Rise against <3

Freitag, der 02. März 2012. Nach einer (hoffentlich) erfolgreich geschriebenen BWL-Prüfung begebe ich mich zurück ins Studentenwohnheim, werfe schnell die wichtigsten Sachen in einen Koffer und verlasse dann fluchtartig – aber ohne Koffer – mein Zimmer.

Nein, da ist nichts schief gelaufen. Auch wenn ich den Nachmittag über total müde war, hatte sich das Abends schlagartig gelegt. Immerhin wartete eine für mich neue Erfahrung auf mich – mein erstes Konzert. Schon Anfang Januar hatte ich die Karte gekauft und mich seitdem gefreut, den letzten Abend in Stuttgart zusammen mit meinem Kommilitonen beim Konzert von Rise against zu genießen. Es hat sich gelohnt! Für mich war es eine unglaubliche Erfahrung, ich hatte einen wunderbaren Abend und will unbedingt wieder auf ein Konzert!

Obwohl wir nicht gleich zu Beginn des Einlasses an der Halle waren, kamen wir noch in den vorderen Bereich der Stehplätze. Leider waren die Vorbands nicht unbedingt nach meinem Geschmack (Architects und Touché Amoré), dafür war Rise against umso besser! An dem Abend spielten sie nicht nur Lieder aus ihrem neusten Album Endgame, sondern auch Lieder aus den anderen fünf Alben (die ich teilweise noch gar nicht kannte). Immer wenn ich jetzt die Lieder, die an dem Abend gespielt wurden, höre, erinnere ich mich zurück und hoffe auf eine baldige Wiederholung!

Studium, oh Studium

Also eigentlich habe ich im Moment gar keine Zeit. Schon absolut gar nicht zum Bloggen. Und ehrlich gesagt drücke ich mich gerade etwas vorm Lernen – da erzähle ich doch irgendwie der Menschheit lieber von meinem Leben.

Letztens habe ich von der ACTA Demonstration in Stuttgart berichtet. Am Wochenende ist wieder eine und ich würde liebend gerne teilnehmen. Nur geht das nicht – nächste Woche schreibe ich vier Prüfungen. Mein erstes Theoriesemester ist nämlich fast vorbei und jetzt bin ich an der Reihe: mein Können muss unter Beweis gestellt werden (hoffentlich stellt sich am Ende nicht heraus, dass es eher ein Nicht-Können war…).

Mit meiner Studienwahl bin ich vollkommen zufrieden. Die Kurse interessieren mich alle – die ein oder andere Vorlesung zwar weniger als die anderen, aber oft wird das dann durch gute Dozenten ausgeglichen, so dass auch diese Vor- und Nachmittage erträglich waren. Es ist seltsam, sich jetzt von den ganzen Dozenten zu verabschieden. In mir kommt das Gefühl auf, dass ich in der Schule immer vor den Ferien hatte. Nur habe ich jetzt nicht frei, ab übernächster Woche muss ich wieder Arbeiten und „nebenbei“ (d.h. am Wochenende) noch das ein oder andere für die Hochschule erledigen. Das duale Studium ist zwar eine relativ zeitintensive Sache, aber trotzdem kann ich mich bis jetzt nicht über einen Mangel an Freizeit beklagen.

Am 2.3. schreibe ich die letzte Prüfung (BWL) und zur Belohnung gehe ich abends auf ein Konzert von Rise against. Begleiten wird mich ein Kommilitone – und das obwohl er bei der Konkurrenz arbeitet :D. Das wird hoffentlich ein super Abschluss einer genialen Theoriephase! Mit einem lachenden und einem weinenden Auge werde ich Samstag in einer Woche die Stadt verlassen, um an meinen Arbeitsort umzuziehen: auf der einen Seite freue ich mich in mein Heimatbundesland zurückzukommen und dort einige „alte“ Bekannte und Freunde zu treffen, aber auf der anderen Seite werde ich die ganzen Leute, die ich her kenne bzw. kennengelernt habe vermissen – aber es gibt spätestens 8 Wochen später ein Wiedersehen.