VCFe 13.0 – Vintage Computer Festival 2012

Es hört sich schon vom Titel her nach einem Nerd-Treffen an. Und es ist irgendwie auch eins. Aber ein super phänomenales!

Dank Twitter hab ich von diesem Festival erfahren und war sofort begeistert. Da keiner mitwollte bzw. -konnte, bin ich kurzerhand alleine hingefahren (ohne mir große Gedanken zu machen).

Zum Glück habe ich die Halle schnell gefunden, da es weder weit von der S-Bahn-Haltestelle noch zu versteckt war. Okay, die Schilder habe ich übersehen, aber die zwei Kerle vor mir nicht 😀

Als ich die Halle betreten hatte ist mir aufgefallen, dass es wohl nicht so ganz die frauentypische Beschäftigung am Wochenende ist auf ein Vintage Computer Festival zu gehen. Das war mir aber irgendwie egal und so fing ich an mir einen Überblick zu verschaffen, was es denn so alles zu sehen gab. Damit ihr auch etwas davon habt, hier eine kleine Auswahl:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wie ihr sehen könnt, war der Roboter auch dabei 🙂

Es war super, wie viele verschiedene Computer man nicht nur anschauen sondern auch anfassen konnte (man die Funktionalität der einzelnen Ausstellungsstücke durchaus auf die Probe stellen durfte). Besonders aufgefallen bei der Ausstellung sind mir zum einen die vielen alten Apple-Computer, der Next – Computer, die Ausstellung zu Hewlett-Packard und die Geräte von Robotron. Die Aussteller waren immer gerne dazu bereit einem ihre Geräte und deren Funktionsweise zu erklären und so habe ich einiges neues dazugelernt.

Richtig viel Spaß gemacht hat auch das Real Life Pong. Dazu gibt es sogar ein Video:

Auf alle Fälle kann ich euch empfehlen nächstes Jahr mal beim VCFe (27. – 28. April 2013) vorbeizuschauen. Weitere Infos gibt’s hier: VCFe

Lagebericht Studium

Mittlerweile studiere ich schon eine ganze Weile. Das erste Semester nähert sich auch langsam dem Ende. In 3 Wochen schreibe ich meine Prüfungen und hoffentlich geht dabei alles gut.

Was am Anfang noch eher wie ein Spaziergang wirkte, ist mittlerweile ganz schön anstrengend geworden – wie eine Bergwanderung. Aber es ist eine schöne Wanderung. In der Zwischenzeit hat nicht nur der Lernstress begonnen, sondern ich habe bereits den ersten Teil eines assignments abgeben müssen. Nie hätte ich gedacht, dass ich innerhalb von so kurzer Zeit so viel lernen würde – zu meinen Vorlesungen gehören nicht nur Grundlagen der Informatik, Programmieren und Web Engineering, sondern auch BWL, Projektmanagement und Intercultural Communication. Dadurch ist mein Studium sehr vielseitig und es wird nie langweilig.

Allerdings muss ich mich jetzt wirklich reinhängen. Vier Prüfungen innerhalb einer Woche wird bestimmt nicht leicht und immerhin will ich das bestmögliche Ergebnis erreichen.

Damit der Spaß trotzdem nicht zu kurz kommt, habe ich ein kleines Projekt begonnen: Regelmäßig stelle ich Bilder vom Roboter auf Reisen online. Also wenn ihr Lust habt, schaut euch an wo der Kleine schon überall war und was er erlebt hat!

Ein Robo auf Reisen: London (1)

Am späten Nachmittag sollte es losgehen. 17.30h wurden die Motoren des Busses angelassen und wir setzten uns in Bewegung. Für mich war die Fahrt eine ziemlich wackelige Angelegenheit:

Die Fahrt war lang – die Nacht dafür umso kürzer (als Roboter braucht man ja glücklicherweise nicht so viel Schlaf…). Jede Minute stieg die Vorfreude und als wir endlich Calais erreichten konnte ich zum Glück die Passkontrolle umgehen – man hatte mich übersehen.

Die Fähre fuhr sehr früh am Morgen und obwohl es verboten war, blieb ich im Bus. Meine Reisekollegen – inklusive meiner Mitbewohnerin – gingen auf die oberen Decks. Leider verpasste ich den wunderbaren Blick auf die beleuchteten Häfen von Calais und von Dover bei Nacht. Nach etwas über einer Stunde erreichten wir schließlich die Insel. Unser erster Halt war eine Raststätte bei der wir ausgiebig frühstückten. Obwohl ein „full English Breakfast“ im Angebot war, entschied ich mich für Cornflakes. Dazu gab es eine Tasse „Earl Grey“ mit Milch und Zucker – mmh war das lecker!

Nach dem ausgiebigen Frühstück ging es weiter – London war nur noch ca. 1h Fahrt entfernt. Zwischen 8 und 9 Uhr erreichten wir die Metropole. Das Hotel war leider nicht so einfach zu finden, wie erhofft. Zum Glück war die Baustelle, die wir schließlich zu sehen bekamen, nur vor der Tür:

Unsere Zimmer konnten wir aufgrund der Tageszeit noch nicht beziehen. Die Koffer durften aber abgestellt werden und dann ging die Entdeckungsreise los!

Mit der U-Bahn fuhren wir zunächst Richtung Westminster. Das House of Parliament und Big Ben wollten bestaunt werden. 

Danach ging es weiter zu den Horseguards, dem Buckingham Palace (dort fand just in dem Moment als wir vorbei liefen der Wachwechsel statt), Trafalgar Square und gegen Mittag erreichten wir dann Picadilly Circus. Wir hatten alle einen gewaltigen Hunger und suchten nach einem passenden Restaurant. Rund um uns herum waren nur Restaurants über unserem Preisniveau – 16 Pfund für eine Portion fish and chips ist doch etwas viel. Zufällig sprach uns aber ein junger Mann an, der uns einen Flyer in die Hand drückte. Wir landeten in einem kleinen Lokal, das gerade 4 oder 5 Tische hatte. 2 Gänge für 6.90 – „The Cellar Bistro“ ist wahrlich super! Nach dem leckeren Essen erwarteten uns in London noch viele Sehenswürdigkeiten – davon berichte ich euch morgen 😉