt. Dabei sahen und erfuhren wir viele interessante Dinge: ein Denkmal für den ersten Mann, der von einer Eisenbahn überfahren worden ist; Raben, die von Polizeihunden gebissen werden (hoffentlich tun sie dem Hund nichts an); Militärbegräbnisse für die Raben im Tower…

Danach wurde die Reise aber erst richtig spannend! Schaut euch mal an, wen ich alles getroffen habe:

Natürlich konnte ich nicht den ganzen Tag opfern, um mich mit diesen und weiteren Persönlichkeiten der Weltgeschichte zu unterhalten… Nach einem kurzen Abstecher in die Geschichte Londons ging es weiter – noch einmal Richtung China Town. Dort haben wir in einem kleinen chinesischen Restaurant (ohne Fleisch im Schaufenster…) zu Mittag gegessen. Es war schon relativ spät am Nachmittag und so nutzten wir die restliche Zeit für einen kleinen Einkaufsbummel. Schließlich sind wir in einem Buchladen gelandet (Waterstones) und danach in einem Café.
Der Tag neigte sich seinem Ende zu und wir machten uns auf den Weg zum Bus, der uns Richtung Heimat bringen sollte! Kurz genossen wir noch die Aussicht auf das Ufer der Themse bei Nacht:
und dann hieß es auch schon: Bye bye London!

Ein Robo auf Reisen: London (2)

Nach dem bereits erwähnten wundervollen Essen wollte meine Mitbewohnerin noch schnell etwas Geld an einem Bankautomaten abheben. Als der erste Versuch aus nicht ersichtlichen Gründen fehlschlug, hatte ich schon Angst, dass diese Parkbank mein Bett sein würde:

Aber es wendete sich alles zum Guten und ich musste nicht im Freien übernachten!

Wir befanden uns bereits mitten in China Town und begaben uns sogleich auf eine Erkundungstour inklusive kleinem Einkaufsbummel… Harrods ließen wir uns natürlich auch nicht entgehen! Als uns langsam die Füße wehtaten fuhren wir zurück ins Hotel, bezogen nun endlich unsere Zimmer und gingen danach Mengen an Tee einkaufen (u.a. meinen absoluten Lieblingstee: Orange, Mango & Cinnamon von Twinings)!

Anschließend setzten wir die Erkundungstour durch Stadt fort. Zum Abendessen landeten wir in einer Fastfood-Kette. Es ging weiter – der Picadilly Circus bei Nacht ist einfach traumhaft! Die Leuchtreklamen beleuchten den Platz und am Samstag Abend sorgte ein einzelner Musiker für die passende Stimmung. Weil die ganze Stadt Nachts noch schöner ist als am Tag, schauten wir uns noch einmal Big Ben und Co an, um den Abend mit einem Besuch im Hard Rock Café zu beenden. Überraschenderweise war dort auch ein „Museumsbesuch“ möglich. Gitarren von David Bowie und Kollegen waren ausgestellt und boten einen kleinen Einblick in die Welt der Musik!

Schließlich fielen wir alle müde in unsere Betten, um am nächsten Tag wieder fit zu sein!

Im nächsten Teil meines Reiseberichts erfahrt ihr, was ich an meinem zweiten und gleichzeitig letzten Tag in London erlebt habe und wen ich dabei alles getroffen habe!

 

Ein Robo auf Reisen: London (1)

Am späten Nachmittag sollte es losgehen. 17.30h wurden die Motoren des Busses angelassen und wir setzten uns in Bewegung. Für mich war die Fahrt eine ziemlich wackelige Angelegenheit:

Die Fahrt war lang – die Nacht dafür umso kürzer (als Roboter braucht man ja glücklicherweise nicht so viel Schlaf…). Jede Minute stieg die Vorfreude und als wir endlich Calais erreichten konnte ich zum Glück die Passkontrolle umgehen – man hatte mich übersehen.

Die Fähre fuhr sehr früh am Morgen und obwohl es verboten war, blieb ich im Bus. Meine Reisekollegen – inklusive meiner Mitbewohnerin – gingen auf die oberen Decks. Leider verpasste ich den wunderbaren Blick auf die beleuchteten Häfen von Calais und von Dover bei Nacht. Nach etwas über einer Stunde erreichten wir schließlich die Insel. Unser erster Halt war eine Raststätte bei der wir ausgiebig frühstückten. Obwohl ein „full English Breakfast“ im Angebot war, entschied ich mich für Cornflakes. Dazu gab es eine Tasse „Earl Grey“ mit Milch und Zucker – mmh war das lecker!

Nach dem ausgiebigen Frühstück ging es weiter – London war nur noch ca. 1h Fahrt entfernt. Zwischen 8 und 9 Uhr erreichten wir die Metropole. Das Hotel war leider nicht so einfach zu finden, wie erhofft. Zum Glück war die Baustelle, die wir schließlich zu sehen bekamen, nur vor der Tür:

Unsere Zimmer konnten wir aufgrund der Tageszeit noch nicht beziehen. Die Koffer durften aber abgestellt werden und dann ging die Entdeckungsreise los!

Mit der U-Bahn fuhren wir zunächst Richtung Westminster. Das House of Parliament und Big Ben wollten bestaunt werden. 

Danach ging es weiter zu den Horseguards, dem Buckingham Palace (dort fand just in dem Moment als wir vorbei liefen der Wachwechsel statt), Trafalgar Square und gegen Mittag erreichten wir dann Picadilly Circus. Wir hatten alle einen gewaltigen Hunger und suchten nach einem passenden Restaurant. Rund um uns herum waren nur Restaurants über unserem Preisniveau – 16 Pfund für eine Portion fish and chips ist doch etwas viel. Zufällig sprach uns aber ein junger Mann an, der uns einen Flyer in die Hand drückte. Wir landeten in einem kleinen Lokal, das gerade 4 oder 5 Tische hatte. 2 Gänge für 6.90 – „The Cellar Bistro“ ist wahrlich super! Nach dem leckeren Essen erwarteten uns in London noch viele Sehenswürdigkeiten – davon berichte ich euch morgen 😉